Dokumentation der Agenda 2030 Workshop-Reihe “SDGs für Hamburg”

Im November und Dezember 2016 hat die Behörde für Umwelt und Energie fünf Workshops zur Umsetzung der Sustainable Development Goals in Hamburg durchgeführt.Die Dokumentationen sind jetzt auf hamburg.de verfügbar.

Vertreterinnen und Vertreter der Hamburger Behörden sowie der Zivilgesellschaft haben gemeinsam über Schwerpunktthemen und Projektideen für den weiteren Prozess diskutiert. Bei der Ergebnispräsentation am 25.1.2017 wurden die Ergebnisse der Workshops erneut zur Diskussion gestellt.

Workshop-Reihe “SDGs für Hamburg”

Workshops

Hier können Sie sich die Protokolle der Workshops als PDF herunterladen:

Hier können Sie sich die auf den Workshops gezeigten Präsentationen als PDF herunterladen (zip-Datei)

Ergebnispräsentation am 25.1.2017

In einem World Café wurden die Ergebnisse der fünf Workshops präsentiert und diskutiert.

Hier können Sie sich das Protokoll der Veranstaltung herunterladen.

Den Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung mitgestalten!

Bis zum 15. März 2017 können alle Interessierten unter in-aktion.bne-portal.de ihre Anregungen und Ideen zum Nationalen Aktionsplan einbringen.

UNESCO WAPDie UNESCO hat 2015 mit dem Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) dazu aufgerufen, nachhaltiges Denken und Handeln in allen Bildungsbereichen zu stärken. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das das Weltaktionsprogramm in Deutschland federführend umsetzt, hat dazu eine Nationale Plattform und begleitende Gremien eingerichtet. Mit dem Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung werden Handlungsfelder mit konkreten Zielen und Maßnahmen zur strukturellen Verankerung von BNE erarbeitet und im Sommer 2017 verabschiedet.

Vom 15. Februar bis 15. März 2017 werden die Ziele des Nationalen Aktionsplans in einer Onlinekonsultation vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, diese zu bewerten. Darüber hinaus können eigene Vorschläge für Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele eingebracht und diskutiert werden.

Nehmen Sie mit Ihren Anregungen und Ideen unter in-aktion.bne-portal.de Einfluss auf den Nationalen Aktionsplan und helfen Sie mit, Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland in die Breite zu tragen!

Ländersache Nachhaltigkeit – 2030-Agenda durch die Bundesländer

Ländersache Nachhaltigkeit

Neuerscheinungen beim Global Policy Forum Europe

Wegen ihrer Zuständigkeit für wichtige Politikfelder spielen die Bundesländer bei der Umsetzung der 2030-Agenda in und durch Deutschland eine zentrale Rolle. Ganz im Sinne der im September 2015 in New York verabschiedeten Nachhaltigkeitsagenda sind davon prinzipiell alle Sektoren betroffen, von der Sozial- über die Landwirtschafts-, Bildungs- und Umweltpolitik bis hin zur Wirtschafts- und Industriepolitik.

Dabei gilt, dass es weniger ein Problem sein dürfte, innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategien der Länder auf Diskurse aus dem wirtschafts-, sozial- oder umweltpolitischen Bereich zu rekurrieren. Vielmehr wird es darum gehen müssen, den Leitgedanken des Konzepts „Nachhaltigkeit“ auch dort Geltung zu verschaffen, wo sie bislang nur eine untergeordnete Rolle spielen, oder es offenkundige Zielkonflikte gibt. Das gilt beispielsweise für die wirtschafts- und industriepolitischen Strategien einzelner Bundesländer.

Das vorliegende Arbeitspapier gibt eine Übersicht über die Strategien und Strukturen, die die Bundesländer unter den Stichworten „Nachhaltigkeit“ und „Entwicklungszusammenarbeit“ bislang geschaffen haben. Es liefert keine lexikalisch vollständige Aufzählung, sondern beschränkt sich bewusst auf einige zentrale Beispiele, aus denen sich unterschiedliche Ansätze, aber auch gemeinsame Trends ablesen lassen.

Hier dargestellt sind erste Steinchen dessen, was im Endergebnis ein großes Mosaik der Nachhaltigkeitspolitik auf Ebene der Bundesländer bilden sollte. Dieses Arbeitspapier dient dem Einstieg in die Debatte, ob die Länder mit ihren bisherigen Maßnahmen auf dem richtigen Weg sind, die umfassende Nachhaltigkeitsagenda der UN bei sich umzusetzen, und wo weiterer Handlungsbedarf besteht.


Ländersache Nachhaltigkeit
Die Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung durch die Bundesländer

Autor: Uwe Kerkow
Herausgeber: Global Policy Forum Europe
ISBN: 978-3-943126-30-3
Bonn, Januar 2017
48 Seiten

Zum Download des Berichts (pdf).


SDGs für die Bundesländer

Die Rolle der Länder bei der Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung

Die Umsetzung der 2030-Agenda und der in ihr enthaltenen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) ist nicht allein Aufgabe der Bundesregierung. Auch den Bundesländern kommt in den Bereichen, für die sie Kompetenzen besitzen und über Kapazitäten verfügen, eine besondere Rolle in der Verwirklichung der Agenda zu. So haben diverse Bundesländer bereits im Vorfeld der Verabschiedung der 2030-Agenda die Gelegenheit ergriffen und ihre jeweiligen Nachhaltigkeitsstrategien bzw. Entwicklungspolitischen Leitlinien überarbeitet.

In den reformierten Strategien und Leitlinien werden teilweise weitreichende Vorschläge für landespolitische Maßnahmen im Nachhaltigkeitsbereich gemacht. In den Dokumenten einiger Länder finden sich implizite oder explizite Verweise auf die SDGs. Thematisch überlappen sich die Nachhaltigkeitsstrategien und Entwicklungspolitischen Leitlinien deutlich – die Bundesländer sollten die Themen der Nachhaltigkeitsagenden und der Entwicklungszusammenarbeit deshalb zusammendenken und institutionell stärker bündeln. Neben einer solchen Bündelung ist es vor allem wichtig, Nachhaltigkeit ressort- übergreifend kohärent umzusetzen und nachhaltige Entwicklung auf höchster politischer Ebene anzusiedeln und zur „Chef/innensache“ zu erklären. Auch eine starke Einbindung der Zivilgesellschaft und weiterer betroffener Akteure in den Prozess der Erarbeitung und Umsetzung der Nachhaltigkeits- und Entwicklungspolitik der Länder ist unabdingbar dafür, dass diese einen substanziellen Beitrag zur Realisierung der 2030-Agenda leisten.

Das vorliegende Briefing fasst die Ergebnisse eines zeitgleich erscheinenden Berichts von Uwe Kerkow zusammen, der ebenfalls von Global Policy Forum herausgegeben wird.


SDGs für die Bundesländer
Die Rolle der Länder bei der Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung

Autoren: Svenja Brunkhorst und Wolfgang Obenland
Herausgeber: Global Policy Forum Europe
Bonn, Januar 2017

Zum Download des Briefings (pdf, 200 KB)


Zukunftsrat: Hamburgs Hausaufgaben für den G20-Gipfel

Von den 169 UN-Zielen für eine gerechte und menschenwürdige Entwicklung stellt der Zukunftsrat Hamburg jene vor, die eine besondere Herausforderung für Hamburg enthalten. Von der Armutsbekämpfung über den Klima-, Ressourcen- und Artenschutz bis zu nachhaltigen Produktions- und Konsummustern sowie beteiligungsfreundlichen Entscheidungsstrukturen.

2015 beschlossen die Vereinten Nationen mit der Agenda 2030 eine lange Liste von Zielvorstellungen für eine gerechtere zukunftsfähige Welt von morgen. Nach dem Plan der Bundesregierung  soll auf dem G20-Gipfel in Hamburg die Umsetzung dieser Ziele erörtert werden. Die Behörde für Umwelt und Entwicklung hat die Aufgabe,  dies für Hamburg vorzubereiten.


In einer Kurzstudie nimmt der Zukunftsrat Hamburg  die Agenda 2030 und ihre 169 Unterziele wörtlich – als konkrete Aufforderungen an alle Länder, Regionen und Gesellschaften zu einer „Transformation unserer Welt“ (UN-Text)

2017-05-01 Hamburg und die Nachhaltigkeitsziele der UN von 2015

Zukunftsrat: Hamburg und die Nachhaltigkeitsziele der UN von 2015

Jochen Menzel vom Zukunftsrat Hamburg hat eine Analyse zum Thema Hamburg und der Umsetzung der SDGs formuliert, die hier verfügbar ist:

2017-05-01 Hamburg und die Nachhaltigkeitsziele der UN von 2015

Zusammenfassung

Die Agenda 2030 der UN ist eine ambitionierte, zum Teil sehr konkrete Vision für eine gerechte und menschenwürdige Zukunft. Alle Länder, einschließlich der Industriestaaten sind insofern gleichermaßen „Entwicklungsländer“. Hamburg trägt als wachsende Welthandelsmetropole eine eigene Verantwortung zur Erfüllung dieser Vision – auch wenn es in vielen Bereichen schon bemerkenswerte Fortschritte erreicht hat.

Aus den 169 Unterzielen der Agenda 2030 werden 37 ausgewählt, die nach Auffassung des Zukunfts-rats Hamburg für die Hansestadt als Ansporn und Zielvorgabe eine besondere Relevanz haben. Die kurz gefasste Gegenüberstellung von Unterziel (Soll), status quo (Ist) und einzelnen Maßnahmenvor-schlägen kann nur selektiv und subjektiv sein – eine Anregung zu weiterer Diskussion.

Aus den in Kapitel 6 behandelten Unterzielen lassen sich für Hamburg folgende Themencluster der Agenda 2030 für die langfristige „Transformation unserer Welt“ herausfiltern:

  • die Beseitigung von Armut und sozialer Ungleichheit als Aufgabe der staatlichen Daseinsvorsorge
  • der Klima- und Ressourcenschutz in allen Bereichen – z.B. durch Effizienzsteigerung, Abfallreduzierung, Beseitigung von Verschwendung, Kreislaufwirtschaft
  • die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen
  • die Stärkung des Artenschutzes und Erhaltung der Biodiversität auf hohem Niveau
  • Institutionalisierte Kommunikation über nachhaltige Produktionsverfahren und Konsum- und Lebensstilfragen
  • „Demokratisierung“ staatlicher Entscheidungsfindung durch Inklusion und Partizipation, auch durch Transparenz und ausreichende Datengrundlagen.

Aus der Backcasting-Perspektive 2030 erfordern diese Zielkomplexe Strategien und Maßnahmen, die über die gegenwärtigen Ansätze hinausgehen. Ein business as usual würde der „beispiellosen Reichweite und Bedeutung“ der UN-Agenda nicht gerecht. Um die Zielstellung dieser Themencluster in Staat und Gesellschaft zu bewerben, zu operationalisieren, umzusetzen und über Indikatoren zu eva-luieren, bedarf es eines längerfristigen partnerschaftlichen staatlich / gesellschaftlichen Verständi-gungsprozesses. Ohne ausreichende personelle, fachliche und organisatorische Ressourcen aus allen Ressorts wird das nicht gelingen.

Zivilgesellschaftliches Engagement muss „auf Augenhöhe“ beteiligt werden, ohne Ehrenamtlichkeit zu überfordern. Nach der Hamburger Verfassung tragen Bürgerschaft, Senat und Behörden die demokratische Gesamtverantwortung und letzte Entscheidungskompetenz für die Stadt. Ihnen obliegt damit auch eine Vorreiter- und Motivatorrolle für alle Hamburgerinnen und Hamburger. Ihnen obliegt jedoch auch, für eine nachhaltige Entwicklung neue Formen der zivilgesellschaftlichen Teilhabe zwischen repräsentativer Parteiendemokratie und Volksgesetzgebung in Einzelfragen zu institutionalisieren.

Dokumentation des 1. #Hamburger Ratschlags zur #2030-Agenda

Was muss Hamburg tun, um die Nachhaltigkeitsziele (SDG) der 2030-Agenda umzusetzen?

Gemeinsame Forderungen und Handlungsfelder zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 in Hamburg durch die Hamburger Politik

Die #Dokumentation des Ratschlags der Zivilgesellschaft vom 18. November 2016 ist jetzt hier verfügbar: dokuratschlagsdghh2016 (PDF, 7 MB)

Doku Ratschlag Nov2016
Dokumentation des Ratschlags der Zivilgesellschaft vom 18. November 2016

 

 

Neue Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie: Verbesserung mit Defiziten

Gemeinsame Pressemitteilung von Deutscher Naturschutzring (DNR), Forum Umwelt & Entwicklung und Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) 

Berlin, 11. Januar 2017 – Die Bundesregierung hat heute die Neufassung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zur Umsetzung der Agenda 2030 verabschiedet. Der Deutsche Naturschutzring (DNR), das Forum Umwelt und Entwicklung sowie VENRO bewerten die Neufassung als Verbesserung zur bisherigen Nachhaltigkeitsstrategie, kritisieren aber das Fehlen ehrgeiziger Ziele zu entscheidenden Herausforderungen und fordern eine konsequent nachhaltige Politik.

„Mit ihrer Orientierung an den globalen Entwicklungszielen ist die Nachhaltigkeitsstrategie eine Grundlage, um die deutsche Politik nachhaltiger zu gestalten. Nun kommt es darauf an, sie im politischen Handeln auch umzusetzen und da gibt es noch erhebliche Defizite in nahezu allen Bereichen“, kritisiert Dr. Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO. „Die deutsche Politik braucht mehr Mut und Ambitionen, um die vereinbarten Nachhaltigkeitsziele weltweit und in Deutschland zu erreichen. In der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie fehlt es an ehrgeizigen globalen Zielen, um dringende weltweite Probleme wie Armut, Hunger und Krankheiten zu bekämpfen. Auch der Widerspruch zwischen dem Fokus auf mehr Wirtschaftswachstum einerseits sowie dem notwendigen sozialen Miteinander und den endlichen Ressourcen andererseits wird in der Strategie nicht gelöst.“

„Deutschland will Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Umsetzung der Agenda 2030 sein und hat gleichzeitig einen enormen ökologischen Fußabdruck. Durch diese überarbeitete Nachhaltigkeitsstrategie muss der massive Ressourcenverbrauch reduziert werden“, so Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forum Umwelt und Entwicklung. „Eine Wirtschaftspolitik, die auf der Ausbeutung von Natur und Mensch aufbaut, die fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft und eine Handelspolitik, die auf immer höhere Exportüberschüsse setzt – das ist genau das Gegenteil von nachhaltig. Das muss sich ändern.“

„Wenn die Bundesregierung ihre Verpflichtungen im Rahmen der Agenda 2030 erfüllen will, wird Deutschlang sauberer, gerechter und zukunftsfähiger werden müssen. Die Nachhaltigkeitsstrategie ist ein guter Anfang“, so DNR-Präsident Prof. Dr. Kai Niebert. „Indikatoren alleine reichen jedoch nicht. Wir brauchen eine Politik, die Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit nicht in homöopathischen Dosen verabreicht. Künftig sind alle Ressorts gefragt, denn unser Weg in eine ökologisch verträgliche und sozial gerechte Gesellschaft entscheidet sich nicht im Umweltministerium, sondern auf unseren Straßen, in der Industrie-, Finanz- und Sozialpolitik.“

Eine ausführliche Kommentierung der neuen Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie durch zivilgesellschaftliche Organisationen wird zeitnah veröffentlicht.

 

Stärkung der Agenda 2030 durch die Partnerschaftsarbeit der Deutschen Länder

Entwicklungspolitik ist nicht nur eine Aufgabe des Bundes, sondern auch der 16 Deutschen Länder. Sie haben vielfältige  entwicklungspolitische Beziehungen und stellen dies auf dem Internetportal „Portal Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik“ dar. Durch deren Partnerschaftsarbeit wird die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung stark gefördert.

Aktuell stellt das Portal „Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik“ ausführliche Informationen zu allen für die Entwicklungspolitik relevanten Beziehungen der 16 Deutschen Länder vor. Die Rubrik „Partnerschaften der Länder“ ermöglicht einen Überblick über die vielfältigen entwicklungspolitischen Beziehungen der Länder und durch eine benutzerfreundliche Filterfunktion ist die Suche nach bestehenden Partnerschaften für alle Interessierten übersichtlich.

Seit vielen Jahren bestehen enge Partnerschaften zwischen den Deutschen Ländern und Städten, Regionen oder Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Partnerschaften sind vielfältig und haben unterschiedlichste inhaltliche Schwerpunkte, Rahmenbedingungen und Zielsetzungen. Gemeinsam ist all diesen Partnerschaften jedoch, dass sie eine gute Möglichkeit darstellen, um ein breites gesellschaftliches Engagement für die Entwicklungszusammenarbeit zu mobilisieren. Die Vielfalt der Partnerschaftsbeziehungen von Kommunen, Schulen, Vereinen, Kirchen und Universitäten ist dabei eine wesentliche Ressource für die Entwicklungspolitik der Länder.

Die Partnerschaftsarbeit der Deutschen Länder leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung: über die Förderung von nachhaltiger und ökologischer Landwirtschaft bis zur Stärkung des Fairen Handels, Verbesserung der Bildung, Unterstützung von Frauen bis hin zur Mitwirkung in den Bereichen Gesundheitsversorgung u. v. m.

Das Wichtige bei der Arbeit ist: Sowohl die Menschen im Partnerland als auch die Menschen in den Deutschen Ländern profitieren vom Austausch, dem Verständnis und der Motivation, die sich in jeder Partnerschaft ergeben. Wesentlich ist dabei, dass die Partnerschaften auf Augenhöhe und unter Wahrung der beiderseitigen Interessen und Bedürfnissen gestaltet werden.

Mehr zu den Programmen und inhaltlichen Schwerpunkten der 16 Deutschen Länder erhalten Sie auf dem gemeinsamen Internetportal „Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik“.

Link: http://entwicklungspolitik-deutsche-laender.de/partnerschaften-der-laender

Quelle:
World University Service – Deutsches Komitee e.V.
Seit 1950 aktiv für das Menschenrecht auf Bildung

Portal Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik

www.entwicklungspolitik-deutsche-laender.de
Goebenstr. 35 – 65195 Wiesbaden
Tel.: +49 (0) 611 9446170 – Fax: +49 (0) 611 446489
portal@wusgermany.dewww.wusgermany.de

 

 

 

Neunte Hamburger Klimawoche 24. September bis 1. Oktober 2017

14706746_1094219303959481_705927058674514936_o

Liebe potentielle Akteure der Hamburger Klimawoche,
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns sehr, dass die achte Hamburger Klimawoche mit 100 Veranstaltungen und über 110 Akteuren erfolgreich zu Ende gegangen ist und sich die Marke weiter positiv in den Köpfen eingeprägt hat.

Mit diesen Rückenwind wollen wir in der Zeit vom 24. September bis 1. Oktober 2017 die neunte Hamburger Klimawoche veranstalten und bereits jetzt die Jubiläumsklimawoche im Zeitraum vom 23. – 30. September 2018 ankündigen. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir mit Ihrer tatkräftigen personellen, materiellen und auch finanziellen Unterstützung rechnen dürften und freuen uns über ein erstes Feedback bis zum 10. Dezember. Gerne kommen wir dann auf Sie zu, um ihr Engagement im Rahmen des Themenparks, einer Vortragsveranstaltung oder im Rahmen unseres Bildungsprogramms konkreter zu besprechen.

Einen Überblick über die Veranstaltungen in diesem Jahr finden Sie auf der Website: Die genauen Kontaktzahlen für dieses Jahr werden wir Ihnen nach deren Auswertung mit dem nächsten Mailing nachliefern.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dieses Schreiben auch an befreundete Partner und Unternehmen weiterreichen, die möglicherweise Interesse an der Teilnahme und Gestaltung der Hamburger oder auch einer bundesweiten Klimawoche haben.

Viele Grüße
Frank Schweikert (Sprecher des Beirats)
und das gesamte Team

Tel.: 040-325721-15
Grimm 12, D-20457 Hamburg
orga @ klimawoche.de

www.klimawoche.de
http://www.facebook.com/klimawoche
www.twitter.com/Klimawoche

Monitoring: Deutschlands Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung

2030watch_logoDas Monitoring-Tool von 2030Watch.de

In dieser Visualisierung repräsentiert jeder Punkt einen Indikator für das Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung durch Deutschland. Die Farben zeigen dabei an wie nachhaltig Deutschland aktuell im jeweiligen Indikator ist.

Mehr: https://2030-watch.de/monitoring/

Die Sustainable Development Goals (SDGs) in der Bildungsarbeit

http://newsletter.ewik.de/m/10707598/102198-c4b3b53c1b9ec99983d43677a3d9702f

Der Newsletter des Portals Globales Lernen Oktober 2016 verweist auf Unterrichtsmaterialien zu den Nachhaltigkeitszielen für die unterschiedlichsten Zielgruppen, stellt interessante Aktionen und Projekte zu den SDGs vor und will damit zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den globalen Nachhaltigkeitszielen ermuntern.

Die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) werden in den nächsten Jahren ein wichtiger Referenzrahmen für die entwicklungspolitische Arbeit sein. Dabei ist zentral, dass die 17 Ziele für alle Länder gelten. Auch Deutschland ist aufgefordert, die eigene Politik zu überprüfen und auf eine global gerechte, nachhaltige Entwicklung auszurichten.

Die Rolle von Bildung wird an vielen Stellen hervorgehoben. Ziel 4 fordert eine inklusive, gerechte und hochwertige Bildung sowie lebenslanges Lernen für alle. Bis 2030 soll zudem sichergestellt sein, dass alle Lernenden das Wissen und die Kompetenzen erhalten, die sie benötigen, um eine nachhaltige Welt mit zu gestalten. In den Worten Ban Ki-Moons: „Education must be transformative and bring shared values to life. It must cultivate an active care for the world and for those with whom we share it.“ (UN Global Education First Initiative)

Die SDGs betonen die Relevanz von Bildungsansätzen wie dem Globalen Lernen, Global Citizenship Education und Menschenrechtsbildung. Denn ein grundlegender Wandel, wie er für eine zukunftsfähige, global gerechte Lebens- und Wirtschaftsweise notwendig ist, gelingt nur dann, wenn er von vielen Menschen getragen wird. Von Menschen, die sich als Bürger_innen verstehen und die Fähigkeiten und den Mut haben, die Ursachen der gegenwärtigen Situation zu benennen und Gesellschaft und Politik – auch gegen Widerstände – zu verändern. Die SDGs sind damit ein Instrument, die strukturelle Verankerung und finanzielle Förderung des Globalen Lernens und unserer Arbeit einzufordern. Zugleich können und sollten sie aber auch dazu dienen, unsere Bildungsarbeit zu überprüfen und weiter zu entwickeln: Fördern wir wirklich transformative Lernprozesse? Tragen unsere Angebote zu Veränderungen in den Werte-, Denk- und Verhaltensmustern von Menschen bei? Gelingt es uns, eine inklusive Bildung zu gestalten, also alle Menschen zu erreichen?

Die VEN-Fachstelle Globales Lernen möchte diesen Fragen nachgehen und das transformative Potential des Globalen Lernens gemeinsam mit niedersächsischen Initiativen und Vereinen weiterentwickeln, um so auch zu einer Umsetzung der SDGs beizutragen.

Die SDGs und die Verantwortung von NRW, 05.12.2016, Düsseldorf

„Die Sustainable Development Goals – Die Verantwortung von
Nordrhein-Westfalen für eine nachhaltige Zukunft“

Termin: Montag, 5. Dezember 2016, 18.00 – ca. 20.00 Uhr
Ort: Boui Boui Bilk, Düsseldorf
Einladung: http://www.fes.de/lnk/2nj
Anmeldung: http://www.fes.de/lnk/2m7

Podium:
– Dr. Simona Costanzo Sow, UNSSC – Knowledge Centre for Sustainable
Development
– Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa
und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei
– Jens Martens, Geschäftsführer des Global Policy Forum
– Moderation: Heike Janßen, Nachrichtenredakteurin und Vorstand des
Netzwerk Weitblick e.V. – Verband Journalismus & Nachhaltigkeit

Die Sustainable Development Goals (SDGs) wurden im September 2015 von
der Generalversammlung der Vereinten Nationen (VN) verabschiedet. Alle
193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verpflichten sich, auf die
Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigen Entwicklungszielen
auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene bis zum Jahr 2030
hinzuarbeiten. Rund ein Jahr danach lohnt sich ein Blick auf
Entstehungsgeschichte, Inhalte und politische Implikationen dieser
Agenda.
Nordrhein-Westfalen ist ein starker und wichtiger Partner vieler Länder
weltweit. Aus dieser Rolle ergeben sich auch die Verantwortung und
Möglichkeit der positiven Einflussnahme auf die nachhaltige
Entwicklung unserer Partnerländer und deren Politikgestaltung. Im Fokus
der Veranstaltung sollen daher die entwicklungspolitischen Aktivitäten
von Nordrhein-Westfalen sowie deren Zusammenhang mit den SDGs stehen.
– Welche Perspektive haben die VN auf die Agenda 2030?
– Wie kann und will NRW seine Verantwortung im globalen Gefüge
wahrnehmen?
– Wie kann die Vernetzung mit zivilgesellschaftlichen Projekten
verbessert werden?

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Nordrhein-Westfalen
Homepage: http://www.fes.de/landesbuero-nrw/
Facebook: https://www.facebook.com/FESNRW
Twitter: https://twitter.com/FESNRW