Das ist neu

Jens Martens’ Vision für eine globale Nachhaltigkeitsagenda nach 2030 10 Jahre Bund-Länder-Programm: Innovation für dezentrale Entwicklungszusammenarbeit AktiKo.5 – Gebündelte Energie für Hamburgs sozial-ökologische Transformation Was Europa bis 2040 schaffen sollte, um zehn Jahre später klimaneutral zu sein

Senat darf Klimastreik Fridays for Future #KeinGradWeiter! nicht einfach verbieten

Versammlungen „Klimastreik Fridays for Future #KeinGradWeiter!“ dürfen weitgehend wie beantragt stattfinden Das Verwaltungsgericht hat mit Eilbeschluss vom heutigen Tag entschieden, dass die Freie und Hansestadt Hamburg verpflichtet ist, Ausnahmegenehmigungen zur Durchführung der drei geplanten Versammlungen „Klimastreik Fridays for Future #KeinGradWeiter!“ entsprechend der Anmeldungen mit einer jeweiligen Teilnehmerzahl von 3.500 unter Einhaltung des hierfür erstellten Hygienekonzeptes zu erteilen; dabei ist zwischen den Abschlusskundgebungen der drei Aufzüge zueinander jeweils ein Abstand von 300 Metern einzuhalten (14 E 4035/20). Nach § 10 Abs. 2 Satz 1, Satz 2 HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO sind Aufzüge sowie Versammlungen unter freiem Himmel mit über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern grundsätzlichmehr dazu

Hamburger Klimaplan wackelt

BUND Hamburg fordert Nachsteuerung und ausreichend Haushaltsmittel Nach dem Aus für das Hamburger Ölheizungsverbot durch das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) auf Bundesebene und der nicht gesicherten Bereitstellung ausreichender Finanzmittel für die Umsetzung des Hamburger Klimaplans fordert der BUND Hamburg vom rot-grünen Senat verlässliche Zusagen und konkrete Nachbesserungen für mehr Klimaschutz. Schon jetzt zeichne sich ab, dass die im Klimaplan abgebildeten CO2-Einsparungen nicht erreicht werden und die im Koalitionsvertrag skizzierte zentrale Finanzierungsstruktur nicht kommen wird. „Der rot-grüne Senat muss jetzt sowohl fachlich als auch finanziell die Umsetzung des Hamburger Klimaplans sicherstellen. Es drohen bei den anstehenden Senatsberatungen über den Doppelhaushalt 2021/2022 gravierendemehr dazu

Letzter Sommer für Kohleheizkraftwerk Wedel! #TschuessKohle

Vier Tage nach dem vereinbarten bundesweiten Kohleausstieg will die Wärme Hamburg (WH) am 7.7. den ersten Kohleblock im Kohleheizkraftwerk  (KoHKW) Wedel wieder anfahren. Am 13.7. soll der zweite Block folgen. Das Wiederanfahren mitten im Hochsommer paßt weder zum Kohleausstieg und Klimaschutzzielen des Senats noch zu der Funktion des KoHKW als  Wärmelieferant für Fernwärme. Einziger Zweck des Wiederanfahrens ist  die Gewinnabschöpfung durch die Stromproduktion im ältesten  Großkraftwerk Deutschlands. Dabei ist die Stromproduktion im Sommer ohne die Wärmeauskopplung mit besonders hohen CO2 Emissionen von ca. 990 g CO2/kWhel verbunden. Außerdem verdrängt der Kohlestrom aus Wedel  besonders im Sommer klimafreundlichen Wind- und Solarstrommehr dazu

Nachhaltigkeit jetzt zur verbindlichen politischen Leitlinie erklären!

Stellungnahme zur Überarbeitung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie Die Bundesregierung überarbeitet erneut ihre Nachhaltigkeitsstrategie. Ein Entwurf soll im September zur Kommentierung vorliegen. Wir fordern die Bundesregierung auf, die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie endlich zur Maxime deutscher Politik zu erheben. Bislang wird die Nachhaltigkeitsstrategie dem Anspruch nicht gerecht, der zentrale Referenzrahmen für die Umsetzung der Ziele der Agenda 2030 zu sein. Deshalb schlägt das Netzwerk Agenda 2030 in der aktuellen Stellungnahme „Nachhaltigkeit jetzt zur verbindlichen politischen Leitlinie erklären!“ konkrete Maßnahmen vor, die besonders geeignet sind, die Nachhaltigkeit im jeweiligen Politikfeld voranzubringen. Die Stellungnahme können Sie hier bei VENRO herunterladen. Das Netzwerk Agenda 2030 engagiert sichmehr dazu

Sozial-ökologische Wege aus der Corona-Krise in Hamburg

Hamburgs Konjunkturprogramme für mehr Gemeinwohl und Klimaschutz nutzen Heute wenden sich 19 Hamburger Verbände und Organisationen an die rot-grünen Koalitionäre, damit die aufgrund der Coronakrise in Aussicht gestellten öffentlichen Mittel in Milliardenhöhe gezielt für einen sozial-ökologischen Umbau von Gesellschaft und Wirtschaft genutzt werden. Ein „Weiter so“ und „Zurück zu alten Missständen“ darf es nicht geben. Es gilt, die Stützungs –und Konjunkturprogramme sowohl für den Klimaschutz und die Art unseres Wirtschaftens, als auch für die Sozial- und Frauenpolitik konsequent zu nutzen. Der Forderungskatalog der Organisationen (Forderungen 08.05.2020) wird heute an die Parteispitzen von SPD und Grünen verschickt. Dieser fordert auch ein,mehr dazu

Hamburg nach der Wahl: Klarer Wählerwillen für mehr Natur- und Umweltschutz

BUND: Bürgermeister muss beim Klimaschutz nachlegen und in Sachen Kohlekraftwerk Moorburg Wort halten Nach der Bürgerschaftswahl fordert der BUND von der sich abzeichnenden Neuauflage von Rot-Grün eine deutlich ambitioniertere Umweltpolitik. Jetzt müsse den vielen Ankündigungen im Wahlkampf auch die reale Umsetzung folgen. Dazu gehöre insbesondere die schnelle Umsetzung einer autoarmen Innenstadt und der konsequente Kohleausstieg einschließlich der Umrüstung des Kohlekraftwerks Moorburg. Der alte und voraussichtlich neue Bürgermeister Peter Tschentscher hat noch kurz vor der Wahl das Aus der Kohle im Kraftwerk Moorburg ins Spiel gebracht. Jetzt muss er liefern und zeigen, wie das gehen kann. Die potenziellen Koalitionspartner sind außerdemmehr dazu

Hamburger Klimaplan muss nachgebessert werden

BUND Hamburg und Zukunftsrat Hamburg sehen erheblichen Überarbeitungsbedarf  BUND Hamburg und Zukunftsrat Hamburg fordern eine deutliche Überarbeitung des Klimaplans. Hamburg müsse sich das Ziel setzen, bereits 2035 klimaneutral zu sein. Nur dann könne Hamburg einen ausreichenden Beitrag zum Erreichen der Pariser Klimaschutzziele leisten. Bis gestern hatte sich die Bürgerschaft in mehreren Anhörungen ein umfassendes Bild zum Hamburger Klimaplan und zum neuen Klimaschutzgesetz gemacht. „Eine für das Jahr 2035 notwendige Klimaneutralität ist mit dem Fokus auf Effizienzstrategien und technische Lösungen nicht realisierbar. Vielmehr ist in Deutschland eine sozial-ökologische Transformation einzuleiten, bei der Hamburg die Gelegenheit ergreifen sollte, eine Vorreiterrolle einzunehmen“, somehr dazu

Stellungnahme des Zukunftsrats zum Klimaplan des Hamburger Senats

Die katastrophalen Busch- und Waldbrände in Australien führen uns derzeit ein weiteres Mal vor Augen, wie dringend die Umsetzung tiefgreifender Klimaschutzmaßnahmen mittlerweile ist. Was kann Hamburg tun? Hier können Sie unsere vollständige Stellungnahme zum Klimaplan des Hamburger Senats lesen. Zukunftsrat_Hamburg_-_Stellungnahme_zum_Hamburger_Klimaplan_und_zum_Entwurf_des_Klimaschutzgesetzes Zusammenfassung Die Fortschreibung des Klimaplanes inkl. der Neufassung des Klimaschutzgesetzes ist nach Auffassung des Zukunftsrates ambitioniert und mutlos zugleich: Ambitioniert, weil die Verantwortung auf alle Fachbehörden ausgeweitet und die Zielerreichung regelmäßig überprüft wird. Zudem ist zumindest in den vom Senat prioritär behandelten Themenbereichen ein deutliches Bemühen um die Einführung verbindlicher Regelungen zu erkennen. Dieses Bemühen äußert sich auch in demmehr dazu