Taten statt Worte: Agenda 2030 konsequent umsetzen

Mehr als 100 zivilgesellschaftliche Organisationen fordern die Bundesregierung in einer gemeinsamen Erklärung auf, die Agenda 2030 konsequent umzusetzen und ihre Politik endlich an den nachhaltigen Entwicklungszielen auszurichten. Dazu erklärt Dr. Luise Steinwachs, stellvertretende Vorstandsvorsitzende vom Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO):

„Obwohl CDU/CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung als Maßstab ihres Regierungshandelns bezeichnen, kommt die Umsetzung nur schleppend voran. Mit Blick auf den UN-Nachhaltigkeitsgipfel im September ist es daher höchste Zeit, dass die Bundesregierung für alle Ressorts konkrete Pläne mit Meilensteinen zur Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und der Agenda 2030 aufstellt. Nur wenn die Weichen in der Handels- und Agrarpolitik, der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik bis hin zur Klimapolitik sofort umgestellt werden, können die Nachhaltigkeitsziele bis 2030 noch erreicht werden.“

Gemeinsam mit dem Forum Umwelt und Entwicklung, Brot für die Welt, BUND, Global Policy Forum, NABU, Welthungerhilfe und WWF lädt VENRO heute in Berlin zu einem zivilgesellschaftlichen Gipfel ein, um im Vorfeld des UN-Nachhaltigkeitsgipfels die in der Erklärung dargelegten Forderungen mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung zu diskutieren.

Zum Download:
Zivilgesellschaftliche Erklärung zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik (PDF)
Einladung und Programm zum zivilgesellschaftlichen Gipfel (PDF)
VENRO-Stellungnahme zur Umsetzung der Agenda 2030 (PDF)

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