Auftaktveranstaltung „Netzwerk für globale Themen“ am 16.2.2017

AG „Neues Netzwerk“

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter für eine bessere Welt,

wir laden alle ein, mit uns am Donnerstag, 16. Februar 2017, über eine Neu(er)findung eines Netzwerks für globale Themen in Hamburg nachzudenken.

Wir, die AG „Neues Netzwerk“, wurden auf der letzten Mitgliederversammlung des Eine Welt Netzwerks Hamburg beauftragt, den Prozess der „Neu(er)findung“ zu gestalten. Und am 16. Februar fangen wir damit gemeinsam an.

Mit welchen Themen sollte es sich beschäftigen? Wie sollte es arbeiten? Welche Erwartungen sollte es erfüllen? Wer sollte dabei sein? Welche Werte treiben es an? Was hat es mit dem Weidenröschen (links) zu tun? Und sollte es vielleicht gar kein Netzwerk sein, sondern ein Dachverband oder etwas ganz anderes? Mal ganz abgesehen vom Namen …

Die Auftaktveranstaltung findet (v. a. in Form eines „World Cafés“) am 16. Februar 2017 von 15.30 bis 21.00 Uhr im Saal von dock europe e.V., fux eG, Hinterhof Eingang West, Bodenstedtstraße 16 in Altona, statt.

Wir freuen uns über alte Bekannte und neue Gesichter, über konstruktive Ideen und reine Neugier.

Was wir geplant haben:

15.30 Uhr         Kaffee/Tee, Kuchen, Anmeldung

16.00 Uhr         Wo kommen wir her? Wo könnten wir hin? Und was wäre ein Weg?

16.45 Uhr         World Café

18.30 Uhr         biofairregionalleckerer Abendimbiss

19.15 Uhr         Wo stehen wir jetzt? Wie geht es weiter? Und wer denkt mit?

21.00 Uhr         Ende

Herzliche Grüße von der AG „Neues Netzwerk“,
Ellen Prowe (Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche), Naciye Demirbilek (W3), Portia Sarfo (WeSelf e.V.), Hans-Christoph Bill (Mobile Bildung e.V.), Klaus Täger (Bramfelder Laterne – Infozentrum Globales Lernen)

Anmeldung zur Auftaktveranstaltung „Netzwerk für globale Themen“ am 16.2.2017

an Kirchlichen Entwicklungsdient derNordkirche, Ines Behrends

(ines.behrends@ked.nordkirche.de oder (040) 881 81 240) mit diesem Formular:

Einladung zur Auftaktveranstaltung Neues Netzwerk

Dokumentation des 1. #Hamburger Ratschlags zur #2030-Agenda

Was muss Hamburg tun, um die Nachhaltigkeitsziele (SDG) der 2030-Agenda umzusetzen?

Gemeinsame Forderungen und Handlungsfelder zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 in Hamburg durch die Hamburger Politik

Die #Dokumentation des Ratschlags der Zivilgesellschaft vom 18. November 2016 ist jetzt hier verfügbar: dokuratschlagsdghh2016 (PDF, 7 MB)

Doku Ratschlag Nov2016
Dokumentation des Ratschlags der Zivilgesellschaft vom 18. November 2016

 

 

Nachhaltigkeitsrat stellt weitere Anforderungen an die Nachhaltigkeitsstrategie

Die Bundesregierung hat heute die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) begrüßt die Einigung auf neue und weitreichende Ziele für mehr Nachhaltigkeit, die an die Empfehlungen des Rates anknüpfen. Deutschlands neue Strategie soll die weltweite Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele ambitioniert vorantreiben.

Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, bleibt aber im Einzelnen kritisch: „Die Bundesregierung wird eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland und der Welt nur voranbringen können, wenn sie auch in ihrem eigenen Regierungshandeln konsequenter und mit mehr Koordination auf das Erreichen der Ziele hinarbeitet. Ihre Politik muss kohärenter werden.“

So ist es zum Beispiel für Unternehmen ab jetzt EU-rechtlich verpflichtend, dass sie über ihr Nachhaltigkeitsmanagement öffentlich Bericht erstatten. „Noch erfolgt das nicht, und daher ist das ein Thema für eine politische Strategie“, so Marlehn Thieme. „Aber es findet sich in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie kein Indikator, der etwa die Zahl der Unternehmen oder zumindest Unternehmen mit Bundesbeteiligung mit einer solchen Nachhaltigkeitsberichterstattung misst“.

Neun Monate vor der Bundestagswahl sei auch bemerkenswert, was die Bundesregierung nur vage andeutet oder gar nicht erst anspricht – wie zum Beispiel eine Staatszielbestimmung zur Nachhaltigkeit. „Ein Staatsziel Nachhaltigkeit wäre im Konzert der weltweiten Umsetzung der universellen Nachhaltigkeitsziele sowohl international als auch nach innen eine wichtige Botschaft“, so Marlehn Thieme.

Der Rat hat die Entstehung der Strategie begleitet und wird sich nun eingehend mit den Schlussfolgerungen, den ihm mit der Strategie übertragenen Aufgaben sowie mit nötigen Schritten befassen, um die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie zur Leitgröße in Politik und Gesellschaft zu machen.

Weiterführende Informationen

Die Strategie ist auf der Website der Bundesregierung abrufbar:
Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Neuauflage 2016

Themenseite Nachhaltigkeitsstrategie auf der Website der Bundesregierung:
www.deutsche-nachhaltigkeitsstrategie.de

Nach Habitat III: Wie geht es weiter mit der New Urban Agenda?

Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN).
Dienstag, 14. Februar 2017, 17:30 Uhr,
Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, Jägerstraße 1-3, 10117 Berlin

Weltweit sehen sich Städte unvergleichlichen sozialen, demographischen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen ausgesetzt. In den letzten Jahren hat der Grad der Urbanisierung und der Zuwanderung vom Land in die Städte in hohem Maße zugenommen. Seit einigen Jahren gibt es global erstmalig mehr Stadt- als Landbewohner. Und der Trend der Verstädterung verstärkt sich noch.

Vor diesem Hintergrund fand im Oktober 2016 nach den Konferenzen in Vancouver 1976 und Istanbul 1996 in Quito/Ecuador die sogenannte „Habitat III“-Konferenz statt. Mit der Verabschiedung einer „New Urban Agenda“ durch die Staatengemeinschaft, vorbereitet durch das Stadtentwicklungsprogramm der Vereinten Nationen HABITAT, verbindet sich das Ziel weltweit eine nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern. Viele verschiedene Lebensbereich sind betroffen: Verkehr, Bauen, Umweltschutz, Mieten, Integration. Neben den Gästen auf dem Podium werden auch die Mitglieder des UN HABITAT Youth Advisory Board (YAB) – sechzehn junge Erwachsene, die sich in ihren Ländern für nachhaltige urbane Entwicklung engagieren, zu Gast sein.

Teilnahme nur nach Anmeldung über das DGVN-Onlineformular. Bitte bringen Sie zur Veranstaltung ein Ausweisdokument mit und haben Sie außerdem Verständnis, dass nur ein begrenztes Teilnehmerkontingent zu Verfügung ist und damit kein Anspruch auf Teilnahme besteht.

Neue Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie: Verbesserung mit Defiziten

Gemeinsame Pressemitteilung von Deutscher Naturschutzring (DNR), Forum Umwelt & Entwicklung und Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) 

Berlin, 11. Januar 2017 – Die Bundesregierung hat heute die Neufassung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zur Umsetzung der Agenda 2030 verabschiedet. Der Deutsche Naturschutzring (DNR), das Forum Umwelt und Entwicklung sowie VENRO bewerten die Neufassung als Verbesserung zur bisherigen Nachhaltigkeitsstrategie, kritisieren aber das Fehlen ehrgeiziger Ziele zu entscheidenden Herausforderungen und fordern eine konsequent nachhaltige Politik.

„Mit ihrer Orientierung an den globalen Entwicklungszielen ist die Nachhaltigkeitsstrategie eine Grundlage, um die deutsche Politik nachhaltiger zu gestalten. Nun kommt es darauf an, sie im politischen Handeln auch umzusetzen und da gibt es noch erhebliche Defizite in nahezu allen Bereichen“, kritisiert Dr. Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO. „Die deutsche Politik braucht mehr Mut und Ambitionen, um die vereinbarten Nachhaltigkeitsziele weltweit und in Deutschland zu erreichen. In der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie fehlt es an ehrgeizigen globalen Zielen, um dringende weltweite Probleme wie Armut, Hunger und Krankheiten zu bekämpfen. Auch der Widerspruch zwischen dem Fokus auf mehr Wirtschaftswachstum einerseits sowie dem notwendigen sozialen Miteinander und den endlichen Ressourcen andererseits wird in der Strategie nicht gelöst.“

„Deutschland will Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und Umsetzung der Agenda 2030 sein und hat gleichzeitig einen enormen ökologischen Fußabdruck. Durch diese überarbeitete Nachhaltigkeitsstrategie muss der massive Ressourcenverbrauch reduziert werden“, so Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forum Umwelt und Entwicklung. „Eine Wirtschaftspolitik, die auf der Ausbeutung von Natur und Mensch aufbaut, die fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft und eine Handelspolitik, die auf immer höhere Exportüberschüsse setzt – das ist genau das Gegenteil von nachhaltig. Das muss sich ändern.“

„Wenn die Bundesregierung ihre Verpflichtungen im Rahmen der Agenda 2030 erfüllen will, wird Deutschlang sauberer, gerechter und zukunftsfähiger werden müssen. Die Nachhaltigkeitsstrategie ist ein guter Anfang“, so DNR-Präsident Prof. Dr. Kai Niebert. „Indikatoren alleine reichen jedoch nicht. Wir brauchen eine Politik, die Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit nicht in homöopathischen Dosen verabreicht. Künftig sind alle Ressorts gefragt, denn unser Weg in eine ökologisch verträgliche und sozial gerechte Gesellschaft entscheidet sich nicht im Umweltministerium, sondern auf unseren Straßen, in der Industrie-, Finanz- und Sozialpolitik.“

Eine ausführliche Kommentierung der neuen Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie durch zivilgesellschaftliche Organisationen wird zeitnah veröffentlicht.

 

Bundeskabinett verabschiedet neue Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung die „Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Neuauflage 2016“ beschlossen. Sie steht ganz im Zeichen der VN-Agenda 2030 und ihrer Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Sie stellt die umfassendste Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie seit ihrem erstmaligen Beschluss im Jahre 2002 dar.

Nachhaltigkeitsstrategie 2016

Die Nachhaltigkeitsstrategie 2016 legt deutsche Ziele zu allen 17 SDGs fest und schildert, mit welchen Maßnahmen die Bundesregierung diese bis zum Jahr 2030 in allen Bereichen nachhaltiger Entwicklung erreichen will: Von Armutsbekämpfung, Ernährungssicherung und Gesundheitsfürsorge über Bildung, Geschlechtergleichheit, Rechtsstaatlichkeit hin zu Klima- und Artenschutz, nachhaltigem Konsum und wirtschaftlicher Entwicklung. Zudem stärkt die Strategie sowohl die Zusammenarbeit innerhalb der Bundesregierung für eine nachhaltige Politik als auch die Kooperation mit den wichtigen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

Der Chef des Bundeskanzleramts, Bundesminister Altmaier, erklärte dazu: „Die Verabschiedung der Agenda 2030 war ein großer Durchbruch. Mit der neuen Nachhaltigkeitsstrategie trägt die Bundesregierung wesentlich zu ihrer Umsetzung bei. Wir werden zeigen, dass materieller Wohlstand, eine solidarische Gesellschaft und der Schutz unserer Umwelt Hand in Hand gehen können und müssen.“

Die Strategie wurde von allen Bundesministerien im Rahmen des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung unter Leitung des Chefs des Bundeskanzleramtes erarbeitet. Einbezogen wurden zahlreiche Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden und Institutionen aus einem knapp einjährigen Dialog.  Alle öffentlichen Stellungnahmen und Hinweise wurden veröffentlicht.

Die Strategie ist im Internet abrufbar unter www.deutsche-nachhaltigkeitsstrategie.de

Bezahlbarer und bedarfsgerechter Wohnraum ist ein Hauptanliegen Hamburgs

Auswertung des Online-Dialogs 2016

Deine Ideen für Hamburg 2030

Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Online-Dialogs „Deine Ideen für Hamburg 2030“. Über 1.300 Hamburgerinnen und Hamburger haben sich über das Demografie-Konzept „Hamburg 2030“ informiert und über die Zukunft der Stadt mitdiskutiert. Besonderes Anliegen waren die Themen Wohnen sowie Mobilität und Verkehr. Die Verfügbarkeit von bezahlbarem und bedarfsgerechtem Wohnraum ist für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer quer durch alle Generationen vordringlich.

„Ich freue mich, dass viele Hamburgerinnen und Hamburger die Gelegenheit zum Dialog genutzt haben und sich intensiv mit der Zukunft unserer Stadt auseinandersetzen“, so Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Es gab viele sehr konkrete Beiträge und Anregungen. Diese geben uns nicht nur einen Einblick in das, was die Hamburgerinnen und Hamburger beschäftigt. Die Beiträge machen auch das große Potenzial an innovativen und kreativen Ideen für ein gutes Zusammenleben aller Generationen in Hamburg deutlich. Die Anregungen sollen in die Fortschreibung des Demografie-Konzeptes einfließen.“

Ziel des Beteiligungsverfahrens im September war es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern neue Strategien zum Zusammenleben zu entwickeln und einer sich stetig verändernden Gesellschaft und zunehmenden kulturellen Vielfalt zu begegnen. Neben 375 Beiträgen im Online-Dialog wurden 588 Antworten auf die Kurzumfragen eingestellt. Zusätzlich wurden 72 Kommentare zu Wortbeiträgen und 99 Bewertungen abgegeben. Im Vergleich zu anderen Online-Dialogen, in denen in einem vergleichbaren Zeitraum von vier Wochen in seltenen Fällen über 1.000 Wortbeiträge eingehen, ist diese Beteiligung ein gutes Ergebnis. Parallel zur Online-Umfrage bestand auch die Möglichkeit, sich an Informationsständen in der Stadt direkt zu informieren und zu beteiligen.

Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Altersgruppen ist die Verfügbarkeit von bezahlbarem und altersgerechtem Wohnraum vordringliches Thema. Exemplarisch wurden mehr Wohngemeinschaften für ältere Menschen und Mehrgenerationenhäuser gewünscht. Die gute wohnortnahe Versorgung wurde als positiver Aspekt für das Älter Werden in Hamburg hervorgehoben. Weitere Wünsche waren der barrierefreie Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs sowie der Erhalt von Grünflächen als Orte der Begegnung und Erholung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele Personen äußerten auch konkrete Vorschläge und Wünsche für die Gestaltung ihres Wohnumfeldes und das nachbarschaftliche Miteinander. Kleine, verkehrsberuhigte Quartiere mit kurzen Wegen, guten Versorgungsmöglichkeiten und einer Infrastruktur, die den Bedarfen unterschiedlicher Generationen gerecht wird, wurden ebenso beschrieben wie der Wunsch nach Nachbarschaftsbörsen für Unterstützungsangebote oder generationenübergreifenden, stadtteilbezogenen Begegnungsorten mit Cafés und zusätzlichen Beratungsangeboten.

Senatorin Prüfer-Storcks: „Die Ergebnisse des Online-Dialogs zeigen, dass wir mit dem Demografie-Konzept „Hamburg 2030: Mehr. Älter. Vielfältiger.“ auf einem guten Weg sind. Mit dem Konzept haben wir bereits viele Themen aufgegriffen, die den Hamburgerinnen und Hamburgern wichtig sind. Daran können wir jetzt anknüpfen.“

Die zahlreichen Anregungen werden nun daraufhin geprüft, wie sie in die Fortschreibung des Demografie-Konzepts aufgenommen werden können. Der Folgebericht soll im Jahr 2017 fertiggestellt werden.

Weitere Informationen und Ergebnisse des Online-Dialogs stehen in Kürze unter anderem zur Verfügung unter www.hamburg-2030.de.

Quelle: http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/7786394/2016-12-29-bgv-hamburg2030/

Stärkung der Agenda 2030 durch die Partnerschaftsarbeit der Deutschen Länder

Entwicklungspolitik ist nicht nur eine Aufgabe des Bundes, sondern auch der 16 Deutschen Länder. Sie haben vielfältige  entwicklungspolitische Beziehungen und stellen dies auf dem Internetportal „Portal Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik“ dar. Durch deren Partnerschaftsarbeit wird die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung stark gefördert.

Aktuell stellt das Portal „Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik“ ausführliche Informationen zu allen für die Entwicklungspolitik relevanten Beziehungen der 16 Deutschen Länder vor. Die Rubrik „Partnerschaften der Länder“ ermöglicht einen Überblick über die vielfältigen entwicklungspolitischen Beziehungen der Länder und durch eine benutzerfreundliche Filterfunktion ist die Suche nach bestehenden Partnerschaften für alle Interessierten übersichtlich.

Seit vielen Jahren bestehen enge Partnerschaften zwischen den Deutschen Ländern und Städten, Regionen oder Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Partnerschaften sind vielfältig und haben unterschiedlichste inhaltliche Schwerpunkte, Rahmenbedingungen und Zielsetzungen. Gemeinsam ist all diesen Partnerschaften jedoch, dass sie eine gute Möglichkeit darstellen, um ein breites gesellschaftliches Engagement für die Entwicklungszusammenarbeit zu mobilisieren. Die Vielfalt der Partnerschaftsbeziehungen von Kommunen, Schulen, Vereinen, Kirchen und Universitäten ist dabei eine wesentliche Ressource für die Entwicklungspolitik der Länder.

Die Partnerschaftsarbeit der Deutschen Länder leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung: über die Förderung von nachhaltiger und ökologischer Landwirtschaft bis zur Stärkung des Fairen Handels, Verbesserung der Bildung, Unterstützung von Frauen bis hin zur Mitwirkung in den Bereichen Gesundheitsversorgung u. v. m.

Das Wichtige bei der Arbeit ist: Sowohl die Menschen im Partnerland als auch die Menschen in den Deutschen Ländern profitieren vom Austausch, dem Verständnis und der Motivation, die sich in jeder Partnerschaft ergeben. Wesentlich ist dabei, dass die Partnerschaften auf Augenhöhe und unter Wahrung der beiderseitigen Interessen und Bedürfnissen gestaltet werden.

Mehr zu den Programmen und inhaltlichen Schwerpunkten der 16 Deutschen Länder erhalten Sie auf dem gemeinsamen Internetportal „Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik“.

Link: http://entwicklungspolitik-deutsche-laender.de/partnerschaften-der-laender

Quelle:
World University Service – Deutsches Komitee e.V.
Seit 1950 aktiv für das Menschenrecht auf Bildung

Portal Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik

www.entwicklungspolitik-deutsche-laender.de
Goebenstr. 35 – 65195 Wiesbaden
Tel.: +49 (0) 611 9446170 – Fax: +49 (0) 611 446489
portal@wusgermany.dewww.wusgermany.de

 

 

 

Hamburg: Sustainable Development Goals und die Bildung

Zweite Jahreskonferenz zum Weltaktionsprogramm

„Sustainable Development Goals (SDGs) durch Bildung für nachhaltige Entwicklung in Hamburg voranbringen“

Auf ihrer zweiten Jahreskonferenz zum Weltaktionsprogramm BNE stellte die Initiative Hamburg lernt Nachhaltigkeit / HLN am 23.11.16 das Thema „Sustainable Development Goals“ (SDGs) in den Mittelpunkt. Der Harburger Bezirksamtsleiter Thomas Fölsch begrüßte die rund 100 Anwesenden im Elbcampus und verwies auf die vielen Aktivitäten, die Harburg im Bereich Nachhaltigkeit aufweisen kann.

Hauptredner Prof. Dr. de Haan betonte in seinem Beitrag kritisch, dass Bildung zwar das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Umsetzung der Ziele schaffen könne, aber nur begrenzt in der Lage sei, die 17 internationalen Ziele wirklich umzusetzen. So könnten Kinder beispielsweise nur wenig aktiv zur Beseitigung der weltweiten Kinderarbeit beitragen – dies sei
vielmehr Aufgabe der Politik. Im anschließenden Weltcafé konnten die Anwesenden eigene Beiträge zu den 17 SDG-Zielen
vorstellen. Die Fülle der genannten Beispiele zeigt, wie viel Engagement aus der Bildung hier in Hamburg bereits geleistet wird.

Dass auch Unternehmen diese Entwicklung begrüßen und aktiv unterstützen, zeigte Jürgen Forkel-Schubert in seinem Beitrag auf. So gibt es Firmen, die bis zum Jahr 2020 alle ihre Filialen auf erneuerbare Energien umstellen wollen. Im Internet findet man aber bereits auch den Begriff „SDG-washing“ – beispielsweise bewirbt die Firma Unilever auf ihrer facebook-Seite einen WC-Reiniger und stellt zugleich Geld für den Bau von Toiletten für 5 Millionen Menschen zur Verfügung. Am Nachmittag fanden Workshops zu den 5 Prioritäten der WAP-Roadmap statt, die in Zukunft möglichst kontinuierlich fortgeführt werden sollen.

Im Ergebnis sollen sie konkrete Beiträge zum geplanten Masterplan BNE liefern. Wer hier mitarbeiten möchte, melde sich am besten in der Geschäftsstelle HLN. Kontakt: Jürgen.Forkel-Schubert@bue.hamburg.de

Die Documentation erscheint unter http://www.hamburg.de/wap/

Senat will Nachhaltigkeit in Hamburg durch Bildung voranbringen

Hamburgs Beitrag zum „Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der UNESCO (2015–2019)

In seiner Sitzung am 2. August 2016 hat der Hamburger Senat beschlossen, die Arbeit der Initiative „Hamburg lernt Nachhaltigkeit“ fortzusetzen. Er beauftragte die Initiative, das Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung 015-2019 (WAP) in Hamburg unter Beteiligung interessierter Akteure umzusetzen und bis 2019 einen ktionsplan BNE für Hamburg zu entwickeln. Ziel ist eine Stärkung der nachhaltigen Entwicklung amburgs durch BNE sowie die aktive Mitwirkung in nationalen und internationalen Gremien des WAP und entsprechenden Bildungsforen.

In einer Drucksache an die Bürgerschaft stellte die Initiative ihre im Rahmen der UN-Dekade BNE geleistete Arbeit über die Integration von BNE in alle Bildungsbereiche vor.

Die Drucksache 21/5468 vom 02.08.2016 ist im Internet abrufbar.
www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/vorgang/49207

Der Senat berichtet der Bürgerschaft in öffentlicher Sitzung des Europaausschusses am Dienstag, dem 24. Januar 2017, um 17:00 Uhr im Rathaus, Raum 151 unter TOP 1.

HHLN
Hamburg lernt Nachhaltigkeit (Bild: BSU/NR114)

Quellen: http://www.hamburg.de/nachhaltigkeitlernen/ http://www.hamburg.de/wap/

Workshop Ländersache Nachhaltigkeit, 15.12.2016

Einladung des Global Policy Forums Europe:
Bereits im Vorfeld der Verabschiedung der 2030 Agenda haben  einige Bundesländer die Gelegenheitergriffen und ihre jeweiligen Nachhaltigkeitsstrategien bzw. Entwicklungspolitischen Leitlinienüberarbeitet. In anderen Bundesländern ist dieser Prozess noch im  Gange oder steht noch aus. In denreformierten Strategien und Leitlinien werden teilweise  weitreichende Vorschläge für landespolitischeMaßnahmen im Nachhaltigkeitsbereich gemacht.
In unserem Workshop werden wir über verschiedenen Vorschläge und Ansätze berichten und sievergleichen, um sie für Diskussionen in anderen Bundesländern und auch für Diskussionen auf Bundesebene nutzbar zu machen. Welche Rolle spielen zivilgesellschaftliche Akteure auf  Länderebene.Ergeben sich darausSchlüsse für die Bundesebene? Welche Themen stehen auf den Agenden derLänder? Wie wird mitpolitischen Zielkonflikten und konkurrierenden rioritäten umgegangen?
Um Anmeldung bis zum 5. Dezember bitten wir unter
https://rsvp.globalpolicy.org/workshop_laendersache. Für Fragen und Rückmeldungen erreichen Sie uns unter europe@globalpolicy.org.
Programm: https://www.globalpolicy.org/images/pdfs/GPFEurope/Einladung_und_Programm_-_Landersache_Nachhaltigkeit.pdf
Dieser Workshop ist Teil des Projekts„2030.de“des Global Policy Forums Europe, gefördert von derStiftungUmwelt undEntwicklung Nordrhein-Westfalen sowie von Engagement Global im Auftrag des BMZ