Ideen für den neuen Stadtteil Grasbrook?

Einladung zur 1. Grasbrook Werkstatt am 5. Dezember und Start der Online-Beteiligung

Der Ideenprozess zum neuen Stadtteil Grasbrook am Südufer der Elbe hat begonnen. Geplant sind 3.000 Wohnungen und 16.000 Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten, Kultur- und Freizeitmöglichkeiten sowie eine Grundschule und Kitas. Entlang des Elbufers sollen ein circa fünf Hektar großer Elbuferpark und vier Kilometer lange grüne Uferpromenaden an der Elbe und den Hafenbecken geschaffen werden. Bereits in dieser frühen Phase laden die die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und die HafenCity Hamburg GmbH im Rahmen von „Grasbrook-Werkstätten“, einer Online-Beteiligung und weiteren Veranstaltungen die Nachbarn aus der Veddel, aus Rothenburgsort, Wilhelmsburg und der HafenCity sowie alle Hamburger Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich aktiv am Ideenprozess zu beteiligen.

In der ersten Grasbrook Werkstatt am 5. Dezember 2018 zum Thema „Der neue Stadtteil und seine Nachbarn“ in der Immanuelkirche Veddel geht es darum, gemeinsam auszuloten, wie sich der neue Stadtteil in seine Hamburger Nachbarschaften einfügen kann, welchen Wohnungsmix er haben sollte und wie eine lebendige Nachbarschaft in einem neu entstehenden Stadtviertel entsteht.

1. Grasbrook Werkstatt

am Mittwoch, den 05. Dezember 2018

von 18:00 bis21:00 Uhr

in der Immanuelkirche Veddel und dem Café Nova

Wilhelmsburger Strasse 73

20539 Hamburg

Nach einführenden Worten von Frau Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, sowie Herrn Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, zum Stand der Ausgangsüberlegungen werden die Themen in einer Gesprächsrunde mit Frau Prof. Ingrid Breckner, Professorin für Stadtsoziologie an der HafenCity Universität Hamburg (HCU), und Vertreterinnen und Vertretern aus den Stadtteilen vertieft. Anschließend gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Thementischen Ideen für eine gute Nachbarschaft zu erarbeiten. Oberbaudirektor Franz-Josef Höing wird am Ende die verschiedenen Perspektiven zusammenfassen und einen Ausblick geben.

Bei den Grasbrook Werkstätten bietet das digitale Partizipationssystem DIPAS zusätzliche Mitwirkungsmöglichkeiten durch einen interaktiven Datentisch vor Ort, außerdem wird eine Online-Beteiligung über die Veranstaltung hinaus das gesamte Beteiligungsverfahren zum Grasbrook begleiten (ab 30. November unter www.hamburg.de/grasbrook). DIPAS wird im Rahmen eines dreijährigen Forschungs- und Entwicklungsprojektes unter der Leitung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) mit dem Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) und der HafenCity Universität (HCU) entwickelt. Mehr Informationen unter www.hamburg.de/dipas.

Die Ergebnisse des gesamten Prozesses, der aus Fach- und Bürgerperspektiven sowie aus den Online-Beiträgen besteht, fließen in den Wettbewerblichen Dialog ein, der 2019 durchgeführt wird. 2020 schließlich werden das städtebauliche und freiraumplanerische Konzept und die Innovationsthemen für den neuen Stadtteil Grasbrook vorliegen.

Die nächsten Grasbrook Werkstätten widmen sich folgenden Themen:

2. Zukunft, Arbeit und Innovation: 21. Januar 2018 (Bürgerhaus Wilhelmsburg)

3. Grasbrook bauen – Freiräume gestalten: 07. Februar 2019 (Patriotische Gesellschaft)

4. Grasbrook nachhaltig und mobil: 20. Februar 2019, (Hamburg Cruise Center in der HafenCity)

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