Das ist neu

10 Jahre Bund-Länder-Programm: Innovation für dezentrale Entwicklungszusammenarbeit AktiKo.5 – Gebündelte Energie für Hamburgs sozial-ökologische Transformation Was Europa bis 2040 schaffen sollte, um zehn Jahre später klimaneutral zu sein Wie gelingt sozial gerechter Klimaschutz in Hamburg?

Klimaschutz: Vollständige Dekarbonisierung bis 2050 derzeit nicht plausibel

Der Hamburger Exzellenzcluster Climate, Climatic Change, and Society (CLICCS) legt heute eine neue, zentrale Studie vor. Darin prüfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erstmals systematisch, inwieweit eine Klimazukunft mit Netto-Null Emissionen nicht nur möglich ist, sondern auch plausibel. Zum einen technisch-ökonomisch, vor allem aber mit Blick auf die notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen. Fazit: Eine vollständige Dekarbonisierung bis 2050 ist derzeit nicht plausibel – der gesellschaftliche Wandel müsste erheblich ehrgeiziger ausfallen. Die EU verschärft ihre Klimaziele, das Bundesverfassungsgericht verpflichtet Deutschland zu konkreterem Klimaschutz. Sind wir also bereits auf dem Weg in die klimaneutrale Zukunft? „Welche Klimazukünfte plausibel sind, ist nicht nur eine physikalische Frage,mehr dazu

BUND: Keine Verbrennung von Busch-Biomasse in Hamburg

Zwischenbericht der „Projektgruppe Namibia“ zeigt große Risiken auf   Anlässlich des am vergangenen Donnerstag veröffentlichten Zwischenberichts der Projektgruppe Namiba des Netzwerks hamburg.global fordert der BUND die Umweltbehörde (BUKEA) auf, sich von der Idee, Busch-Biomasse aus Namibia in Hamburger Kraftwerken zu verbrennen, sofort und endgültig zu verabschieden. Aus Sicht des BUND zeigt der Bericht, dass die BUKEA in ihrem Anspruch, die entwicklungspolitischen, sozialen und umweltbezogenen Standards einer Biomassepartnerschaft“ zu bewerten, kaum weitergekommen ist. Gleichzeitig wolle die BUKEA die Prüfung unnötigerweise bis Ende des Jahres verlängern. „Die Energiewende in Hamburg muss aus regionalen Quellen und auf Basis erneuerbarer Energien erfolgen. Solange die Umweltbehördemehr dazu

1 response

Soll Hamburg Holz aus Namibia verheizen?

Hamburgs Heizkraftwerk Tiefstack soll Holz aus Namibia verfeuern. Kurz vor Abschluss eines maßgeblichen Forschungsprojektes wächst die Kritik. Tilman Weber berichtet in ERNEUERBARE ENERGIEN: „Schon im vergangenen Jahr hatten viele Umweltschutzverbände in einem gemeinsamen Brief vor dem Projekt gewarnt. Nun protestieren erneut Umweltschutz-Organisation mit einem offenen Brief an Entwicklungshilfeminister Müller, die Klimakrise würde mit dem Projekt sogar „angeheizt“. Die Unterstützer des Projektes seitens des GIZ und des Ministeriums argumentieren auch ökologisch. Die Savanne als offenes Grasland könne wesentlich mehr CO2 speichern, als das mit kargen Böden einhergehende Buschland. Außerdem verhindere es, dass die Bevölkerung mit umweltschädlichen Methoden auf eigene Faust diemehr dazu

3 responses

Stadt übergibt Hochbunker an KulturEnergieBunkerAltonaProjekt (KEBAP) e.V.

Der Startschuss ist gefallen: Die Stadt Hamburg hat den Hochbunker in der Schomburgstraße 6 – 8 dem gemeinnützigen KulturEnergieBunkerAltonaProjekt (KEBAP) e. V. anhand gegeben. Damit erhält das Projektteam für zwei Jahre die Möglichkeit, seine Planungen zu finalisieren und den Weltkriegsbunker für den Umbau vorzubereiten. In der östlichen Bunkerhälfte sollen auf mehr als 1.000 Quadratmetern Räume für kulturelle Aktivitäten entstehen. In der anderen Hälfte ist eine innovative Energiezentrale geplant, die zum überwiegenden Teil aus erneuerbaren Energien Wärme und Strom für das umliegende Quartier erzeugt. Der Clou dabei: Erlöse aus dem Energieverkauf werden den Kulturteil finanziell unterstützen, so dass sich das Gesamtprojekt wirtschaftlichmehr dazu

BUND: Zukunftsplan Hafen – Handelskammer hat nichts dazugelernt

Der neue Zukunftsplan Hafen der Hamburger Handelskammer ist ein Rückschritt und verkennt in weiten Teilen die Herausforderungen der nächsten 20 Jahre. Erneut setzt die Handelskammer auf einen massiven Ausbau von Autobahnen und reklamiert noch mehr Flächen für den Hafen.  „Man könnte meinen, die Debatte um planetare Grenzen, Klimakrise und Ressourcenschutz ist spurlos an der Handelskammer vorbeigegangen. Mit penetranter Ignoranz werden massiv neue Autobahnen gefordert, der intakte Stadtteil Moorburg der Hafenerweiterung geopfert und eine Sedimentverbringung weit in die Nordsee auf Kosten der Steuerzahler gefordert. Das ist eindimensionale Wirtschaftspolitik der 1970er-Jahre, nur ein bisschen bunter und wortreicher verpackt“, so Christiane Blömeke, Landesvorsitzendemehr dazu

Zweiter Hamburger Klimagipfel am Mo, 25.01.2021

Planetare Grenzen einhalten – Die Verantwortung Hamburgs Montag, 25. Januar 2021, 19 Uhr Online per Zoom Einladung: Klimagipfel_2021_A4_Flyer In diesem Jahr steht der Hamburger Klimagipfel unter dem Thema „Mobilität und Klimawandel“. Bis 2030 sollen in Hamburg die CO2-Emissionen im Verkehrssektor um ~45% (im Vergleich zu 1990) reduziert werden. Was muss konkret passieren, um diese Einsparungen zu erreichen? Nach welchen Kriterien werden geeignete Maßnahmen für die kommenden Jahre ausgewählt und welche Wirkung werden diese haben? Und was kann Hamburg von anderen Städten lernen? Diese Fragen wollen wir beim zweiten Hamburger Klimagipfel mit ausgewählten Expert*innen diskutieren. Einführungsvortrag: Prof. Dr. Claudia Kemfert: Leiterinmehr dazu

Booklet „Hamburg macht einfach – 17 Ideen für eine Welt von morgen“

Das Booklet „Hamburg macht einfach – 17 Ideen für eine Welt von morgen“ zeigt Menschen, die die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bereits anpacken und die Möglichkeiten in ihrer Region nutzen, um die Gesellschaft zukunftsfähiger zu machen. Sie liefert Ideen, wie jede und jeder Einzelne zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann. Download: https://www.renn-netzwerk.de/fileadmin/user_upload/leitstelle/docs/17_Ziele_-_Einfach_machen/RENN_17_Ziele_Hamburg_macht_einfach.pdf Publikationsreihe „17 Ziele – Einfach machen“ Jede der insgesamt 16-teilige RENN-Publikationsreihe „17 Ziele – Einfach machen“ erzählt siebzehn inspirierende Geschichten – ein lokales Projekt pro globalem Nachhaltigkeitsziel (SDG) – von Menschen, die die Möglichkeiten in ihrer Region nutzen, um die Gesellschaft nachhaltiger und zukunftsfähiger zu machen.mehr dazu

Informationsabende über Buschbiomasse aus Namibia

Das Netzwerk hamburg.global, das Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit (ZMÖ), die Hamburger Universität für angewandte Wissenschaften (HAW) und der Zukunftsrat Hamburg laden zu einer dreiteiligen Online-Veranstaltungsreihe ein, um durch Referent*innen aus Namibia und Deutschland/Hamburg die Hintergründe und grundsätzlichen Ziele einer möglichen Partnerschaft zwischen Namibia und Hamburg auf Basis sogenannter Buschbiomasse vorzustellen. Veranstaltungsreihe zum Thema „Nutzung von Buschbiomasse aus Namibia“ Teil I Das „Biomasse-Namibia-Projekt“- eine Übersicht (Do, 26. November 17:00 – 20:00) Teil II Energietechnik und CO2- Bilanz der Lieferkette (Di, 1. Dezember, 17:00 – 20:00) Teil III Entwicklungspartnerschaft mit Namibia? Postkolonialismus, Landfrage, menschenwürdige Arbeit (Di, 8. Dezember mehr dazu