Das ist neu

Hamburg Sustainability Week: „Wir machen Zukunft. Und zwar gemeinsam.“ Extremwetter in Hamburg: Wie schützen wir vulnerable Gruppen vor Hitze? Klimastammtisch 17.06.26 Hamburger Stiftungstage 2026: Zivilgesellschaft macht SDGs erlebbar Hamburg baut sein Engagement für eine offene und transparente Verwaltung weiter aus

Entschieden gegensteuern – damit sich Armut nicht verfestigt

Mit großer Sorge hat Klaus Wicher, Hamburger Vorsitzender Sozialverband Deutschland (SoVD) den diesjährigen Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands zur Kenntnis genommen: „Die Zahlen sinken bei den Arbeitslosen, Alleinerziehenden und jungen Menschen zwar leicht, liegen aber nach wie vor auf einem viel zu hohen Niveau. Und bei den Senior*innen geht der Trend sogar in die entgegengesetzte Richtung. Es ist ein Vorgeschmack auf die Auswirkungen des demografischen Wandels, der bereits angelaufen ist. Wir müssen diesen Entwicklungen jetzt gezielt und entschieden gegensteuern – sonst sieht es für viele Menschen in Hamburg bald sehr düster aus.“ Hamburg, 23.11.2020 Der Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverband bestätigt Hamburgsmehr dazu

DGB warnt vor steigender Armut in Hamburg

Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger warnt angesichts der Corona-Krise vor erheblich steigender Armut in Hamburg: „Trotz umfassender staatlicher Hilfsmaßnahmen und Kurzarbeitergeld kommen  immer mehr Menschen finanziell nicht mehr klar. Die Schuldnerberatungen sind voll. Die Krise trifft diejenigen ohne Job oder mit niedrigen Einkommen am heftigsten. Die soziale Schere geht durch Corona immer weiter auseinander. Da muss gegengesteuert werden.“  Laut dem heute veröffentlichten Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes lag die Armutsquote in Hamburg 2019 bei 15 Prozent. Besonders betroffen waren vor Corona besonders Ältere, aber auch Ein-Personen-Haushalte oder Alleinerziehende. Zudem hatte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) gestern seinen Verteilungsbericht vorgelegt. Daraus gehtmehr dazu

DGB fordert höhere Hartz-IV-Regelsätze

Morgen Abstimmung im Bundestag Im Bundestag wird morgen über die neuen Hartz-IV-Regelsätze abgestimmt. Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger übt scharfe Kritik an der geringen Erhöhung:  „Armut wird damit nicht überwunden, sondern zementiert.“ Nach dem Willen der Bundesregierung soll der Regelsatz für Alleinstehende zum 1. Januar 2021 von heute 432 Euro auf 446 Euro steigen und für Menschen in Paarbeziehungen von 389 Euro auf 401 Euro. Vorschulkinder sollen zukünftig 283 Euro erhalten, Kinder zwischen sechs und 13 Jahren 309 Euro und Jugendliche ab 14 Jahren 373 Euro. Dabei handelt es sich um eine grundlegende Neufestsetzung der Leistungen, zu der der Gesetzgeber allemehr dazu

Weibliche Sorgearbeit gerecht bezahlen

Die Sorge- und Pflegearbeit ist laut Hamburger Gleichstellungsmonitor immer noch vorwiegend in weiblicher Hand. „Es zeigt, dass Frauen den größten Anteil an unbezahlter Familienarbeit übernehmen. Es bedeutet auch, dass sie dadurch erheblich stärker von Altersarmut betroffen sind“, sagt Klaus Wicher, Hamburger Landeschef Sozialverband Deutschland (SoVD). „Worte nützen nichts mehr – jetzt müssen endlich Taten folgen“ Hamburg, 23. Oktober 2020. Aus seiner Sicht sind jetzt nicht mehr Worte, sondern Taten gefordert: „Die Formen der weiblichen Sorgearbeit erkennt unsere Gesellschaft viel zu wenig an. Nicht ohne Grund gehen gerade die Pflegekräfte auf die Straße und kämpfen für eine angemessene Bezahlung. Hier hatmehr dazu

SoVD: Sozialpolitik muss bei den Parteien eine größere Rolle spielen!

In Hamburg lebten Ende 2019 sehr viele Grundsicherungsempfänger im Alter: „Damit sie besser über die Runden kommen, muss ihnen die Stadt endlich einen Zuschlag zahlen“, fordert Klaus Wicher, Hamburger Vorsitzender Sozialverband Deutschland (SoVD). „Neben akuten Herausforderungen wie Corona und Klimawandel muss das Thema bei den anstehenden Haushaltsgesprächen von Rot-Grün auf den Tisch. Grundsätzlich muss Sozialpolitik bei den Parteien eine größere Rolle spielen!“  „Trotz Corona, trotz Klimawandel – Sozialpolitik ist wichtig für den Zusammenhalt in der Stadt“ Hamburg, 07. Oktober 2020 (SoVD) Überdurchschnittlich viele Menschen in Hamburg sind im Alter auf Grundsicherung angewiesen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts erhielt im Dezembermehr dazu

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Armes reiches Hamburg: Jetzt soziale Weichen stellen!

Einladung zum SoVD-Talk 14. Oktober 2020 | 17:00 Uhr | online via Zoom Herausforderungen und Zukunftsperspektiven einer gespaltenen Stadt SoVD-Landeschef Klaus Wicher im Gespräch mit Finanzsenator Dr. Andreas Dressel Diskutieren Sie mit! Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen. Experten sind sich einig: Vor allem Menschen, die ohnehin nur wenig zum Leben haben, trifft die Corona-Krise besonders hart. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird sichtbar tiefer, bestehende soziale Schieflagen spitzen sich weiter zu. Gleichzeitig haben Lockdown, Rettungspakete und sinkende Steuereinnahmen den Hamburger Haushalt schmelzen lassen. Das Tauziehen um die Verteilung der knappen Gelder hat bereits begonnen.  „Zuversichtlich, solidarisch, nachhaltig“ – somehr dazu

Gender Pension Gap schließen

Am heutigen internationalen Tag der älteren Menschen hat Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger auf die massiven Rentenunterschiede zwischen Frauen und Männern in Hamburg hingewiesen. So betrug die durchschnittliche Bestandsrente bei Frauen bis zum Jahr 2018 782 Euro, während Männer 1.193 Euro bekamen. Neurentnerinnen erhalten seit 2018 792 Euro, Männer nur noch 1.008 Euro (Quelle: Deutsche Rentenversicherung Nord – Sonderauswertung) . „Immer mehr Ältere sind von Armut betroffen, dabei trifft es die Frauen besonders stark. Dafür wird auf dem Arbeitsmarkt der Grundstein gelegt. Wer prekär beschäftigt ist, hat auch im Alter zu knapsen. Wir müssen die Erwerbssituation von Frauen deutlich verbessern, ummehr dazu

SoVD: Selbstständige vor dem Abstieg aus dem Mittelstand bewahren!

Arbeitsmarkt August: Erst fördert der Staat Ich-AGs, jetzt ist Hilfe gefragt für Selbstständige Die Hamburger Arbeitsmarktstatistik verzeichnet für August 2020 über ein Drittel mehr Arbeits-lose als im Vorjahresmonat. Doch die Daten zeigen nicht die ganze Wahrheit: Es fehlen etwa Arbeitslose, die sich nicht bei der Arbeitsagentur melden, weil sie zum Beispiel keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben wie ehemalige Selbstständige. Klaus Wicher, Vorsitzender des Hamburger Sozialverbands Deutschland (SoVD): „Erst fördert der Staat ICH-AGs, jetzt muss er auch B sagen und Selbstständige vor einem sozialen Abstieg aus dem Mittelstand bewahren. Wir fordern, dass die Stadt Hamburg mit eigenen Mitteln Unterstützungen leistet, somehr dazu