Was bedeutet der Klimawandel für Hamburg?

Senator und HCU präsentieren aktuelle Erkenntnisse und Ratschläge

Steigen bei Sturmfluten die Pegel in Hamburg höher als früher? Sind die Sommer trockener oder nasser und müssen Hausbesitzer sich stärker gegen Wolkenbrüche schützen? Was bedeuten milde Winter für die Heizperiode? Ist die Tigermücke schon nach Hamburg eingewandert? Antworten auf diese Fragen liefern – erstmals aufbereitet für die breite Bevölkerung –das Klimafolgen-Monitoring der BUE und das Projekt KLiQ der HafenCity Universität (HCU).

Umweltsenator Jens Kerstan wird gemeinsam mit Prof. Wolfgang Dickhaut von der HCU Hamburg aktuelle Forschungsergebnisse und Ratschläge für die Bevölkerung vorstellen, und zwar im Rahmen der Klimabildungswoche „Wetter Wasser Waterkant“ und während einer Lernwerkstatt für Kinder. Frank Böttcher, Wetterexperte und Initiator des Bildungsprogramms, führt in das Thema ein.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

um 10.30 Uhr

in die Katharinenschule in der HafenCity

Am Dalmannkai 18, 20457 Hamburg

In einem Monat beginnt die Welt-Klimakonferenz COP23 in Bonn. Dort wird um Maßnahmen gerungen, wie das 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen ist. Was Hamburg durch den Klimawandel bis 2050 zu erwarten hat, hatten das Norddeutsche Klimabüro und der Deutsche Wetterdienst DWD bereits berechnet: Mehr Starkregen, mehr Hitzetage, mildere und feuchtere Winter. Das HCU-Projekt KliQ (Klimafolgenanpassung innerstädtischer hochverdichteter Quartiere) befasst sich mit den Herausforderungen durch den Klimawandel in besonders versiegelten Bereichen der Stadt.

Wetter.Wasser.Waterkant ist die größte Klima-Bildungsveranstaltung Deutschlands und bietet diverse Lernwerkstätten für Kinder und Jugendliche an und wird von der Umweltbehörde gefördert. In der Katharinenschule lernen die Kinder Wetterphänomene wie Wind und Kälte zu verstehen und zeigen ihre Versuche.

Quelle: Behörde für Umwelt und Energie | Jan Dube | 040.42840-8006 | jan.dube

Kommentar hinterlassen