Nachhaltig produzieren und konsumieren – ein neues Wandbild zum SDG 12 ist am Neuen Kamp 32 installiert

„Nachhaltig produzieren und konsumieren – Sustainable production and consumption“

                ist am Neuen Kamp 32 im Hamburger Karolinenviertel installiert

Seit 1970 hat sich der weltweite Ressourcenverbrauch vervierfacht. Ende Juli wird die Weltbevölkerung alle Naturvorräte verbraucht haben, die die Erde in diesem Jahr produzieren kann. Danach leben wir auf Pump – von den zukunftigen Generationen! Denn das Überschreiten der Regenerationsfähigkeit der Erde bedeutet, dass die verbrauchten natürlichen Ressourcen für unsere Nachkommen nicht mehr zur Verfügung stehen. In Deutschland leben die Menschen sogar noch auf viel größerem Fuß: Wir müssten hierzulande unseren Ressourcenverbrauch um etwa zwei Drittel reduzieren, um die ökologischen Grenzen der Erde nicht zu überschreiten sowie Zugang und Nutzung der natürlichen Ressourcen gerecht zu verteilen. Nur so können wir nachhaltig produzieren und konsumieren und damit die Grundbedürfnisse und das Wohlergehen aller Menschen überall auf der Erde sichern – jetzt und in Zukunft.

Wie aber kann das gelingen? Welche politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen müssen getroffen werden? Und was kann jede:r Einzelne für einen nachhaltigen Lebensstil tun?

Mit diesen großen Fragen des SDG 12 haben sich 25 Schüler:innen eines Kunstkurses des 10. Jahrgangs vom Hamburger Marion Dönhoff Gymnasium seit Anfang des Jahres befasst. Begleitet vom Projektteam von globalgoals.hamburg entwickelten sie dazu verschiedene Botschaften und Wandbildmotive. Aus allen Entwürfen wurde für das Wandbild am Neuen Kamp 32 das Bild der 15jährigen Schülerin Fine Engelbert ausgewählt.

„Beim Thema Konsum und Produktion habe ich zuerst an Plastik gedacht. So entstand das Bild von unserer Erde, gefangen in einem Plastikbecher und ausgesaugt von unserem Konsum. Ich möchte damit ausdrücken, dass Ressourcen nicht endlos vorhanden sind und irgendwann, und zwar in nicht allzu ferner Zukunft, knapp werden. Besonders wichtig finde ich, dass jedem bewusst wird, dass es so und in dieser Geschwindigkeit nicht weitergehen kann.“ (Fine Engelbert)

Seit gestern ist ihr Motiv zum SDG 12 am KAROSTAR-Gebäude für einige Monate zu sehen.

Weitere Motive der Schüler:innen werden als Plakatausstellung in der Schule und an anderen Orten sowie als digitale Galerie im Blog www.globalgoals.hamburg gezeigt.

Informationen zum SDG 12 und zum Projekt sowie über Hamburger Initiativen, die sich mit Nachhaltiger Produktion und nachhaltigem Konsum befassen, finden sich unter

www.globalgoals.hamburg

Kommentar hinterlassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.