5. Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, Fr. 23.11.2018

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Datum/Zeit
Date(s) - 23/11/2018
13:30 - 18:00

Veranstaltungsort
Bürgersaal Wandsbek

Kategorien


EinladungDie Zukunft, die wir wollen- das Hamburg, das wir brauchen

5. Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung
am Freitag, den 23.11.2018, ab 13 Uhr (Anmeldung) bis 18 Uhr im
Bürgersaal Wandsbek, Am Alten Posthaus 4,  22041 Hamburg. Einladung: HHRatschlag5-Einladung

Hamburg macht sich mit der Senatsdrucksache 21/9700 auf den Weg zu ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Wie und wo soll die Umsetzung erfolgen? Dazu wollen wir auf einem diskussionsfreudigen Ratschlag Position beziehen.

Der fünfte Hamburger Ratschlag hat das Thema soziale Nachhaltigkeit, vor allem unter den Gesichtspunkten Armutsbekämpfung, gute Arbeit und Geschlechtergerechtigkeit. Nach dem Impulsvortrag von Prof. Dr. Alexander Bassen werden in zwei Arbeitsgruppen (Soziale Teilhabe, Fokus Armut und Gute Arbeit) die Umsetzung der Agenda 2030 für Hamburg diskutiert und Forderungen an den Hamburger Senat erarbeitet.

13:00 Uhr Anmeldung / Einlass
13:30 Uhr Begrüßung Prof. Dr. h.c. Randzio-Plath, Marie-Schlei-Verein e.V.
13:45 Uhr Vortrag „Deutschland, Hamburg und die UN-Agenda 2030: Geht so Nachhaltigkeit?“, Prof. Dr. Alexander Bassen, Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) der Bundesregierung
14:20 Uhr Arbeitsgruppen zur Diskussion und Entwicklung von Thesen
AG 1 – Armutsbekämpfung, Soziale Teilhabe und Geschlechtergerechtigkeit
Die Reduzierung der (Alters-) Armutsgefährdung ist ein zentrales Ziel des Senats (s. Drucksache, S. 22). Aber Armut und soziale Ungleichheit steigen auch im reichen Hamburg. Gefährdet sind hier insbesondere Alleinerziehende, Ältere, Familien mit mehreren Kindern sowie Personen mit geringer berufl icher Qualifi kation, mit prekärer oder atypischer Beschäftigung oder unterbrochenen Erwerbsbiografi en. Welche Handlungsempfehlungen zur Bekämpfung von Armut können wir der Hamburger Politik jetzt geben? Die Arbeitsgruppe wird moderiert durch Klaus Wicher vom Sozialverband Deutschland (SoVD) e.V. – Landesverband Hamburg.
AG 2 – Gute Arbeit und Geschlechtergerechtigkeit
Der Senat bekennt sich zum Ziel der „Guten Arbeit“ und tritt für eine gerechte Bezahlung und faire Arbeitsbedingungen sowohl im Bund als auch in Hamburg ein. „Gute Arbeit“ wirkt der zunehmenden Polarisierung der Gesellschaft entgegen und sorgt für soziale Gerechtigkeit (s. Drucksache, S. 26). Bei den arbeitsmarktpolitischen Ansätzen geht es in erster Linie um die Bekämpfung prekärer und atypischer Beschäftigungsverhältnisse, die Begrenzung von befristeten Beschäftigungen und Leiharbeit und um die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Gute Arbeit bedeutet existenzsichernde, mitbestimmte, tarifgebundene, sozialversicherte Arbeit. Welche Handlungsempfehlungen für „Gute Arbeit“ können wir der Hamburger Politik jetzt geben? Die Arbeitsgruppe wird moderiert durch Mike Hörster vom Deutschen Gewerkschaftsbund DGB Hamburg.
16:00 Uhr Pause
16:30 Uhr Vorstellung der Gruppenergebnisse und Politdiskussion

Abschlussdiskussion mit den Hamburger Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Carola Ensslen (DIE LINKE), Christel Nicolaysen (FDP), Jens-Peter Schwieger (SPD) und Wolfhard Ploog (CDU) sowie Michael Gwosdz als Vertretung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
18:00 Uhr Feierabend und Klönschnack

Zum fünften Hamburger Ratschlag laden 16 Hamburger NRO ein, stellvertretend verantwortlich dafür der BUND, Marie-Schlei-Verein, SID Hamburg – Gesellschaft für internationale Entwicklung, die W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. und der Zukunftsrat Hamburg. Die Moderation übernimmt Dr. Anke Butscher.

Der Hamburger Ratschlag richtet sich primär an Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Vereine, Initiativen und Organisationen sowie alle interessierte Bürger*innen. Wir bitten um Anmeldung bis zum 19.11.2018 hier. Bitte nennen Sie im Kommentar die Organisation(en), für die Sie teilnehmen.

Falls das technisch Probleme bereitet, nehmen wir Anmeldungen auch per Mail an anmeldung@2030hamburg.de entgegen. Ein Videokamera- und Fototeam wird uns während der Konferenz begleiten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es bei der Größe der Veranstaltung schwierig wird, auf einzelne Personen zu achten, die nicht auf den Aufnahmen zu sehen sein möchten. Wir bitten daher um ihre Mitarbeit, sollten sie sich im Blickfeld der Kamera befinden, dieser auszuweichen.

Zur vertiefenden Information finden Sie die Forderungen und Dokumentationen Hamburger Ratschlags unter www.2030hamburg.de/category/ratschlag/

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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