Der fünfte Hamburger Kulturgipfel bringt am 25. November im KörberHaus (Bergedorf) ca. 400 Lehrkräfte, Schüler:innen, Kulturschaffende, Behördenvertreter:innen und andere Interessierte aus dem Bereich Kultur und Schule zusammen, um sich rund um die Themen Demokratie und Kulturelle Bildung auszutauschen und zu vernetzen.
Der diesjährige Kulturgipfel steht unter dem Schwerpunktthema „zusammen!“ und schlägt die Brücke zum Motto „Demokratie“ des Jugendkulturgipfels im vergangenen Jahr. Mit künstlerischen, wissenschaftlichen und praktischen Impulsen und Workshops, bietet der Kulturgipfel den Teilnehmenden eine Plattform, um gemeinsam auszuloten, wie mit Kunst und Kultur Räume geschaffen werden können, in denen sich demokratische Prozesse erproben und erleben lassen, sei es im Alltag, in der Schule, in Kultur oder Gesellschaft.
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Der Hamburger Kulturgipfel bringt alle zwei Jahre Akteur:innen aus Kultur und Schule zusammen und zeigt, wie lebendig und vielfältig Kulturelle Bildung in Hamburg ist. Er schafft wichtige Begegnungsräume für den fachlichen Austausch, für Perspektivwechsel und Vielstimmigkeit und macht Vielfalt als Grundlage unseres demokratischen Zusammenlebens erlebbar. Gerade in Zeiten, in denen oft um Dialog gerungen und gesellschaftlicher Zusammenhalt immer wieder auf die Probe gestellt wird, ist es wichtig, diesen Austausch zu fördern und kulturelle Teilhabe von Anfang an zu stärken. Damit leistet der Kulturgipfel einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Demokratiebildung.“
Ksenija Bekeris, Senatorin für Schule, Familie und Berufsbildung: „Das Motto des diesjährigen Kulturgipfels lautet „zusammen!“ und bringt damit einen wesentlichen Anspruch an kulturelle Bildung auf den Punkt: gemeinsam gestalten, voneinander lernen und miteinander wachsen. Hier können Ideen geteilt, Erfahrungen ausgetauscht und Good-Practice-Beispiele vorgestellt werden. Der Kulturgipfel jährt sich nun zum fünften Mal und hat sich als starkes Netzwerk bewährt, das Menschen aus Schule, Kultur, Verwaltung und engagierter Stadtgesellschaft zusammenbringt. Wenn Schülerinnen und Schüler mit Kulturschaffenden, mit Museen, Theatern oder künstlerischen Initiativen zusammenarbeiten, entstehen Projekte, die weit über den Unterricht hinauswirken. Die Bedeutung kultureller Bildung kann in bewegten Zeiten wie diesen nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn sie schafft Räume für Teilhabe und bestärkt junge Menschen darin, ihre Kreativität zu entfalten, Selbstwirksamkeit zu erfahren und in der Begegnung mit Kunst und Kultur neue Perspektiven zu gewinnen. So ist sie auch ein wichtiger Baustein zur Demokratieförderung.“
Das Programm wird mit der Performance „Superwrestling“ der Schule auf der Veddel in Zusammenarbeit mit Antonia Rehfueß eröffnet. Es folgt ein Impuls „Zwischen Angriff und Aufbruch: Wie wir die Demokratie retten“ durch die digital dazugeschaltete Marina Weisband. Kian Jazdi (Musiker & Jurymitglied im Projektfonds Kultur & Schule) und Thorsten Altenburg-Hack (Leiter des Amtes für Bildung der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung) werden sich auf der Bühne zu Kultureller Bildung austauschen, am Nachmittag referiert Ozan Zakariya Keskinkılıç über „Archive für die Zukunft“.
Im Laufe des Tages werden zwölf Workshops angeboten, veranstaltet unter anderem von aula – Schule gemeinsam gestalten, dem Theaterkollektiv hyper_real GbR, dem Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation e. V., von Kleiner Fünf, Mediale Pfade, dem Zukunfts*archiv, von Avraham Rosenblum, Frauke Rubarth, Nina Wienkoop sowie Ozan Zakariya Keskinkılıç.
Parallel zu den Workshops lädt das Gesprächsformat Neunmalklug zum kurzen Austausch an neun Tischen mit Gesprächspartner:innen aus Verwaltung, Kultureinrichtungen und Stiftungen ein. Auf der Bühne werden aktuelle Projekte der kulturellen Bildung an Schulen aus dem Projektfonds Kultur und Schule sowie den Programmen Kunstpioniere, FLEX und TUSCH Hamburg präsentiert.
Während des gesamten Tages liefert die Geheime Dramaturgische Gesellschaft künstlerische Impulse und Gesprächsanlässe. Zum Abschluss werden sie den Tag auf der Bühne kreativ zusammenfassen. Die Moderation des Gesamtprogramms übernimmt Isa Bögershausen.
Der Hamburger Kulturgipfel ist ein Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendkultur e. V. finanziert durch die Freie und Hansestadt Hamburg und in diesem Jahr gefördert von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Claussen-Simon-Stiftung, Gabriele Fink Stiftung, in Kooperation mit der Körber-Stiftung und der Dürr-Stiftung Hamburg.
Mehr zum Hamburger Kulturgipfel auf: www.kinderundjugendkultur.info/kulturgipfel
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Quelle: Pressestelle des Senats 19.11.2025
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