2030-Agenda und SDGs

2030-Agenda und SDGs

Das Forum Umwelt & Entwicklung berichtet aktuell zum Thema 2030-Agenda und SDGs:

  • Workshop: Zivilgesellschaftliches Aktionsforum Bioökonomie
    von Ramona Bruck am 14. November 2018 um 13:41

    Zeit: Workshop am 27. November 2018 Ort: Marienstraße 19-20, 10117 Berlin (Hinterhaus, 2. OG) Vormittag NGO-intern Interne Beratung & weitere Projektaktivitäten Nachmittag fachöffentlich 13.00 Uhr Mittagspause mit Imbiss 13.45 Uhr Lars Berger: Chancen und Risiken der Bioökonomie aus Sicht des Naturschutzes Lars Berger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für ökonomische und soziale Fragen des Naturschutzes beim Bundesamt für Naturschutz. Weiterlesen […]

  • Fachgespräch – Anpassung an den Klimawandel – Ansätze afrikanischer Kleinbäuerinnen und -bauern
    von Ramona Bruck am 14. November 2018 um 11:15

    Anpassung an den Klimawandel – Ansätze afrikanischer Kleinbäuerinnen und -bauern   Offenes Fachgespräch am 22. November 2018 10:30-12:30 Uhr   Forum Umwelt und Entwicklung Marienstraße 19-20 (1. Stock, Hinterhaus) , 10117 Berlin   Drei Viertel der weltweit ärmsten Menschen leben in Regionen, die unter Wasserstress stehen. Die meisten von ihnen leben auf dem Land. Obwohl Weiterlesen […]

  • Pressemitteilung: Digitalpolitik in Deutschland ist zu einseitig – NGO-Netzwerk startet interaktive Online-Diskussion für eine nachhaltige Digitalisierung
    von Ramona Bruck am 14. November 2018 um 9:56

    Paris/Berlin, 14.11.2018 – Das NGO-Netzwerk Forum Umwelt und Entwicklung bemängelt im Rahmen des in Paris stattfindenen UN Internet Governance Forum (IGF) die Einseitigkeit der deutschen Digitalpolitik und startete aus diesem Anlass eine öffentliche Online-Diskussionsplattform. Anhand umfassender Nachhaltigkeitskriterien soll eine Digitalisierung diskutiert werden, die weder Mensch noch Umwelt schadet.  „Digitalisierung ist mehr als Breitbandausbau und Berlin Weiterlesen […]

  • Positionspapier für die 14. Konferenz der CBD Vertragsparteien vom 17.-29.11.18 in Sharm El Sheikh, Ägypten
    von Ramona Bruck am 13. November 2018 um 16:30

    Dieses Positionspapier richtet sich an die deutsche und die EU- Delegation zur 14. Vertragsparteienkonferenz des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt (CBD COP 14) sowie des Protokolls von Nagoya (COP-MOP 3) und des Protokolls von Cartagena (COP-MOP 9), welche vom 17.11-29.11.18 stattfindet. Es stellt den gemeinsamen Input der AG Biodiversität des Forum Umwelt und Entwicklung dar. In dieser AG arbeiten u.a. BUND, NABU, Heinrich-Böll-Stiftung, WWF, Ecoropa, DUH und FDCL zusammen. Es fusst im Wesentlichen auf den in CBD/COP/14/2 enthaltenen draft decisions zur COP 14.Weiterlesen […]

  • Workshop: Holz oder Stein Klimaschonend bauen – aber wie?
    von Ramona Bruck am 31. Oktober 2018 um 12:53

    Zeit: 20. November 2018 Ort: Marienstraße 19-20, 10117 Berlin     Langlebig verbautem Holz wird eine besonders gute Klimabilanz nachgesagt. Eine vergleichsweise energiesparende Herstellung wird insbesondere gegenüber anderen Baustoffen wie Stahlbeton und anderen Materialien (Metalle, Kunststoffe) hervorgehoben. Betrachtet man die Energiebilanz von Gebäuden während ihrer Nutzungsdauer, haben in vielen Fällen mineralische Baustoffe große Vorteile. Welche Bauweise bringt mehr für den Weiterlesen […]

Im September 2015 wurde auf einem UN-Gipfel die 2030-Agenda von allen UN-Mitgliedsstaaten verabschiedet. Die 2030-Agenda  umfasst unter anderem die sogenannten Sustainable Development Goals (SDG, dt.: Ziele für eine nachhaltige Entwicklung). Die SDG formulieren Maßnahmen und Ziele zu Themen wie Armut, Geschlechtergerechtigkeit, nachhaltigem Wachstum und zur Eindämmung des Klimawandels. Das Novum an den SDGs ist der Paradigmenwechsel: Alle Länder sollen die Ziele umsetzen und sich somit gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft einsetzen. Die neuen, globalen, für alle Staaten geltenden SDG beinhalten die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Soziales, Umwelt und Wirtschaft.

Die SDGs sind ein weiterer Meilenstein in der Geschichte nachhaltiger Entwicklung. 1992 fand die Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED, auch „Earth Summit“ genannt) in Rio de Janeiro statt, bei dem die Arbeit der Kommission für nachhaltige Entwicklung (CSD Commission on Sustainable Development) ihren Ursprung hat. Damals wurde unter anderem der Klimawandel erstmalig als ernstes Problem benannt und die Staatengemeinschaft zum Handeln verpflichtet. Zu dieser Zeit entstand die Agenda 21, das entwicklungs- und umweltpolitische Leitpapier zur nachhaltigen Entwicklung. Im September 2000 wurde nach dem Millenniums-Gipfel die Millenniums-Deklaration der Vereinten Nationen verabschiedet, welche die Millenniumsentwicklungsziele (Millennium Development Goals, MDG) mit einem konkreten Zeitrahmen bis 2015 formulierte. Die MDGs bildeten seither einen wichtigen Kern der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Zwanzig Jahre später nach dem Weltgipfel in Rio de Janeiro sollten auf dem Rio+20-Gipfel vom 20. bis zum 22. Juni 2012 die Fortschritte im Bereich der nachhaltigen Entwicklung überprüft werden. Aus diesem Anlass versammelten sich hunderte Staats- und Regierungschefs sowie Repräsentanten nichtstaatlicher Organisationen, des privaten Sektors und anderer Gruppen aus aller Welt, um sich vor allem auf die beiden Hauptthemen „Eine grüne Wirtschaft im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung und Armutsbekämpfung“ und „Das institutionelle Gerüst für eine nachhaltige Entwicklung“ zu beraten. Wichtiges Ergebnis des Rio+20-Gipfels war die Entscheidung, einen Rahmen für die  SDGs zu entwerfen. Auf der 68. Sitzung der UN-Generalversammlung wurde schließlich beschlossen, die Weiterführung der MDG als Teil der SDG einzuarbeiten.

Bis zum Jahr 2030 sollen die SDG nun von allen Staaten und auf allen Ebenen (national, regional und international) umgesetzt werden. Eine jährliche Überprüfung des Umsetzungsstands findet in New York beim High Level Political Forum (HLPF) statt. In Deutschland wird die Umsetzung der SDG vor allem im Kontext der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie stattfinden.