Das ist neu

15. Hamburger Ratschlag am 02.10.2026 – Teilhabe sichern, soziale Gerechtigkeit schaffen Das Haus des Engagements eröffnet im Neuen Amt Altona Vom Aktenstaubsauger zur gelebten Demokratie: Was Hamburgs KI-Assistent HANS aufnimmt und verschluckt ExtremWetterKongress, Hamburg 23.-23. September 2026

Nachhaltigkeit bleibt in Unternehmen Chefsache – doch die Dynamik ist dahin

Sustainability Transformation Monitor 2026 In 73 Prozent der Unternehmen ist die Verantwortung für die Nachhaltigkeitstransformation weiterhin auf Vorstands- oder Geschäftsführungsebene verankert. Die selbstgesteckten Klimaziele haben überwiegend Bestand. Allerdings verliert das Thema merklich an Priorität und Dynamik. Das zeigt der vierte Sustainability Transformation Monitor (STM) der Bertelsmann Stiftung, der Stiftung Mercator, der Universität Hamburg und der Peer School for Sustainable Development. Für ihn wurden 822 Unternehmen der Real- und Finanzwirtschaft in Deutschland befragt. Der STM belegt zudem, warum die Dynamik verloren gegangen ist: Betriebe empfinden unsichere politische Rahmenbedingungen sowie fehlende Marktanreize als stärkste Hemmnisse für mehr Transformation. In der öffentlichen Debattemehr dazu

Die Hamburg Sustainability Conference 2026 sucht zukunftsweisende Lösungen für alle

Wichtiger Hinweis: Die Hamburg Sustainability Conference 2026 befindet sich derzeit in einem offenen, ko-kreativen Entwicklungsprozess. Programminhalte, konkrete Formate und mögliche Ergebnisse werden gemeinsam mit Partnern entwickelt und sind noch nicht final entschieden. Dieser Artikel basiert auf den drei auf der HSC-Homepage veröffentlichten Main Themes und stellt meine freie Interpretation dieser Themenschwerpunkte dar. Das offizielle Programm und nähere Informationen werden von den Organisatoren zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Es bleibt spannend! Aktuelles gibt es auf https://www.sustainability-conference.org (TL;DR) Die Hamburg Sustainability Conference 2026 findet an einem Scheideweg statt. Die drei Themensäulen – Resiliente Wirtschaftssysteme und Technologie, Risiko und Konflikt, Multilateralismus und Governancemehr dazu

AktiKo.5 Zukunft. Macht. Sinn.

Aufruf zur AktiKo.5 am 17./18. April (Freitagnachmittag bis Samstagnachmittag). Gymnasium Lerchenfeld. Das diesjähriges Motto „Zukunft! Macht? Sinn!“ knüpft an die Hoffnung an, die die Mehrheit der Hamburger*innen durch ihr JA für eine ökologisch-nachhaltige und dabei sozialgerechte Zukunft zum Ausdruck gebracht hat. Dadurch ist nicht nur ein wichtiger politischer Rahmen für die nächsten Jahre und Jahrzehnte festgelegt worden – dieses Gesetz wurde auch von unten „gemacht“! Wir wollen daher auf der AktiKo über Machtpotenziale sprechen, die in der Zivilgesellschaft stecken, über Selbstwirksamkeit, die aus der Ohnmacht holt, Machtstrukturen, die unser Zusammenleben bestimmen und Mächte, die immer offensiver den gesellschaftlichen Fortschritt behindern.mehr dazu

Weltsozialgipfel: Zwischen globalem Versprechen und lokaler Verantwortung

WSSD2 in Doha: Ein Weckruf für den sozialen Zusammenhalt – auch in Hamburg Der zweite Weltsozialgipfel der Vereinten Nationen („World Summit for Social Development“), der vom 4. bis 6. November 2025 in Doha stattfand, sollte 30 Jahre nach Kopenhagen ein deutliches Signal für eine „soziale Wende“ setzen. Mit über 8.000 Teilnehmenden aus 186 Ländern und der verabschiedeten Doha Political Declaration bekräftigte die Weltgemeinschaft ihr Engagement für Armutsbekämpfung, menschenwürdige Arbeit und soziale Integration . Doch aus Sicht des Hamburger Ratschlages für nachhaltige Entwicklung muss konstatiert werden: Die Erklärung bleibt deutlich hinter dem zurück, was angesichts multipler globaler Krisen erforderlich wäre. Signalemehr dazu

Selbstbestimmung statt Wehrpflicht

Die DGB-Jugend Hamburg solidarisiert sich mit den Schüler*innen und jungen Menschen, die am Freitag, den 5. Dezember 2025, im Rahmen des „Schulstreiks gegen Wehrpflicht“ protestieren. Die Jugendorganisation des Deutschen Gewerkschaftsbundes ruft am Freitag unter dem Motto „Der Wehrpflicht entgegentreten“ um 16:00 Uhr zu einer Kundgebung am Stephansplatz in der Hamburger Innenstadt auf. Anlass ist die geplante Verabschiedung des Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes (WDModG) am 5. Dezember im Bundestag, das mit Paragraf 2a einen verpflichtenden Dienst an der Waffe bei unklar definierter „verteidigungspolitischer Lage“ vorsieht und damit den Weg zu einer Reaktivierung der Wehrpflicht ebnet. Gerade erst bekräftigte der DGB Nord, am 29.11.2025, im Zugemehr dazu

Hamburg Week Action Lab: Impulse für Nachhaltigkeit in der Hansestadt

Am Freitag, den 28. November 2025, öffnete das Week Action Lab erstmals seine Türen und bietet eine einzigartige Plattform für den interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung. Unter dem Motto „Wo es knirscht, bewegt sich was – Hamburg nachhaltig weiterdenken“ lädt die Veranstaltung in das Designzentrum Hamburg ein. Ziel ist es, gemeinsam Zielkonflikte der urbanen Nachhaltigkeit zu durchleuchten, Lösungsansätze zu entwickeln und innovative Impulse für die Zukunft der Hansestadt zu setzen. Die Agenda startet am Morgen mit Grußworten von prominenten Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, darunter die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und der Präsident der Universität Hamburg, Univ.-Prof. Dr.mehr dazu

Armutsgipfel 2025: Armut braucht eine neue soziale Agenda

Mehr als 150 Aktive und Interessierte berieten beim ersten Hamburger Armutsgipfel intensiv darüber, wie mehr gleichberechtigte Teilhabe der Schwächsten in unserer Gesellschaft möglich werden kann. Es wurde eine Abschlusserklärung veröffentlicht:  20251016 PM _Abschlusserklärung_Armutsgipfel 2025 finale Version Politik, Fachverbände, Zivilgesellschaft – mehr als 180 Vertreter:innen der gesamten Stadtgesellschaft fanden sich auf Einladung von Sozialverband SoVD, Mieterverein zu Hamburg, DGB Hamburg und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband in der Patriotischen Gesellschaft ein, um über die Aspekte von Armut zu sprechen und Lösungen zu entwickeln. „Jedes vierte Kind und jede:r fünfte Einwohner:in in unserer Stadt gelten bereits jetzt als arm. Die Herausforderungen unserer Zeit verlangenmehr dazu

Ein historischer Sieg für Hamburg und globale Klimagerechtigkeit

Der Hamburger Zukunftsentscheid markiert einen Wendepunkt in der lokalen Klimapolitik und sendet ein kraftvolles Signal weit über die Stadtgrenzen hinaus. Mit diesem JA haben die Hamburgerinnen und Hamburger nicht nur für ambitioniertere Klimaziele gestimmt, sondern auch ihre Verantwortung im globalen Kampf für Klimagerechtigkeit anerkannt. Was das JA bedeutet Hamburg verpflichtet sich nun zu schnelleren und konkreteren Klimaschutzmaßnahmen. Diese Entscheidung zeigt, dass Bürgerinnen und Bürger bereit sind, den notwendigen Wandel mitzutragen und dass Klimaschutz keine ferne Zukunftsaufgabe ist, sondern eine dringende Gegenwartsverpflichtung. Die Stadt muss nun liefern – mit messbaren Zielen, transparenten Zeitplänen und verbindlichen Maßnahmen. Globale Klimagerechtigkeit beginnt vor Ortmehr dazu