Impulse für den nachhaltigen Haushalt

In einer gemeinsamen Veranstaltung haben die Freien Hansestädte Hamburg und Bremen einen Überblick über den Umsetzungsstand nachhaltiger Haushalts- und Finanzpolitik gegeben.

Die Hansestädte Hamburg und Bremen haben die Transformation hin zu nachhaltigen Haushalten bereits eingeleitet – das wurde in der vergangenen Woche auf der digitalen Veranstaltung der beiden Stadtstaaten unter der Überschrift „Nachhaltigkeit im öffentlichen Sektor: Zwischen ambitionierten Zielen und praktischer Umsetzung“ in der Landesvertretung Bremen deutlich. So will Hamburg bis 2055 die Emissionen der Stadt um 95 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 1990 verringern. Die Hansestadt Bremen gestaltet ihre Beschaffung seit 2009 nachhaltig um.

Stadtwirtschaftsstrategie in Hamburg

Um nachhaltig zu wirtschaften, entwickelt die Stadt Hamburg derzeit für ihre öffentlichen Unternehmen eine Stadtwirtschaftsstrategie inklusive Nachhaltigkeitsberichterstattung. Diese orientiert sich an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs). „Das Ziel muss natürlich sein, trotzdem ökonomisch vernünftig zu agieren“, sagte Dressel, der Haushalt dürfe nicht übermäßig belastet werden.

Aufgrund der neuen Strategie habe die Stadt Hamburg etwa während der Coronakrise ihre Ausbildungsverpflichtung antizyklisch erhöht. Während Unternehmen in der freien Wirtschaft weniger Ausbildungsplätze anboten, steigerten die öffentlichen Unternehmen der Hansestadt ihre Quote um 13,8 Prozent.

Alexandra Jarchau berichtet in Der Neue Kämmerer

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