Eröffnung RENN.nord und Auszeichnugsfeier „Projekt Nachhaltigkeit 2017“

Eröffnung der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategie Nord – kurz RENN.nord – und die Auszeichnung der norddeutschen Gewinner des Gütesiegels „Projekt N(Nachhaltigkeit) 2017“ vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung

 21.März 2017 ab 18.00 Uhr

WÄLDERHAUS,  Am Inselpark 19, 21109 Hamburg

Eröffnung der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategie Nord – kurz RENN.nord – und die Auszeichnung der norddeutschen Gewinner des Gütesiegels „Projekt N(Nachhaltigkeit) 2017“ vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung

RENN

Die RENN sind ein länderübergreifendes Netzwerk aus staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren, die der Rat für Nachhaltige Entwicklung im Auftrag der Bundesregierung in vier deutschen Regionen eingerichtet hat. Sie sollen Akteure aus dem Bereich Nachhaltigkeit vernetzen und Impulse für eine gesellschaftliche Transformation geben.

Die RENN.nord besteht aus folgendem Partnernetzwerk:

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Hamburg e.V. (SDW)

Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern (ANE)

Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (BNUR)

Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH (KEAN) mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB)

Geschäftsstelle Umwelt Unternehmen aus Bremen

 

Projekt Nachhaltigkeit 2017

67 Projekte, die die Welt gerechter, ökologischer und sozialer machen, hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) mit dem Qualitätssiegel „Projekt N(Nachhaltigkeit) 2017“ ausgezeichnet, darunter 14 aus den norddeutschen Bundesländern. Mit dem Siegel macht der RNE Initiativen aus der Gesellschaft sichtbar, die einen besonderen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung Deutschlands und der Welt leisten. Über 240 Projekte hatten sich bundesweit beworben, die Gewinner wurden von einer Jury aus Mitgliedern des RNE und Vertretern der RENN ermittelt.

 

Freuen Sie sich auf einen interessanten und gehaltvollen Abend rund um das Thema „Nachhaltigkeit“ im WÄLDERHAUS und merken sich den Termin vor.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Herzliche Grüße

Hartmut Eckert

Geschäftsführung

Bitte melden Sie sich bis zum 7. März 2017 unter nord@renn-netzwerk.de an.

Programm

 

18.00 Uhr: Empfang

18.30 Uhr: Begrüßung durch den Hausherrn Rüdiger Kruse, Geschäftsführer der SDW Hamburg

18.35 Uhr: Vorstellung des norddeutschen Netzwerkes

18.45 Uhr: Musikalische Einlage (Lukas Droese)

18.50 Uhr: Offizielle Eröffnung der RENN.nord durch den Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, Herrn Falko Droßmann

19.00 Uhr: Gastvortrag: Prof. Alexander Bassen, Prof. für Betriebslehre an der Universität Hamburg und Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung

19.20 Uhr: Musikalisches Intermezzo

19.35 Uhr: Preisverleihung Projekt N durch die Vertreter der norddeutschen Bundesländer

20.15 Uhr: Musikalisches Intermezzo

20.20 Uhr: Preisverleihung Projekt N durch die Vertreter der norddeutschen Bundesländer

20:55 Uhr: Schlusswort

21.00 Uhr: Get-Together, Zeit für den Austausch

 

Kommunen, Lernorte und Netzwerke des UNESCO-Weltaktionsprogramms ausgezeichnet

Strukturen stärken

Strukturen stärken – Ausgezeichnete Kommunen, Lernorte und Netzwerke des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung im Porträt. Bonn: Deutsche UNESCO-Kommission, 2017. 127 S.
ISBN 978-3-940785-82-4

Download

Seit 2016 zeichnen das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission Kommunen, Lernorte und Netzwerke aus. Ihr Kennzeichen: eine besonders gelungene Umsetzung und langfristige Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Juli 2016 wurden 65 Kommunen, Lernorte und Netzwerke aus dem ganzen Land erstmals ausgezeichnet. Die Publikaktion analysiert die Erfolgskonzepte von elf ausgewählten Kommunen, Lernorten und Netzwerken. Die Porträts zeigen auf, welche Herausforderungen die Ausgezeichneten auf ihrem Weg gemeistert haben und unter welchen Bedingungen eine strukturelle Verankerung gelingen kann. Die Beispiele sollen inspirieren, begeistern und zum Engagement für nachhaltige Entwicklung motivieren.

Den Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung mitgestalten!

Bis zum 15. März 2017 können alle Interessierten unter in-aktion.bne-portal.de ihre Anregungen und Ideen zum Nationalen Aktionsplan einbringen.

UNESCO WAPDie UNESCO hat 2015 mit dem Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) dazu aufgerufen, nachhaltiges Denken und Handeln in allen Bildungsbereichen zu stärken. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das das Weltaktionsprogramm in Deutschland federführend umsetzt, hat dazu eine Nationale Plattform und begleitende Gremien eingerichtet. Mit dem Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung werden Handlungsfelder mit konkreten Zielen und Maßnahmen zur strukturellen Verankerung von BNE erarbeitet und im Sommer 2017 verabschiedet.

Vom 15. Februar bis 15. März 2017 werden die Ziele des Nationalen Aktionsplans in einer Onlinekonsultation vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, diese zu bewerten. Darüber hinaus können eigene Vorschläge für Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele eingebracht und diskutiert werden.

Nehmen Sie mit Ihren Anregungen und Ideen unter in-aktion.bne-portal.de Einfluss auf den Nationalen Aktionsplan und helfen Sie mit, Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland in die Breite zu tragen!

Ländersache Nachhaltigkeit – 2030-Agenda durch die Bundesländer

Ländersache Nachhaltigkeit

Neuerscheinungen beim Global Policy Forum Europe

Wegen ihrer Zuständigkeit für wichtige Politikfelder spielen die Bundesländer bei der Umsetzung der 2030-Agenda in und durch Deutschland eine zentrale Rolle. Ganz im Sinne der im September 2015 in New York verabschiedeten Nachhaltigkeitsagenda sind davon prinzipiell alle Sektoren betroffen, von der Sozial- über die Landwirtschafts-, Bildungs- und Umweltpolitik bis hin zur Wirtschafts- und Industriepolitik.

Dabei gilt, dass es weniger ein Problem sein dürfte, innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategien der Länder auf Diskurse aus dem wirtschafts-, sozial- oder umweltpolitischen Bereich zu rekurrieren. Vielmehr wird es darum gehen müssen, den Leitgedanken des Konzepts „Nachhaltigkeit“ auch dort Geltung zu verschaffen, wo sie bislang nur eine untergeordnete Rolle spielen, oder es offenkundige Zielkonflikte gibt. Das gilt beispielsweise für die wirtschafts- und industriepolitischen Strategien einzelner Bundesländer.

Das vorliegende Arbeitspapier gibt eine Übersicht über die Strategien und Strukturen, die die Bundesländer unter den Stichworten „Nachhaltigkeit“ und „Entwicklungszusammenarbeit“ bislang geschaffen haben. Es liefert keine lexikalisch vollständige Aufzählung, sondern beschränkt sich bewusst auf einige zentrale Beispiele, aus denen sich unterschiedliche Ansätze, aber auch gemeinsame Trends ablesen lassen.

Hier dargestellt sind erste Steinchen dessen, was im Endergebnis ein großes Mosaik der Nachhaltigkeitspolitik auf Ebene der Bundesländer bilden sollte. Dieses Arbeitspapier dient dem Einstieg in die Debatte, ob die Länder mit ihren bisherigen Maßnahmen auf dem richtigen Weg sind, die umfassende Nachhaltigkeitsagenda der UN bei sich umzusetzen, und wo weiterer Handlungsbedarf besteht.


Ländersache Nachhaltigkeit
Die Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung durch die Bundesländer

Autor: Uwe Kerkow
Herausgeber: Global Policy Forum Europe
ISBN: 978-3-943126-30-3
Bonn, Januar 2017
48 Seiten

Zum Download des Berichts (pdf).


SDGs für die Bundesländer

Die Rolle der Länder bei der Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung

Die Umsetzung der 2030-Agenda und der in ihr enthaltenen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) ist nicht allein Aufgabe der Bundesregierung. Auch den Bundesländern kommt in den Bereichen, für die sie Kompetenzen besitzen und über Kapazitäten verfügen, eine besondere Rolle in der Verwirklichung der Agenda zu. So haben diverse Bundesländer bereits im Vorfeld der Verabschiedung der 2030-Agenda die Gelegenheit ergriffen und ihre jeweiligen Nachhaltigkeitsstrategien bzw. Entwicklungspolitischen Leitlinien überarbeitet.

In den reformierten Strategien und Leitlinien werden teilweise weitreichende Vorschläge für landespolitische Maßnahmen im Nachhaltigkeitsbereich gemacht. In den Dokumenten einiger Länder finden sich implizite oder explizite Verweise auf die SDGs. Thematisch überlappen sich die Nachhaltigkeitsstrategien und Entwicklungspolitischen Leitlinien deutlich – die Bundesländer sollten die Themen der Nachhaltigkeitsagenden und der Entwicklungszusammenarbeit deshalb zusammendenken und institutionell stärker bündeln. Neben einer solchen Bündelung ist es vor allem wichtig, Nachhaltigkeit ressort- übergreifend kohärent umzusetzen und nachhaltige Entwicklung auf höchster politischer Ebene anzusiedeln und zur „Chef/innensache“ zu erklären. Auch eine starke Einbindung der Zivilgesellschaft und weiterer betroffener Akteure in den Prozess der Erarbeitung und Umsetzung der Nachhaltigkeits- und Entwicklungspolitik der Länder ist unabdingbar dafür, dass diese einen substanziellen Beitrag zur Realisierung der 2030-Agenda leisten.

Das vorliegende Briefing fasst die Ergebnisse eines zeitgleich erscheinenden Berichts von Uwe Kerkow zusammen, der ebenfalls von Global Policy Forum herausgegeben wird.


SDGs für die Bundesländer
Die Rolle der Länder bei der Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung

Autoren: Svenja Brunkhorst und Wolfgang Obenland
Herausgeber: Global Policy Forum Europe
Bonn, Januar 2017

Zum Download des Briefings (pdf, 200 KB)


Nach Habitat III: Wie geht es weiter mit der New Urban Agenda?

Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN).
Dienstag, 14. Februar 2017, 17:30 Uhr,
Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, Jägerstraße 1-3, 10117 Berlin

Weltweit sehen sich Städte unvergleichlichen sozialen, demographischen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen ausgesetzt. In den letzten Jahren hat der Grad der Urbanisierung und der Zuwanderung vom Land in die Städte in hohem Maße zugenommen. Seit einigen Jahren gibt es global erstmalig mehr Stadt- als Landbewohner. Und der Trend der Verstädterung verstärkt sich noch.

Vor diesem Hintergrund fand im Oktober 2016 nach den Konferenzen in Vancouver 1976 und Istanbul 1996 in Quito/Ecuador die sogenannte „Habitat III“-Konferenz statt. Mit der Verabschiedung einer „New Urban Agenda“ durch die Staatengemeinschaft, vorbereitet durch das Stadtentwicklungsprogramm der Vereinten Nationen HABITAT, verbindet sich das Ziel weltweit eine nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern. Viele verschiedene Lebensbereich sind betroffen: Verkehr, Bauen, Umweltschutz, Mieten, Integration. Neben den Gästen auf dem Podium werden auch die Mitglieder des UN HABITAT Youth Advisory Board (YAB) – sechzehn junge Erwachsene, die sich in ihren Ländern für nachhaltige urbane Entwicklung engagieren, zu Gast sein.

Teilnahme nur nach Anmeldung über das DGVN-Onlineformular. Bitte bringen Sie zur Veranstaltung ein Ausweisdokument mit und haben Sie außerdem Verständnis, dass nur ein begrenztes Teilnehmerkontingent zu Verfügung ist und damit kein Anspruch auf Teilnahme besteht.

Neue Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie: Verbesserung mit Defiziten

Gemeinsame Pressemitteilung von Deutscher Naturschutzring (DNR), Forum Umwelt & Entwicklung und Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) 

Berlin, 11. Januar 2017 – Die Bundesregierung hat heute die Neufassung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zur Umsetzung der Agenda 2030 verabschiedet. Der Deutsche Naturschutzring (DNR), das Forum Umwelt und Entwicklung sowie VENRO bewerten die Neufassung als Verbesserung zur bisherigen Nachhaltigkeitsstrategie, kritisieren aber das Fehlen ehrgeiziger Ziele zu entscheidenden Herausforderungen und fordern eine konsequent nachhaltige Politik.

„Mit ihrer Orientierung an den globalen Entwicklungszielen ist die Nachhaltigkeitsstrategie eine Grundlage, um die deutsche Politik nachhaltiger zu gestalten. Nun kommt es darauf an, sie im politischen Handeln auch umzusetzen und da gibt es noch erhebliche Defizite in nahezu allen Bereichen“, kritisiert Dr. Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO. „Die deutsche Politik braucht mehr Mut und Ambitionen, um die vereinbarten Nachhaltigkeitsziele weltweit und in Deutschland zu erreichen. In der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie fehlt es an ehrgeizigen globalen Zielen, um dringende weltweite Probleme wie Armut, Hunger und Krankheiten zu bekämpfen. Auch der Widerspruch zwischen dem Fokus auf mehr Wirtschaftswachstum einerseits sowie dem notwendigen sozialen Miteinander und den endlichen Ressourcen andererseits wird in der Strategie nicht gelöst.“

„Deutschland will Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Umsetzung der Agenda 2030 sein und hat gleichzeitig einen enormen ökologischen Fußabdruck. Durch diese überarbeitete Nachhaltigkeitsstrategie muss der massive Ressourcenverbrauch reduziert werden“, so Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forum Umwelt und Entwicklung. „Eine Wirtschaftspolitik, die auf der Ausbeutung von Natur und Mensch aufbaut, die fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft und eine Handelspolitik, die auf immer höhere Exportüberschüsse setzt – das ist genau das Gegenteil von nachhaltig. Das muss sich ändern.“

„Wenn die Bundesregierung ihre Verpflichtungen im Rahmen der Agenda 2030 erfüllen will, wird Deutschlang sauberer, gerechter und zukunftsfähiger werden müssen. Die Nachhaltigkeitsstrategie ist ein guter Anfang“, so DNR-Präsident Prof. Dr. Kai Niebert. „Indikatoren alleine reichen jedoch nicht. Wir brauchen eine Politik, die Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit nicht in homöopathischen Dosen verabreicht. Künftig sind alle Ressorts gefragt, denn unser Weg in eine ökologisch verträgliche und sozial gerechte Gesellschaft entscheidet sich nicht im Umweltministerium, sondern auf unseren Straßen, in der Industrie-, Finanz- und Sozialpolitik.“

Eine ausführliche Kommentierung der neuen Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie durch zivilgesellschaftliche Organisationen wird zeitnah veröffentlicht.

 

Bundeskabinett verabschiedet neue Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung die „Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Neuauflage 2016“ beschlossen. Sie steht ganz im Zeichen der VN-Agenda 2030 und ihrer Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Sie stellt die umfassendste Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie seit ihrem erstmaligen Beschluss im Jahre 2002 dar.

Nachhaltigkeitsstrategie 2016

Die Nachhaltigkeitsstrategie 2016 legt deutsche Ziele zu allen 17 SDGs fest und schildert, mit welchen Maßnahmen die Bundesregierung diese bis zum Jahr 2030 in allen Bereichen nachhaltiger Entwicklung erreichen will: Von Armutsbekämpfung, Ernährungssicherung und Gesundheitsfürsorge über Bildung, Geschlechtergleichheit, Rechtsstaatlichkeit hin zu Klima- und Artenschutz, nachhaltigem Konsum und wirtschaftlicher Entwicklung. Zudem stärkt die Strategie sowohl die Zusammenarbeit innerhalb der Bundesregierung für eine nachhaltige Politik als auch die Kooperation mit den wichtigen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

Der Chef des Bundeskanzleramts, Bundesminister Altmaier, erklärte dazu: „Die Verabschiedung der Agenda 2030 war ein großer Durchbruch. Mit der neuen Nachhaltigkeitsstrategie trägt die Bundesregierung wesentlich zu ihrer Umsetzung bei. Wir werden zeigen, dass materieller Wohlstand, eine solidarische Gesellschaft und der Schutz unserer Umwelt Hand in Hand gehen können und müssen.“

Die Strategie wurde von allen Bundesministerien im Rahmen des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung unter Leitung des Chefs des Bundeskanzleramtes erarbeitet. Einbezogen wurden zahlreiche Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden und Institutionen aus einem knapp einjährigen Dialog.  Alle öffentlichen Stellungnahmen und Hinweise wurden veröffentlicht.

Die Strategie ist im Internet abrufbar unter www.deutsche-nachhaltigkeitsstrategie.de

Stärkung der Agenda 2030 durch die Partnerschaftsarbeit der Deutschen Länder

Entwicklungspolitik ist nicht nur eine Aufgabe des Bundes, sondern auch der 16 Deutschen Länder. Sie haben vielfältige  entwicklungspolitische Beziehungen und stellen dies auf dem Internetportal „Portal Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik“ dar. Durch deren Partnerschaftsarbeit wird die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung stark gefördert.

Aktuell stellt das Portal „Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik“ ausführliche Informationen zu allen für die Entwicklungspolitik relevanten Beziehungen der 16 Deutschen Länder vor. Die Rubrik „Partnerschaften der Länder“ ermöglicht einen Überblick über die vielfältigen entwicklungspolitischen Beziehungen der Länder und durch eine benutzerfreundliche Filterfunktion ist die Suche nach bestehenden Partnerschaften für alle Interessierten übersichtlich.

Seit vielen Jahren bestehen enge Partnerschaften zwischen den Deutschen Ländern und Städten, Regionen oder Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Partnerschaften sind vielfältig und haben unterschiedlichste inhaltliche Schwerpunkte, Rahmenbedingungen und Zielsetzungen. Gemeinsam ist all diesen Partnerschaften jedoch, dass sie eine gute Möglichkeit darstellen, um ein breites gesellschaftliches Engagement für die Entwicklungszusammenarbeit zu mobilisieren. Die Vielfalt der Partnerschaftsbeziehungen von Kommunen, Schulen, Vereinen, Kirchen und Universitäten ist dabei eine wesentliche Ressource für die Entwicklungspolitik der Länder.

Die Partnerschaftsarbeit der Deutschen Länder leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung: über die Förderung von nachhaltiger und ökologischer Landwirtschaft bis zur Stärkung des Fairen Handels, Verbesserung der Bildung, Unterstützung von Frauen bis hin zur Mitwirkung in den Bereichen Gesundheitsversorgung u. v. m.

Das Wichtige bei der Arbeit ist: Sowohl die Menschen im Partnerland als auch die Menschen in den Deutschen Ländern profitieren vom Austausch, dem Verständnis und der Motivation, die sich in jeder Partnerschaft ergeben. Wesentlich ist dabei, dass die Partnerschaften auf Augenhöhe und unter Wahrung der beiderseitigen Interessen und Bedürfnissen gestaltet werden.

Mehr zu den Programmen und inhaltlichen Schwerpunkten der 16 Deutschen Länder erhalten Sie auf dem gemeinsamen Internetportal „Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik“.

Link: http://entwicklungspolitik-deutsche-laender.de/partnerschaften-der-laender

Quelle:
World University Service – Deutsches Komitee e.V.
Seit 1950 aktiv für das Menschenrecht auf Bildung

Portal Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik

www.entwicklungspolitik-deutsche-laender.de
Goebenstr. 35 – 65195 Wiesbaden
Tel.: +49 (0) 611 9446170 – Fax: +49 (0) 611 446489
portal@wusgermany.dewww.wusgermany.de

 

 

 

Workshop Ländersache Nachhaltigkeit, 15.12.2016

Einladung des Global Policy Forums Europe:
Bereits im Vorfeld der Verabschiedung der 2030 Agenda haben  einige Bundesländer die Gelegenheitergriffen und ihre jeweiligen Nachhaltigkeitsstrategien bzw. Entwicklungspolitischen Leitlinienüberarbeitet. In anderen Bundesländern ist dieser Prozess noch im  Gange oder steht noch aus. In denreformierten Strategien und Leitlinien werden teilweise  weitreichende Vorschläge für landespolitischeMaßnahmen im Nachhaltigkeitsbereich gemacht.
In unserem Workshop werden wir über verschiedenen Vorschläge und Ansätze berichten und sievergleichen, um sie für Diskussionen in anderen Bundesländern und auch für Diskussionen auf Bundesebene nutzbar zu machen. Welche Rolle spielen zivilgesellschaftliche Akteure auf  Länderebene.Ergeben sich darausSchlüsse für die Bundesebene? Welche Themen stehen auf den Agenden derLänder? Wie wird mitpolitischen Zielkonflikten und konkurrierenden rioritäten umgegangen?
Um Anmeldung bis zum 5. Dezember bitten wir unter
https://rsvp.globalpolicy.org/workshop_laendersache. Für Fragen und Rückmeldungen erreichen Sie uns unter europe@globalpolicy.org.
Programm: https://www.globalpolicy.org/images/pdfs/GPFEurope/Einladung_und_Programm_-_Landersache_Nachhaltigkeit.pdf
Dieser Workshop ist Teil des Projekts„2030.de“des Global Policy Forums Europe, gefördert von derStiftungUmwelt undEntwicklung Nordrhein-Westfalen sowie von Engagement Global im Auftrag des BMZ

Monitoring: Deutschlands Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung

2030watch_logoDas Monitoring-Tool von 2030Watch.de

In dieser Visualisierung repräsentiert jeder Punkt einen Indikator für das Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung durch Deutschland. Die Farben zeigen dabei an wie nachhaltig Deutschland aktuell im jeweiligen Indikator ist.

Mehr: https://2030-watch.de/monitoring/

Die Sustainable Development Goals (SDGs) in der Bildungsarbeit

http://newsletter.ewik.de/m/10707598/102198-c4b3b53c1b9ec99983d43677a3d9702f

Der Newsletter des Portals Globales Lernen Oktober 2016 verweist auf Unterrichtsmaterialien zu den Nachhaltigkeitszielen für die unterschiedlichsten Zielgruppen, stellt interessante Aktionen und Projekte zu den SDGs vor und will damit zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den globalen Nachhaltigkeitszielen ermuntern.

Die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) werden in den nächsten Jahren ein wichtiger Referenzrahmen für die entwicklungspolitische Arbeit sein. Dabei ist zentral, dass die 17 Ziele für alle Länder gelten. Auch Deutschland ist aufgefordert, die eigene Politik zu überprüfen und auf eine global gerechte, nachhaltige Entwicklung auszurichten.

Die Rolle von Bildung wird an vielen Stellen hervorgehoben. Ziel 4 fordert eine inklusive, gerechte und hochwertige Bildung sowie lebenslanges Lernen für alle. Bis 2030 soll zudem sichergestellt sein, dass alle Lernenden das Wissen und die Kompetenzen erhalten, die sie benötigen, um eine nachhaltige Welt mit zu gestalten. In den Worten Ban Ki-Moons: „Education must be transformative and bring shared values to life. It must cultivate an active care for the world and for those with whom we share it.“ (UN Global Education First Initiative)

Die SDGs betonen die Relevanz von Bildungsansätzen wie dem Globalen Lernen, Global Citizenship Education und Menschenrechtsbildung. Denn ein grundlegender Wandel, wie er für eine zukunftsfähige, global gerechte Lebens- und Wirtschaftsweise notwendig ist, gelingt nur dann, wenn er von vielen Menschen getragen wird. Von Menschen, die sich als Bürger_innen verstehen und die Fähigkeiten und den Mut haben, die Ursachen der gegenwärtigen Situation zu benennen und Gesellschaft und Politik – auch gegen Widerstände – zu verändern. Die SDGs sind damit ein Instrument, die strukturelle Verankerung und finanzielle Förderung des Globalen Lernens und unserer Arbeit einzufordern. Zugleich können und sollten sie aber auch dazu dienen, unsere Bildungsarbeit zu überprüfen und weiter zu entwickeln: Fördern wir wirklich transformative Lernprozesse? Tragen unsere Angebote zu Veränderungen in den Werte-, Denk- und Verhaltensmustern von Menschen bei? Gelingt es uns, eine inklusive Bildung zu gestalten, also alle Menschen zu erreichen?

Die VEN-Fachstelle Globales Lernen möchte diesen Fragen nachgehen und das transformative Potential des Globalen Lernens gemeinsam mit niedersächsischen Initiativen und Vereinen weiterentwickeln, um so auch zu einer Umsetzung der SDGs beizutragen.

Netzwerk21Kongress: Globale Nachhaltigkeitsziele in den Kommunen verankern, Dortmund 27-28 Oktober 2016

Globale Nachhaltigkeitsziele – von der UN ins Quartier

10. bundesweiter Fortbildungs- und Netzwerkkongress für lokales Nachhaltigkeitsengagement am 27. bis 28. Oktober 2016 in Dortmund, netzwerk21kongress.de

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Mit der Verabschiedung der globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen existiert ein neuer Referenzrahmen zur Gestaltung einer umweltfreundlichen, sozial gerechten, ökonomisch erfolgreichen und kulturell vielfältigen Gesellschaft. Zugleich sind mit der 2030-Agenda erstmals alle Nationalstaaten und alle gesellschaftlichen Akteure aufgefordert, an der Zielerreichung mitzuwirken. Doch wie kann diese Mitwirkung an der globalen Agenda auf allen Ebenen bis hinein ins Quartier gelingen?

Dem Umsetzungsprozess der globalen Nachhaltigkeitsziele und den daraus resultierenden Fragen und Diskussionen wird auf dem Netzwerk21Kongress 2016 ein besonderer Schwerpunkt eingeräumt. Dabei stellen wir uns ausgewählten Fragen um Strategien, Handlungsfelder und Aktionen lokalen Nachhaltigkeitsengagements:

  • Wie können die Globalen Nachhaltigkeitsziele über Strategien vor Ort be- und gefördert werden?
  • Wie können die Erfordernisse der 2030-Agenda wie Klimaschutz, Integration, Mobilität, Biodiversität und Armutsbekämpfung auch auf Quartiersebene gelöst werden?
  • Wie kann es gelingen, neue Kooperationen, Partnerschaften und Bündnisse zu schaffen und zu stärken?
  • Diskutieren Sie, wie sich die globalen Nachhaltigkeitsziele in den Kommunen verankern lassen, wie Quartiere für die neuen Herausforderungen gestärkt werden können und warum Suffizienz und ein gutes Leben zusammengehören.

    Bereits zum 10. Mal treffen sich Nachhaltigkeitsakteure aus Kommunen, NGOs und Initiativen, um Strategien mit Leben zu füllen und Akteure mit Ideen und Projekten für die Zukunft zusammenzuführen. Das Jubiläum zeigt uns, dass das Format – ein Nachhaltigkeitskongress mit Engagierten aus Politik, Zivilgesellschaft, Kommunen, Wissenschaft und Unternehmen – ein großer Erfolg ist. Jährlich wechselnde Städte und Bundesländer haben sich gemeinsam mit dem Kongressteam mit ihren Ideen und Innovationen zur Nachhaltigkeit in den Kongress eingebracht und diesem ihren ganz eigenen Stempel aufgedrückt. Sie alle zeigen und zeigten uns die Vielfalt eines bunten und vielfältigen Nachhaltigkeitsengagements.

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