HOCH-N

UNESCO zeichnet Nachhaltigkeits-Initiativen der Universität Hamburg aus

Das Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität (KNU) der Universität Hamburg und das vom KNU koordinierte Verbundprojekt HOCH-N sind im Kontext des UNESCO-Weltaktionsprogramms „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet worden. Die Deutsche UNESCO-Kommission vergibt am 28. November 2018 an das KNU und an HOCH-N die Auszeichnung als Netzwerke: Das KNU wurde für das Engagement bei der Implementierung von nachhaltiger Entwicklung an der Universität Hamburg gewürdigt. HOCH-N wurde für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in allen zentralen Strukturen und Handlungsfeldern der Mitglieder-Hochschulen ausgezeichnet.

Das 2011 gegründete KNU hat es sich zur Aufgabe gemacht, zur Entwicklung und Gestaltung der Universität Hamburg als „University for a Sustainable Future“ beizutragen und folgt dabei dem UHH-Leitbild „Innovating und Cooperating for a Sustainable Future“. Es fungiert als akademischer Thinktank, in dem interdisziplinär neue Konzepte und Verfahren zu Fragen der Nachhaltigkeit entwickelt und erprobt werden.

Das vom KNU koordinierte Verbundprojekt HOCH-N hat seit 2016 ein bundesweites Netzwerk von Hochschulen aufgebaut, die sich für eine nachhaltige Entwicklung ihrer Institutionen einsetzen. Mittlerweile sind mehr als 100 Hochschulen dem Netzwerk beigetreten. HOCH-N wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 5 Millionen Euro gefördert.

Dazu Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Lenzen:

„Seit fast zehn Jahren hat die Universität Hamburg das Thema der Nachhaltigkeit zu ihrem Leitmotiv gemacht. Deswegen freue ich mich besonders, dass das Engagement von KNU und HOCH-N Anerkennung findet. Ich gratuliere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu dieser Auszeichnung!“

Die Auszeichnungen herausragender Lernorte, Netzwerke und Kommunen sind ein Beitrag zur nationalen Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zur Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer wie ökologischer Ebene. Die Auszeichnungen werden von einer Jury vergeben, der Mitglieder der „Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sowie Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Freien Universität Berlin und der Deutschen UNESCO-Kommission angehören.

Link zur Pressemitteilung: https://www.uni-hamburg.de/newsroom/presse/2018/pm69.html

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