Konferenz „G20 – Leadership for Sustainable Business?“, Hamburg, 10. Mai

Die Handelskammer Hamburg bittet, sich den Termin der Konferenz „G20 – Leadership for Sustainable Business?“ zu notieren, welche am 10. Mai 2017 im HKIC, Adolphsplatz 6, 20457 Hamburg stattfinden wird.

An dem Tag werden zwischen 13.30 und 20.00 Uhr Panels und interaktive Workshops stattfinden, die sich unter anderem mit den folgenden Kernfrage befassen werden:

  • Was sind die Handlungsmöglichkeiten der G20 Staaten im Hinblick auf die Förderung einer nachhaltigen und fairen Ökonomie?
  • Was sind unsere Erwartungen an das anstehende G20 Treffen in Hamburg?
  • Welche Maßnahmen sind aus der G7-Leaders Erklärung zu Responsible Supply Chains hervorgegangen?
  • Welche Formen der Kooperationen zwischen staatlichen Akteuren und Unternehmen im Kontext von Nachhaltigkeit sind besonders erfolgreich?

Die interaktiven Workshops behandeln folgende Themen:

  • Human Rights Due Diligence in international Supply Chains
  • Green Building Strategien
  • Supply Chain Traceability
  • CSR-Richtlinie und Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte

Bestätigte Panelist/innen:

  • Frank Hoffer, ILO/ACT
  • Jürgen Janssen, Leiter Sekretariat Bündnis für nachhaltige Textilien des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
  • Laura Schneider, Econsense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft
  • Maren Barthel, Senior Manager · Sustainability Management, Otto Group
  • Maximilian Heyde, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
  • Nanda Bergstein, Head of Vendor Relations and Sustainability Non Food, Tchibo

Moderator/innen der Workshops und Panels:

 

  • Andreas Zamostny, Schlange & Co, Consultants for Corporate Responsibility
  • Delia Schindler Tchibo, Zukunftsrat
  • Doris Hilger, Handelskammer Hamburg
  • Hanna Bornholdt, Behörde für Umwelt und Energie, Hamburg
  • Isabel Ebert, Business & Human Rights Resource Centre, London
  • Sarah Jastram, Dr. Jürgen Meyer Chair of International Business Ethics and Sustainability HSBA
  • Stefan Diederichs Behörde für Umwelt und Energie, Hamburg

Die Plätze sind begrenzt! Bitte melden Sie sich gern bereits jetzt für das Event an unter https://www.hsba.de/aktuelles/veranstaltungen/konferenz-g20-leadership-for-sustainable-business/

Veranstalter:

  • HSBA – Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit
  • Handelskammer Hamburg

Kooperationspartner:

  • Dr. Jürgen Meyer Stiftung
  • Business and Human Rights Center London
  • Schlange & Co, Consultants for Corporate Responsibility

Dokumentation des 1. #Hamburger Ratschlags zur #2030-Agenda

Was muss Hamburg tun, um die Nachhaltigkeitsziele (SDG) der 2030-Agenda umzusetzen?

Gemeinsame Forderungen und Handlungsfelder zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 in Hamburg durch die Hamburger Politik

Die #Dokumentation des Ratschlags der Zivilgesellschaft vom 18. November 2016 ist jetzt hier verfügbar: dokuratschlagsdghh2016 (PDF, 7 MB)

Doku Ratschlag Nov2016
Dokumentation des Ratschlags der Zivilgesellschaft vom 18. November 2016

 

 

Workshop: Menschenrechte, Wirtschaft und Arbeitswelt

Im Rahmen des Hamburger Ratschlags zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung
Freitag, 18. November 2016, 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr, Hamburger Volkshochschule, Schanzenstraße 75-77, 20357 Hamburg

Impulse:
Dr. Mirjam Freytag, Kirchlicher Entwicklungsdienst
Katja Karger, DGB Hamburg,
PD Dr. Ralf Ptak, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt

8Ziel Nr. 8: Dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern  Die  nachhaltigen Entwicklungsziele  (SDGs)  berücksichtigen  im  gleichen  Maße ökologische, ökonomische und soziale Aspekte von Nachhaltigkeit. Ein Aspekt ist hierbei die Verantwortung der reichen Industriestaaten für die Lebens- und Arbeitsbedingungen in  den  rohstoffexportierenden  armen  Ländern.  Produktions-  und  Wertschöpfungsketten,  auf  denen  die  industrielle  westliche  Wirtschaft  beruht,  haben  globalen Charakter. Zentrales Ziel muss die Sicherung von Menschen- und ArbeitnehmerInnenrechten  in  diesen  globalen  Wertschöpfungsketten  sein.  Dies  bedeutet  etwa  die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen entlang der Lieferketten; essentiell sind auch die UN-Rechtsvorschriften für multinationale Unternehmen. Auch in Hinsicht auf das Verständnis  von  Arbeit  und  Umwelt  in  den  Industrieländern  sind  die  SDGs  von fundamentaler  Bedeutung.  Der  Übergang  zu  einer  kohlenstoffarmen  Wirtschaft  bis zum Jahr 2050 ist notwendig und gesellschaftlich anerkannt.

In diesem Workshop wollen wir die Möglichkeiten und Hindernisse, die in den Nachhaltigkeitszielen stecken, diskutieren. Ideen und Forderungen, die für Hamburg eine Rolle  spielen  und  hier  umgesetzt  werden  könnten,  werden  im  Mittelpunkt  stehen. Beispiele  sind  hierfür  die  Verpflichtung  Hamburger  Unternehmen  zu  fairem  Handel oder  die  Verankerung  der  Nachhaltigkeit  im  Hamburger  Vergabegesetz.  Das  Thema Nachhaltigkeit  in  den  Dimensionen  sozial,  ökologisch  und  ökonomisch  war  ein wichtiger  Bestandteil  des  Olympia-Konzeptes  für  Hamburg.  Was  geschieht  jetzt  mit diesen Ansätzen?

Die  UN  Sustainable  Development  Goals  enthalten  ehrgeizige  Ziele  hinsichtlich  der Bekämpfung  von  Armut  und  der  Entwicklung  von  Wohlstand.  Kernaufgabe  ist: Niemand  darf  zurück  gelassen  werden.  Speziell  das  Ziel  Nummer  8  nimmt  explizit Wirtschaft  und  Arbeit  in  den  Fokus  und  betont  nachhaltiges  Wachstum,  volle Beschäftigung und Gute Arbeit. Deutschland hat einen nationalen Aktionsplan (NAP) zur Umsetzung der 31 UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte erstellt, der allerdings weit hinter den Möglichkeiten und Erwartungen zurück bleibt.
Wie  kann  das  alles  zusammen  gedacht  werden?  Welche  Handlungsmöglichkeiten ergeben sich daraus für die Hansestadt? Kann der Einzelhandel zur Offenlegung seiner Lieferketten  gebracht  werden?  Wie  kann  gute  Beschäftigung  gefördert  werden? Welche Möglichkeiten hat die Zivilgesellschaft, faire Arbeitsbedingungen in Hamburg und weltweit durchzusetzen? Hilft ein weltweiter Mindestlohn?

Wichtige Links

Misereor, Germanwatch (2014): Globales Wirtschaften und Menschenrechte – Deutschland auf dem Prüfstand
Brot für die Welt – Wirtschaft und Menschrechte
Armin Paasch (2016): Profit vor Menschenrecht. In: Blätter für deutsche und internationale Politik
DGB (2015): Globale Lieferketten und menschenwürdige Arbeit
DGCN (2014): Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte
Auswärtiges Amt, Wirtschaft und Menschrechte

Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

ratschlagDie Zukunft, die wir wollen – das Hamburg, das wir brauchen –

Hamburger Ratschlag zur
Umsetzung der UN-Agenda 2030
für nachhaltige Entwicklung

Freitag, den 18. November 2016
15.30 Uhr bis 21.00 Uhr
Hamburger Volkshochschule, Schanzenstraße 75-77, 20357 Hamburg

Der Marie-Schlei-Verein, das Eine Welt Netzwerk Hamburg, die W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik und der Zukunftsrat Hamburg laden ein:  einladung-ratschlag-agenda2030_final

Was muss Hamburg tun, um die Nachhaltigkeitsziele (SDG) der Agenda umzusetzen?

15.30 Uhr  Begrüßung Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, Marie-Schlei-Verein
Einführung Thilo Hoppe, MdB a.D., Brot für die Welt

16.30 Uhr  Fünf parallele Werkstattgespräche zu den SDG-Querschnittsthemen
(Vorschläge aus den unterschiedlichen Perspektiven zu diesen Themen finden sich auf den folgenden Seiten)

19.00 Uhr  Abschlussrunde im Plenum

  • Gemeinsame Forderungen und Handlungsfelder zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 in Hamburg durch die Hamburger Politik.
    Moderation: Karin Heuer, Heinrich-Böll-Stiftung

Anmeldungen  bitte  an  Bianca  Percic  (EWNW)  mit  Angabe  des bevorzugten Workshops: bianca.percic@ewnw.de

Die Veranstaltung wird finanziell unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Links und weiterführende Informationen

  • UN-Agenda 2030 (deutsch)
  • Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung; Stellungnahme der Zivilgesellschaft

Projekt AMITIE CODE | Migration, Entwicklung und Menschenrechte gemeinsam gestalten

AMITIE CODE (Capitalizing On Development) ist ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt unter Einbindung öffentlicher Einrichtungen und NROs aus sechs europäischen Ländern. Die Hamburger Volkshochschule VHS und die Lawaetz-Stiftung setzen das Projekt in Deutschland um. Die Laufzeit ist 1.5.2015-31.12.2017.

AMITIE-CODE_web

Ziel des Projektes ist es, die Bürger aufzurütteln und für den Zusammenhang zwischen Migration, Entwicklung und Menschenrechten zu sensibilisieren. Auf nationaler Ebene ist das Hauptziel, das Bewusstsein der Entscheidungsträger in den Bereichen Migration und Entwicklungspolitik zu schärfen.

Dazu sollen Akteure in Schlüsselpositionen wie Lehrer und in kommunalen Körperschaften tätige Beamte weitergebildet werden. In Hamburg stellt die VHS die Angebote für Lehrerende bereit, die Lawaetz-Stiftung richtet sich an kommunale Beschäftigte.

AMITIE CODE ist im Europäischen Jahr für Entwicklung 2015 in Bologna gestartet und basiert auf dem AMITIE Project (Awareness raising on MIgrations, developmenT and human rIghts through local partnErships). An AMITIE CODE sind sechs europäische Länder beteiligt (Deutschland, Italien, Lettland, Portugal, Spanien, Frankreich) zwei Regionen (Emilia-Romagna, Andalusien) und acht Städte (Bologna, Hamburg, Reggio Emilia, Riga, Loures, Lissabon, Tolosa, Sevilla).

Es geht darum, Strategien der Zusammenarbeit auf lokaler Ebene zu überlegen und zu fördern. Die Botschaften und Ergebnisse des Projekts sollen umfassend in Europa kommuniziert und verbreitet werden, um die Bürger zur Teilnahme zu motivieren und aktiv mit einzubinden.

Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Freitag, 18. November 2016, 15.30 Uhr bis 21.01 Uhr

Die Zukunft, die wir wollen – das Hamburg, das wir brauchen
Einladung im Original

Liebe Mitwirkende am Zivilgesellschaftlichen Ratschlag zur lokalen Umsetzung der SDGs in Hamburg, liebe Interessierte,

hiermit möchten wir Sie auf den Hamburger Ratschlag der Zivilgesellschaft hinweisen. Wir wollen gemeinsam konkrete Forderungen zur Umsetzung der SDGs/ Agenda 2030 in Hamburg an die Hamburger Politik erarbeiten. Veranstalter des Ratschlages sind: Marie-Schlei-Verein, Eine Welt Netzwerk Hamburg, W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik und Zukunftsrat.

Der Ratschlag „ Die Zukunft, die wir wollen- das Hamburg, das wir brauchen – Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ wird am Freitag, dem 18.11.2016, von 15:30 bis ca. 21:00 Uhr in der Volkshochschule Schanzenstraße stattfinden.

Bitte merken Sie sich bei Interesse diesen Termin vor.

Vorgesehen ist folgender Ablauf:

  1. Begrüßung
  2. Aufschlag von Thilo Hoppe, Brot für die Welt (bis 2013 Mitglied des Bundestages und im Bundestagsausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen)
  3. Kaffeepause
  4. Fünf parallele Werkstattgespräche von 16:30 bis 18:30 zu den SDG-Querschnittsthemen
  5. Umwelt und Klimaschutz (und Energie)
  6. Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen
  7. Menschenrechte, Wirtschaft und Arbeitswelt
  8. Nachhaltige Stadtentwicklung (Migration und Entwicklung)
  9. Ungleichheit, Armutsbekämpfung und Geschlechtergerechtigkeit
  10. Imbiss
  11. Abschlussrunde im Plenum 19:00- 21:00: Was muss Hamburg in Hinblick auf die Umsetzung der Agenda 2030 tun? Zusammenführung der Forderungen aus den Themen-Workshops

Die Einladung sowie weitere Informationen folgen.

Fragen und Rückmeldungen bitte an Bianca Percic, Eine Welt Netzwerk Hamburg, eMail: bianca.percic [äd] ewnw.de

 

Ort

VHS-Zentrum, Schanzenstraße 75-77, 20357 Hamburg

Veranstalter

Marie-Schlei-Verein
Eine Welt Netzwerk Hamburg
W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik
Zukunftsrat

Fachstelle Globale Wirtschaft und Menschenrechte gibt neuen Newsletter heraus

Die globalisierte Wirtschaft und ihre (De-)Regulierungssysteme beeinflussen in vielfältiger Weise die Lebenssituation von Menschen weltweit. Menschenrechtsverletzungen lassen sich an verschiedenen Stellen der Lieferkette aufzeigen, beispielsweise in einer ausbeuterischen und Lebensgrundlagen zerstörenden Rohstoffgewinnung oder in Arbeitsrechtsverletzungen und gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen in der Produktion oder im Anbau.

Die im Rahmen der Eine-Welt-PromotorInnen-Programms NRW eingerichtete Fachstelle für Globale Wirtschaft und Menschenrechte möchte auf menschenrechtsverletzende Strukturen globalen Wirtschaftens hinweisen und Wege zur Veränderung aufzeigen. Dies geschieht über Bildungsarbeit und die Qualifizierung von MulitiplikatorInnen, die Entwicklung und Bekanntmachung von Handlungsangeboten sowie Netzwerkarbeit.

Der Newsletter der Fachstelle informiert über aktuelle Publikationen zu Menschenrechtsverletzungen entlang der Lieferkette, über politische Handlungsmöglichkeiten und menschenrechtliche Sorgfaltspflicht von Unternehmen, Lernmaterialien sowie Veranstaltungen in NRW im Themenfeld.

hamburg mal fair

Seit 2006 setzt sich hamburg mal fair für die Stärkung des Fairen Handels und einen nachhaltigen Konsum in der Hansestadt ein. Das Bewusstsein von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen soll für mehr soziale Gerechtigkeit im Welthandel geschärft werden. Wir bieten altersgemäße und kreative Mitmachangebote und Workshops insbesondere für junge Zielgruppen, koordinieren und vernetzen darüber hinaus aber auch Aktivitäten anderer Hamburger Akteure zum Fairen Handel und leisten schulische und außerschulische Bildungsarbeit. Träger von hamburg mal fair ist der Verein Mobile Bildung e.V.