Das ist neu

AktiKo.5 – Gebündelte Energie für Hamburgs sozial-ökologische Transformation Was Europa bis 2040 schaffen sollte, um zehn Jahre später klimaneutral zu sein Wie gelingt sozial gerechter Klimaschutz in Hamburg? BNE-Wochen 2026: Wie lokale Initiativen die Agenda 2030 voranbringen

AktiKo.5 – Gebündelte Energie für Hamburgs sozial-ökologische Transformation

Plötzlich ist Frühlingsstimmung in Hamburg, die Tulpen blühen – und die Zivilgesellschaft zeigt, wie viel Kraft in ihr steckt. Unter dem kraftvollen Motto „Zukunft. Macht. Sinn!“ fand am 17. und 18. April im Gymnasium Lerchenfeld die fünfte AktionsKonferenz (AktiKo.5) statt. Für mich ist diese Konferenz ein zentraler Pulsschlag auf dem Weg zur Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in unserer Hansestadt. Das Abschlussevent am Samstagnachmittag war ein beeindruckendes Zeugnis lebendiger Demokratie. In einem dynamischen Pitch-Format hatten die zahlreichen Initiativen jeweils zwei Minuten Zeit, ihre in den Workshops erarbeiteten Handlungsideen vorzustellen. Über direkte Handzeichen spiegelte das Plenum unmittelbar Resonanz und Unterstützungmehr dazu

Was Europa bis 2040 schaffen sollte, um zehn Jahre später klimaneutral zu sein

(TL;DR) Energiewende, Verkehrswende, Wärmewende, Industriewende: Eine große Modellstudie gibt jetzt EU-weit und sektorspezifisch für Sektoren Orientierung für das nötige Tempo der Umstellung auf fossilfreie Technologien. Das Fazit stimmt zuversichtlich: Der EU Green Deal ist realistisch – und er macht den Alten Kontinent im Ergebnis stärker und unabhängiger von Öl- und Gaskrisen. Die Studie wurde erstellt am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und veröffentlicht in Nature Communications. Um den Raum für sinnvolle Politik-Maßnahmen auszuleuchten, fokussiert das Forschungsteam auf die Frage: Wie kann die EU die für 2050 beschlossene Klimaneutralität 2050 zu minimalen Kosten erreichen? Es stützt sich auf das präzise Energie-Wirtschaft-Klima-Modell REMIND,mehr dazu

Wie gelingt sozial gerechter Klimaschutz in Hamburg?

Hamburg kann seine verschärften Klimaziele nur erreichen, wenn Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit konsequent zusammengedacht werden – genau hier setzt die neue Stellungnahme „Sozialverträglichkeit der Hamburger Klimapolitik“ des Klimabeirates an. Stellungnahme des Klimabeirats Der Klimabeirat reagiert mit seiner Studie auf den Zukunftsentscheid, der Hamburg verpflichtet, schneller und konsequenter klimaneutral zu werden und zugleich die soziale Dimension verbindlich macht. Die Stellungnahme zeigt an den Bereichen Mobilität/Verkehr sowie Gebäude/Wohnen, wo Menschen mit geringem Einkommen, Alleinerziehende oder Haushalte in energetisch schlechten Wohnungen überproportional von Klimaschutzmaßnahmen betroffen sein können. Zugleich formuliert der Beirat einen klaren Auftrag: Klimaschutzmaßnahmen sollen von Beginn an sozialverträglich ausgestaltet oder, womehr dazu

BNE-Wochen 2026: Wie lokale Initiativen die Agenda 2030 voranbringen

Die bundesweiten BNE Wochen 2026 markieren einen bundesweiten Schwerpunktzeitraum für Bildung für nachhaltige Entwicklung, in dem lokales Engagement sichtbar, vernetzt und politisch anschlussfähig gemacht wird. Was die BNE Wochen 2026 sind Die BNE Wochen 2026 laufen vom 01. März bis 31. Mai und bündeln Aktivitäten aus allen Bildungsbereichen auf einer gemeinsamen Bühne. Über 300 Veranstaltungen aus sämtlichen Bundesländern sind bereits im Kalender eingetragen, weitere Termine können fortlaufend über das BNE Portal ergänzt werden. Das BMBFSFJ unterstützt die Wochen, damit lokale und regionale Initiativen überregional sichtbar werden und so den Nationalen Aktionsplan BNE mit Leben füllen. Für drei Monate stellt dasmehr dazu

Internationaler Frauentag 2026: Mitbestimmen. Mitgestalten. MehrWert Gleichstellung

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2026 ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zur Beteiligung an den Betriebsratswahlen auf unter dem Motto: ‚Mitbestimmen. Mitgestalten. MehrWert Gleichstellung‘   Von März bis Mai 2026 finden bundesweit Betriebsratswahlen statt – auch in Hamburg. „Mehr Frauen müssen in die Mitbestimmung. Echte Gleichstellung entsteht nur, wenn Frauen in allen gestaltenden und entscheidenden Gremien angemessen vertreten sind. Nur so lassen sich Machtverhältnisse verändern und strukturelle Ungleichheit abbauen – gerade jetzt, mit Blick auf die anstehenden Betriebs- und Personalratswahlen“, sagt Tanja Chawla, Vorsitzende des DGB Hamburg. Nach Daten des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) liegtmehr dazu

Neuer Standort für nachhaltige Mode an der Elbchaussee

Mit der VILLA E362 erweitert die Hamburg Kreativ Gesellschaft ihre Aktivitäten im Bereich nachhaltiger Modewirtschaft   Die Hamburg Kreativ Gesellschaft entwickelt an der Elbchaussee 362 in Hamburg-Nienstedten einen neuen Standort für nachhaltige Mode. Die denkmalgeschützte Gründerzeitvilla wurde der Hamburg Kreativ Gesellschaft von Ann Kathrin Scheerer für eine kreativwirtschaftliche Nutzung überlassen. Perspektivisch sollen hier Räume für konzeptionelle Modeentwicklung, Designforschung, Residenzen und fachlichen Austausch entstehen. Der Standort trägt dazu bei, nachhaltige Modewirtschaft in Hamburg strukturell zu stärken und international sichtbarer zu machen. Schon jetzt beginnen erste kreativwirtschaftliche Zwischennutzungen. Die inhaltliche Profilierung erfolgt schrittweise ab dem Sommer 2026.   Dr. Carsten Brosda, Senatormehr dazu

Nachhaltigkeit bleibt in Unternehmen Chefsache – doch die Dynamik ist dahin

Sustainability Transformation Monitor 2026 In 73 Prozent der Unternehmen ist die Verantwortung für die Nachhaltigkeitstransformation weiterhin auf Vorstands- oder Geschäftsführungsebene verankert. Die selbstgesteckten Klimaziele haben überwiegend Bestand. Allerdings verliert das Thema merklich an Priorität und Dynamik. Das zeigt der vierte Sustainability Transformation Monitor (STM) der Bertelsmann Stiftung, der Stiftung Mercator, der Universität Hamburg und der Peer School for Sustainable Development. Für ihn wurden 822 Unternehmen der Real- und Finanzwirtschaft in Deutschland befragt. Der STM belegt zudem, warum die Dynamik verloren gegangen ist: Betriebe empfinden unsichere politische Rahmenbedingungen sowie fehlende Marktanreize als stärkste Hemmnisse für mehr Transformation. In der öffentlichen Debattemehr dazu

Ein neues Wandbild zum UN-Nachhaltigkeitsziel (SDG) 14 ist am Neuen Kamp in Hamburg installiert

Unsere Meere: Lebensraum oder Ressource? Ein neues Wandbild zum UN-Nachhaltigkeitsziel (SDG) 14 „Leben unter Wasser“ ist am Neuen Kamp 32 im Karolinenviertel installiert Über 70% der Erdoberfläche sind von Meeren bedeckt. Diese absorbieren rund 23% der jährlichen CO2-Emissionen, regulieren das Klima und den globalen Sauerstoffhaushalt. Sie bieten Nahrung, sichern Millionen von Menschen die Existenz und unser aller Zukunft auf der Erde. Die Nutzung der Meere ist historisch eng mit der Kolonialisierung verknüpft.  Über Jahrhunderte wurden die Weltmeere als Transportwege, Rohstofflieferanten und Räume unbegrenzter Aneignung betrachtet – ohne Rücksicht auf ökologische Grenzen oder die Rechte lokaler Bevölkerungen. Postkoloniale Machtverhältnisse bestimmen weiterhin aktuellemehr dazu