Green-Events-Hamburg

greenevents.hamburg Informationsportal & Netzwerk für zukunftsfähige Events in Hamburg

Green Events Hamburg (GEHH) ist ein offenes, partizipatives und zukunftsorientiertes Netzwerk und seit Mitte Juni Teil des Vereins Grüner Wirtschaftsrat e.V.

GEHH besteht aus Akteuren, die sich ökologisch und sozial verantwortungsvollen Veranstaltungen widmen. Die Kernfrage, die uns antreibt, lautet: Welche Möglichkeiten und Konzepte existieren, um Veranstaltungen und Veranstaltungsorte zukunftsfähig zu gestalten?

  • Rückblick: 2018 in Text und Bild
    von Helen Schepers am 15. Januar 2019 um 15:14

    Als Laborplatz zur Erprobung zukunftsfähiger Lösungen für Open Air-Veranstaltungen fand 2018 das Futur 2 Festival erstmalig statt – ein eindeutiges Highlight des letzten Jahres. Aus einem Green Events-BarCamp hervorgegangen, wurde das Festival unter Beteiligung der Hamburger Umweltbehörde, Morgenwelt und hejmo im Mai 2018 im Elbpark Entenwerder veranstaltet. Das Festival zielt darauf ab, geschlossene Kreisläufe zu schaffen: Dazu gehörte es, die benötigten Ressourcen in erster Priorität vor Ort regenerativ zu gewinnen und die entstehenden Abfallströme wieder in Wert zu setzen. Wo dies (noch) nicht möglich war, wurden angefallene Belastungen kompensiert. Fahrraddisko auf dem Futur 2 Festival © Malte Metag8 kWh Strom wurden mittels Fahrraddisko und Solarenergie direkt vor Ort regenerativ erzeugt. Sie hielten die zwei Bühnen, wo unter anderem Lambert, Sophia Kennedy und das Mis-Shapes DJ-Team auftraten, die Beleuchtung und alle Gastronomie-Stände von mittags bis in die frühen Morgenstunden am Laufen. Am Ende kamen beim Festival nur rund 150 kg Müll zustande. Umgerechnet auf die Besucherzahl ergibt das einen Müllverbrauch von 30 g pro Kopf. Diese Zahlen lassen sich sehen, doch ist und bleibt Müll ein wichtiges Thema in der Veranstaltungsszene: So stand neben dem Themenbereich Logistik (An- und Abreise der Besucher und Logistik der Dienstleister) die Diskussion um Müllvermeidung bei Veranstaltungen im Mittelpunkt der letzten Zukunftswerkstatt im Mai 2018 in der Markthalle. Dabei wurden neben dem Verzicht auf Printwerbung und Geschirr auch Alternativen und Kompensationsmöglichkeiten besprochen. Zukunftswerkstatt im Mai 2018Auf dem Reeperbahn Festival 2018 war GEHH mit einem Panel vertreten, um unter dem Titel “Zukunft veranstalten – Verantwortung in der Veranstaltungsbranche hinterfragen, wecken und weitertragen” über die Rolle unternehmerischer Verantwortung bei Nachhaltigkeitsthemen zu diskutieren. Helen Schepers aus dem GEHH-Orgakreis moderierte das Gespräch zwischen Björn Hansen (Morgenwelt GmbH), Mike Keller (Markthalle) und dem Soziologen Martin Seeliger. Dieser hinterfragte die Wirkungsmacht unternehmerischer Verantwortung kritisch, während durch Björn Hansen und Mike Keller die Perspektiven von Unternehmern, die nachhaltige Lösungen konkret umsetzen, erproben und planen, vertreten wurden. Eine Gemeinsamkeit im lebhaften Gespräch war der Wunsch nach einer nachhaltigen Entwicklung, sei es nun von Seiten der Politik oder aus dem Unternehmertum heraus. Den Herbst nutzt Green Events traditionell dazu, im Rahmen einer Geburtstagsfeier zusammenzukommen, zu reflektieren und nach vorne zu schauen. Und stets beschäftigt uns dabei die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, nachhaltige Veranstaltungen umzusetzen und Nachhaltigkeit auf Events erlebbar zu machen. Bei unserem inzwischen bereits 3. Geburtstag haben wir uns dieser Frage auf eine besonders kulinarische und festliche Art und Weise gestellt: Mit einem Green Dinner von Hirn&Wanst in der Mensa der HfbK, das in 3 Gängen nicht nur verschiedenste Aspekte der ökologisch und sozial verantwortungsbewussten Gastronomie thematisiert hat, sondern auch noch wundervoll geschmeckt hat. Eingeladen waren Vertreter aus unterschiedlichen Institutionen, DienstleisterInnen, VeranstalterInnen, EntscheiderInnen in Behörden und andere Menschen aus dem Umkreis unseres Netzwerkes. Das Dinner beschlossen wir mit der Frage in die Runde unserer Gäste, was sie für das vierte Jahr mit Green Events vor hätten. Dabei sind viele schöne Ideen zusammengekommen. Besonders erfreut waren wir über die vielen Angebote zu Dienstleistungen, Workshops und zum Teilen von Kompetenzen und Erfahrungen. Für 2019 wollen wir diesen Zusammenhalt in unserem Netzwerk ausbauen. Unsere Webseite und unser Informationsportal sollen neu aufgelegt werden und mit dem aktuellen Wissensstand zu nachhaltigen Veranstaltungen stetig wachsen. Neben anderen Projekten werden wir auch weiterhin Netzwerkevents veranstalten und die Diskussion über nachhaltige Veranstaltungen vorantreiben. Auch unsere eigenen Strukturen sollen dabei professionalisiert und selbstverständlich nachhaltig ausgebaut werden. Darüber halten wir euch weiterhin hier auf dem Laufenden. […]

  • Futurist*innen gesucht!
    von Helen Schepers am 3. Juli 2018 um 18:18

    Green Events Hamburg (GEHH) ist ein offenes, partizipatives und zukunftsorientiertes Netzwerk und seit Mitte Juni Teil des Vereins Grüner Wirtschaftsrat e.V.. GEHH besteht aus Akteuren, die sich ökologisch und sozial verantwortungsvollen Veranstaltungen widmen. Die Kernfrage, die uns antreibt, lautet: Welche Möglichkeiten und Konzepte existieren, um Veranstaltungen und Veranstaltungsorte zukunftsfähig zu gestalten? Deshalb suchen wir eine/n Futuristin oder Futuristen, die uns ab dem 1. August 2018 im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung (450€ Basis) für ca. 11 Wochenstunden bei den folgenden Herausforderungen unterstützen kann: GEHH strukturieren: Aufbau einer Büro-Organisation, mit Freund_Innen & Kompliz_Innen kommunizieren, E-Mail-Verteiler pflegen GEHH sichtbar(er): Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Medien, in digitalen Rundbriefen, in Blog-Beiträgen GEHH gemeinsam: Planung und Durchführung für unsere Veranstaltungen in denen wir Akteure der Veranstaltungsbranche und Behörden in Hamburg zusammenbringen GEHH progressiver: Recherche für innovative und nachhaltige Ideen, um diese auf einer Checkliste für zukunftsfähige Veranstaltungen und auf der Internetseite (http://greenevents.hamburg/) weiterzutragen. Die Anstellung erfolgt zunächst befristet bis zum 31.12.2018. Ihr werdet über die Markthalle Betriebsgesellschaft mbH (Klosterwall 11) angestellt, der Arbeitsort richtet sich nach den möglichen Arbeitstagen und kann nach einer Einarbeitungszeit auch teilweise von zu Hause erfolgen. Die Arbeit erfolgt in enger Abstimmung mit dem Orgakreis Wir wollen jemanden… Die/der eine positive Lebenseinstellung hat Die/der Transformation für eine zukunftsfähige Veranstaltungsbranche voranbringen will Die/der keine Berührungsängste mit WordPress und sozialen Medien hat Die/der euphorisch nach zukünftigen Veränderungen und nachhaltigen Ideen sucht und diese verbreitet Die/der gerne plant, organisiert, kommuniziert und schreibt Das Kernteam von GEHH setzt sich zusammen aus ehrenamtlich engagierten Vertreter_Innen der altonale, der Markthalle, der Fahrradgarderobe und nachhaltigen Veranstaltungsdienstleistern, wie Morgenwelt und FahrradGarderobe. Seit 2015 wird auf Barcamps, Clubmobs, Podiumsdiskussionen über das Thema nachhaltige Veranstaltungen diskutiert und erprobt. Nun wird es Zeit, unsere Anliegen verstärkt in die Stadt zu tragen. Denn wir wollen, dass die die Schnittstelle Kultur-Nachhaltigkeit vermehrt in der politischen Agenda in Hamburg Berücksichtigung findet. Die Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf) könnt ihr als PDF bis zum 15. Juli 2018 an orgakreis@greenevents.hamburg senden. Bei Rückfragen stehen euch Helen Schepers (0176.78764104) und Mike Keller (0173.6146303) zur Verfügung. […]

  • Zukunftswerkstatt am 7. Mai – Die Ergebnisse der Entzweiflung
    von Helen Schepers am 25. Mai 2018 um 16:59

      Die Themenfindung Nr. 1 (Sortiert durch Mike) Die Themenfindung Nr. 2 (Sortiert durch Helen) Die Zukunft war mit uns am 7. Mai in der Markthalle. 20 Akteure aus der hamburgischen Veranstaltungsbranche haben sich den Kopf darüber zerbrochen, welche Aspekte der Nachhaltigkeit sie gerne berücksichtigen würden, es aber nicht schaffen. Und welche Aspekte sie zukünftig berücksichtigen könnten. Und dies sind die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt: Die Themen, die am meisten in die Verzweiflung treiben sind neben Gastro und Kommunikation: Müll und Logistik.         Deshalb haben wir diese Themen in zwei Kleingruppen näher betrachtet und uns ausgedacht, was wir machen könnten, wenn es keine Gesetze, keine Schwerkraft und keine monetären Zwänge gäbe. Wohin mit dem Müll? Die Müllfraktion wollte einfach die Printwerbung abschaffen und den Gastrobereich mit Mehrweggeschirr und größeren Verpackungseinheiten müllfrei gestalten. Außerdem den Besuchern durch Upcycling, Wettbewerbe und selbsterklärende Mülleimer klar machen, wie viel Müll sie verbrauchen. Auch ein Nichtraucherfest wäre eine Option. Realistische MüllMindMap In die Realität gedacht wurde dann aus dem gar keine Printwerbung: Wiedernutzbare Plakate oder die Verwendung von recycelten Papier oder Papier aus Ernteresten. Aus der Gastro ohne Müll mit essbaren Geschirr und Fasspriorität. Aus dem Nichtraucherfest wurden Raucherbereiche. Weiteres könnt ihr der Mindmap entnehmen. Logistik – An- und Abreise und Dienstleisterlogistik Wo kommen wir denn dahin? Die Logistikfraktion hat klar nach An- und Abreise der Besucher und Logistik der Dienstleister getrennt und hat gleich in die Realität gedacht. Bei der Anreise sollte sowohl stark kommuniziert werden, wie eine nachhaltige Anreise für den Besucher möglich ist, als auch welche Auswirkungen ihre unnachhaltige Anreise hat. Anreizsysteme wie mobile Stadtradstationen, kostenloser ÖPNV und bewachte FahrradGarderobe tun ihr übriges. Bei der Logistik für die Dienstleister wurden SharingModelle, zentrale Koordination durch den Veranstalter und nachhaltige Transportmöglichkeit erdacht. Und jetzt? Nächstes Jahr wollen wir aus diesen gesponnenen Ideen zwei Veranstaltungen machen. Dann holen wir uns Experten für Müllvermeidung und Logistik und besprechen mit ihnen was Realität werden kann. Was dieses Jahr noch passiert? Bleibt einfach am Ball. […]

  • Graswurzelbewegung nimmt Fahrt auf
    von Thore Debor am 19. November 2017 um 23:19

    Diskussionsrunde behandelt die Anliegen von GREEN EVENTS HAMBURG in der Markthalle Knapp 50 Gäste folgten der Einladung anlässlich des 2-jährigen Netzwerkbestehens von GREEN EVENTS HAMBURG (GEHH) in die Markthalle und verliehen damit dem Thema persönlich Bedeutung. Zwei Jahre Green-Events – Was ist passiert? In einer Kurzpräsentation stellten die GEHH-Orgakreis-Mitglieder Helen Schepers und Thore Debor die Genese, Ziele und Struktur des Netzwerks vor. Sie erinnerten an die Anfänge im Herbst 2015, als bei der wissenschaftlichen Abschlusspräsentation zum Projekt „Altona goes green“ in Wilhelmsburg eine Gruppe von Gästen in der Behörde vor einer Stellwand mit sinnvollen Handlungsvorschlägen stand. Sie fragten sich gemeinsam: „Wie können wir die Handlungsvorschläge in die Tat umsetzen?“ Es galt die Arbeit der entwickelten Informationsplattform www.greenevents.hamburg fortzuführen und die ökologisch-soziale Transformation der Veranstaltungsbranche lokal zu intensivieren. Als Netzwerkplattform schafft Green Events Hamburg nun Begegnungsräume für Akteure. Hier können Hürden und Erfolgsfaktoren für nachhaltige Veranstaltungen ausgetauscht und bestenfalls Ideen und Impulse den Weg in die Umsetzung finden. Bei jährlich zwei bis drei Veranstaltungen werden Akteure der Veranstaltungsszene, vom Getränkehersteller bis zum Festivalveranstalter, zusammengeführt. Nach einem Kick-off im Häkken im Februar 2016, folgte ein erstes Bar-Camp im April 2016, bei dem konkrete Projektideen entwickelt wurden. Wie beispielsweise die Idee eines stromfreien Festivals, welches in naher Zukunft umgesetzt werden soll. Nach einer Diskussionsrunde beim Reeperbahn Festival und der einjährigen Bestehensfeier im Fundbureau begründete dann im März 2017 ein zweites Bar-Camp die Basis für den ersten Leitbild- und Strukturprozess. Resultat ist die Veröffentlichung des GEHH-Selbstverständnisses und der Struktur, die aus vier Ebenen besteht: Orgakreis, KomplizInnen, FreundInnen und interessierter Öffentlichkeit. Als Ausblick konnte eine neue Unterseite für das Netzwerk und die Umsetzung eines Bar-Camp #3 im April 2018 verkündet werden. Dort sollen die politischen Handlungsfelder in den Fokus der Netzwerkarbeit gerückt werden. Zu Gast in der Markthalle – Ein symbolischer Ort für mehr Nachhaltigkeit Gastgeber und Hausherr Mike Keller (Geschäftsführer Markhalle) skizzierte anschließend den Weg des Veranstaltungszentrums in eine zukunftsfähige Ausrichtung, der auf die Implementierung eines Umweltmanagementsystem im ÖKOPROFIT abzielt. Die Diskussionsrunde vervollständigten die weiteren Podiumsgäste: Medienunternehmer Frank Otto, Katja Roth als Leiterin der Markenpflege beim Hamburger Getränkehersteller fritz kola/Anjola. Leider mussten – für GEHH überraschend – terminbedingt der Senator für Umwelt und Energie (BUE) und in dem Zuge auch Tobias Bergmann als Präses der Handelskammer kurzfristig absagen. Nachdem der Staatsrat der BUE Michael Pollmann am Veranstaltungstag erkrankte besetzte Kurt Maier (Leitung Bereich Nachhaltigkeit) als Vertreter des Vertreters den Podiumsplatz der Behörde. Die Einstiegsfrage zur Skalierung (1 = gar nicht, 10 = bereits sehr nachhaltig) inwieweit die Event- und Veranstaltungsbranche bereits nachhaltig ausgerichtet ist, beantworteten die Gäste in einer kumulierten Erhebung von 1 bis 4 und machte den dringenden Handlungsbedarf offensichtlich. Der Weg zu mehr Nachhaltigkeit Mike Keller hob die nötige Verbindungsarbeit zwischen Künstlern, Auftrittsorten und der Veranstaltungsbranche hervor und verwies darauf, dass nachhaltige Veranstaltung auch ökonomisch tragfähig sein müssen. Katja Roth berichtete, wie das mittelständische Unternehmen Zeit und Geld investiert (z.B. in Form von Beratungsleistungen), um Umweltmanagementprozesse einzuführen. Seit einem Jahr ist eine Nachhaltigkeitsstelle personell besetzt, steuert Prozessmaßnahmen (wie z.B. Abfüllung und Logistik für verbrauchsnahe und klimafreundliche Abfüllung, kurze Transportwege und die konsequente Nutzung von Glas-Mehrwegflaschen) und bereitet auch eine künftige Nachhaltigkeitskommunikation vor. fritz kola sei ein Unternehmen, das auch politisch Stellung bezieht und verwies auf die Kampagne zum G20-Gipfel. Zudem erwähnte Frau Roth die Handlungsmuster von Konsumenten, die selten nachhaltige Schritte gezielt nachfragen würden. Fotos: Bente Stachowske Wie die Freie und Hansestadt Hamburg am Thema Nachhaltigkeit arbeitet Kurt Maier brachte mehrfach die Senats-Drucksache vom 04.07.2017 „Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in Hamburg“ ins Gespräch ein, die neben einer Bestandsaufnahme – wo passt die Senatspolitik bereits mit den Zielsetzungen der Agenda 2030 überein – die Themen benennt, an denen in den nächsten Jahren konkret weitergearbeitet werden soll. Die Drucksache beinhaltet einen Hamburger Fahrplan zur Umsetzung der Agenda 2030. Unter anderem ist dort zum Austausch mit der Zivilgesellschaft die Einrichtung eines „Hamburger Nachhaltigkeitsforum“ vorgesehen. Auf die Frage wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass künftig bei Vergaben von bei öffentlichen Flächen und Liegenschaften, neben Sicherheits- und Verkehrskonzepten auch ein Nachhaltigkeitskonzept abgefordert und bewertet wird, beantwortet Maier positiv. Künftig soll eine Green-Checkliste – unter Beratung von GEHH – entwickelt werden, die Muss- und bestimmte Kann-Kriterien beinhaltet. Der Senat kann dann über die Behörde auf die Bezirke eine verpflichtende Umsetzung einwirken. Zudem verwies Herr Maier auf die Strategie der mehrjährigen Pionierförderung für eine nachhaltige Ausrichtung der altonale, um zukunftsfähige Lösungen („Die Stadt leitet Transformationen ein“) zu erproben. Eine Ausweitung dieses Förderansatzes sei – gerade mit Blick auf die Nachhaltigkeitsstrategie der FHH – vorgesehen. Aus Sicht der Verwaltung in Hamburg existieren bereits ein ganzes Bündel von Pionieren, die kurz davor stehen, eine kritische Masse zu erreichen, um Angebote in der Breite sichtbar zu machen. Graswurzelbewegung um das Thema in den Köpfen zu verankern Medienunternehmer Frank Otto analysierte den Status als Graswurzelbewegung, die noch viel Arbeit vor sich hat, um sich in den Köpfen von Lenkern und Publikum zu verankern und betonte, dass z.B. das erwähnte Projektvorhaben eines Off Grid Festivals – ein stromfreies Festival – eine Chance sein kann, um die Art des Storytellings produktiv auf den Kopf zu stellen. Veranstaltungsbranche als Multiplikator für nachhaltige Ideen nutzen Bei der Öffnung des Plenums wurden von den Gästen zwei Appelle formuliert: Insbesondere die Kommunikationsleistung der Veranstaltungsbranche, als Katalysator für positive Energie, für eine Transformation zu nutzen. Die altonale sprach sich für Anstrengungen beim Thema Labeling & Sichtbarmachung von Nachhaltigkeits-Aktivitäten an. Der Gesprächsfaden wird in der Behörde für Umwelt und Energie fortgeführt Am Diskussionsende überbrachte Herr Maier öffentliche eine Gesprächseinladung der Behördenleitung, um noch in diesem Jahr über die konkreten Anliegen und Ideen des Netzwerks in Wilhelmsburg zu sprechen. Es wären dann knapp über zwei Jahre Dauer bis zur Rückkehr an den Ursprungsort – von der Stellwandsituation bis zum Senatorengespräch. GEHH braucht Komplizinnen und Komplizen Moderator Thore Debor verwies abschließend auf den bottom up Ansatz von GEHH und auf die Antragsformulare im frisch gedruckten Infoflyer, das auch online ausfüllbar (ganz nach unten scrollen) ist. Die Crowd entscheidet, mit welcher Kraft und Gewicht GEHH künftig auftreten kann und wird. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, dem ehrenamtlich tätigen Orgakreis, bspw. eine hauptamtliche Stelle begleitend zu finanzieren und die Schlagkraft des Netzwerks deutlich zu professionalisieren. Beeindruckend zu beobachten war, dass nach Diskussionsbeschluss nahezu alle Gäste die Gelegenheit zum Netzwerken und Auswertungen bei einer kollegialen Getränkeeinnahme nutzen. Erste Formulare für FreundInnen und KomplizInnen wurden direkt am Abend ausgefüllt und überreicht. […]

  • GEHH Gründungsmitglieder im Ausschuss für Umwelt der Handelskammer Hamburg
    von Mischa Karafiat am 13. Oktober 2017 um 18:37

    Seit dem 12.10. sind zwei unserer Gründungsmitglieder Teil des ehrenamtlichen Ausschuss für Umwelt in der Handelskammer Hamburg. Neben Björn Hansen (Morgenwelt) ist auch Mischa Karafiat (Mischa Karafiat I Events – Projekte – Sicherheit) in das beratende Gremium geladen worden. Nach einer ausgiebigen Kennenlernrunde, wurde dann auch schon die erste Empfehlung an das Handelskammer Plenum ausgesprochen. Darin heißt es “Die Handelskammer möge der Solar Offensive Hamburg beitreten und seine Mitglieder auffordern diese zu unterstützen”. Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen und ein neues und spanendes Netzwerk. […]

  • Barcamp #2 – Rückblick & Kurzzusammenfassung
    von Mischa Karafiat am 3. März 2017 um 19:13

    Am 3. März 2017 luden wir zu unserem Barcamp #2 ein. Über 20 interessierte Netzwerker*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen waren unserer Einladung in die Räume der Hamburger Morgenwelt GmbH gefolgt. Diese tolle Anzahl und der enorm produktive Barcamp-Tag hinterließen sicherlich bei vielen Akteuren einen sehr bleibenden Eindruck. Wir fühlen uns durch die sinnstiftenden Impulse der Teilnehmer*innen bestätigt, das GEHH-Netzwerk in Hamburg weiter auszubauen. Den Teilnehmer*innen wurden im Nachgang eine ausführliche Zusammenfassungen der jeweiligen Ergebnisse aller Sessions gesendet, deren Themensetzungen wir hier nur kurz anteasern können: Session #1: “The DOMO Sessions – Ein Signature-Event für das GEHH-Netzwerk auf Festivals und anderen Veranstaltungen” Wir bauen in einem DOMO eine mobile Bühne mit Sound, Licht etc. – gerne ergänzt um eine kleine Bar, die wir vollständig mit Solar und Muskelkraft betreiben. Session #2: „Leitbild oder auch Cooperate Identity – Welche gemeinsamen Ziele und Visionen möchten wir für das Netzwerk verabreden?”  Das GEHH-Netzwerk hat bisher weder intern noch öffentlich ein Leitbild formuliert, welches im Detail die Ziele und die Struktur von GEHH beschreibt. Künftig soll ein klar formuliertes Leitbild der Öffentlichkeit und interessierten Akteuren sowie bereits Beteiligten die Orientierung erleichtern. Session #3: “Politische Einmischung – Welche Forderungen kann unser Netzwerk aufstellen und bedienen?“  Ein zu erstellender GEHH-Forderungskatalog soll künftig die Aspekte für eine Dialog mit politischen Akteuren skizzieren. Wie schaffen wir das? Wir danken euch für die Aufmerksamkeit und freuen uns auf die Impulse der Zukunft. […]

  • Hamburg News berichtet über uns…
    von heidschnuck am 16. Mai 2016 um 21:48

    Wir freuen uns über die Unterstützung und einen Beitrag über Green Events Hamburg auf www.hamburg-news.hamburg. Die Hamburg News sind das Portal für tagesaktuelle Wirtschaftsnachrichten aus der Metropolregion Hamburg. In Zusammenarbeit mit der Freien und Hansestadt Hamburg Behörde für Verkehr, Wirtschaft und Innovation, der HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH, der Hamburg Marketing GmbH und weiteren städtischen Partnern bieten die Hamburg News mit einem eigenen Redaktionsteam einen umfassenden Überblick über die aktuellen Wirtschaftsthemen der Metropolregion Hamburg. Zum Artikel geht es hier: http://www.hamburg-news.hamburg/de/cluster/kongresse-veranstaltungen/info-portal-fuer-green-events-hamburg/ […]