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2030 Kommunen wollen die 17 Nachhaltigkeitsziele bis 2030 erleben

Deutsche Kommunen wollen der globalen Nachhaltigkeit einen Schub verleihen. Bis 2030 sollen sich insgesamt 2030 Städte, Gemeinden und Landkreise aktiv an der Umsetzung der Agenda 2030 und deren 17 Nachhaltigkeitszielen beteiligen. Dieses ambitionierte Ziel wurde jetzt im „Bonn-Pakt Agenda 2030 kommunal“ festgehalten und an das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung übergeben.

Bonn, 7. Juli 2021. Heute wurde der „Bonn-Pakt Agenda 2030 kommunal“ veröffentlicht, in dem sich viele deutsche Städte, Landkreise und Gemeinden zum nachhaltigen Handeln und den 17 SDGs (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen bekennen. Das ambitionierte Ziel des Pakts: „Wir streben an, dass 90 Prozent der Menschen in Deutschland bis 2030 in einer ‚Agenda-2030-Kommune‘ leben“, so David Linse, Fachbereichsleiter für Internationales, Europa und Protokoll der Stadt Mannheim und Vorsitzender des Programmbeirats der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW). Die Zahl der Städte und Gemeinden, die sich aktiv für die Umsetzung der SDGs in Projekten der SEKW einsetzen, soll konkret auf 2030 Stück steigen.

Der „Bonn-Pakt Agenda 2030 kommunal“ wurde in einem partizipativen Prozess parallel zur Bundeskonferenz der kommunalen Entwicklungspolitik in Bonn (Buko) vom 14. bis 16. Juni 2021 ausgearbeitet. Alle teilnehmenden Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen konnten im Rahmen von Workshops und mittels Einsendungen den Pakt mitgestalten. Dabei wurden nicht nur Themen, sondern auch konkrete Vorschläge erarbeitet, wie man globalen Herausforderungen kommunalpolitisch begegnen will. „Für die Erreichung der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele sind wir Kommunen zentrale Mitgestalter. Gemeinsam sind wir bereit, eine Vorreiterrolle auf der Zielgeraden der SDGs einzunehmen. Dabei spielen strategische Kooperationen mit Zivilgesellschaft, Bildungseinrichtungen und Wirtschaft eine wichtige Rolle“, betont Katja Dörner, Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn und Mitgastgeberin der Buko.

Der Bonn-Pakt wurde stellvertretend für die beteiligten Kommunen von David Linse an das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) übergeben. Das Dokument erscheint in einer wichtigen politischen Phase, denn in Kürze wird es nicht nur eine neue Bundesregierung, sondern auch eine neue Spitze im zuständigen Ministerium geben. „Ich hoffe, dass das BMZ das Papier bei den derzeit laufenden Strategieprozessen berücksichtigt. Wenn es gut läuft, wird es in Zukunft auch neue Programme und Maßnahmen für die Kommunen geben, die sich aus diesem Pakt ableiten“, so Linse.

Download: Bonn-Pakt_Agenda_2030_kommunal

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