SDG11 Wandbild

Neues Wandbild zum UN-Nachhaltigkeitsziel 11 hängt im Karolinenviertel

Wenn wir eine Revolution und nicht nur einen
spektakulären Zusammenbruch sehen wollen,
müssen wir aus den Zwischenräumen

des Alten bereits das Neue schaffen.“ – Eva v. Redecker

Ein neues Wandbild zum UN-Nachhaltigkeitsziel 11:
„Nachhaltige Städte und Gemeinden – Sustainable Cities and Communities“
  ist seit heute am Neuen Kamp 32 im Hamburger Karolinenviertel installiert

Das Team vom Hamburger Projekt „Globale Ziele – lokal gestaltet“ lädt immer wieder unterschiedliche Gruppen dazu ein, sich mit den Themen der 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) auseinanderzusetzen und dazu ihre Ideen und Visionen künstlerisch in die Öffentlichkeit zu bringen. In diesem Rahmen wurde heute ein neues Wandbildbanner zum SDG 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ im Karolinenviertel installiert.

Beim SDG 11 geht es unter anderem um folgende Fragen:

Wie kann eine nachhaltige Stadt aussehen und von wem wird sie gestaltet? Wie können die Ressourcen und der Reichtum einer Stadt klima- und sozialgerecht verteilt und eingesetzt werden? Was entsteht, wenn alle Bewohner*innen gleichberechtigt über Stadtentwicklung mitentscheiden und an der Umsetzung teilhaben? Wie können Strukturen geschaffen werden, die emanzipativ statt unterdrückend wirken, partizipativ statt hierarchisch funktionieren? Wie sieht der Alltag in der Stadt der Zukunft aus, der allen Menschen der nachfolgenden Generationen lokal und global ein gutes Leben ermöglicht?

Mit diesen Fragen wandte sich das Projektteam an diejenigen, die sich in ihrem (zukünftigen) Berufsleben mit Stadtplanung und Urban Design befassen: die Student*innen und Absolvent*innen des Studiengangs „Kultur der Metropole“ an der HafenCity Universität Hamburg. Daraus entwickelte sich eine kreative  Kooperation mit  Sophia Leipert, Nina Manz, Charlotte Niewerth und Anna Seum, alle vier Absolventinnen der HCU:

Wir verstehen uns als politisch, haben uns in unserem Studium viel mit Kritik an bestehenden urbanen Konstellationen, aber auch Imaginationen von gerechteren Zukünften beschäftigt.
Deshalb schien uns die Möglichkeit einer kritischen Perspektive auf das SDG 11, welches sich mit urbanen Entwicklungen beschäftigt, sehr passend.“

Jede*r ist eingeladen, sich vom Ergebnis ihrer Arbeit am Neuen Kamp 32 (gegenüber der U-Bahn Feldstraße) zu überzeugen – die Wandbildplane mit dem von ihnen gestalteten Motiv wird dort einige Monate zu sehen sein.
Weitere Informationen zum SDG 11 und zum Projekt, ein Interview mit den Gestalterinnen und Informationen über Hamburger Initiativen, die sich mit dem Recht auf Stadt sowie der Entwicklung von nachhaltigen und inklusiven Städten und Gemeinden befassen, finden sich auf dem Blog unter

www.globalgoals.hamburg

Das Projekt „Globale Ziele – lokal gestaltet“ macht seit 2017 mit Wandbildern von internationalen Künstler*innen die Globalen Nachhaltigkeitsziele der UN in Hamburg sichtbar und möchte damit Impulse für öffentliche Diskussionen über eine nachhaltige Transformation setzen. Das aktuelle Banner ist das fünfte Motiv der Wandbildserie am Neuen Kamp 32 im Hamburger Karolinenviertel.

SDG-Wandbildprojekt: Globale Ziele – lokal gestaltet
Kontakt
: Liz Kistner und Friderike Seithel – sdg-wandbild @ boell-hamburg.de
Grafische Beratung: Ulrike Sommer
Projektträger: Büro für Kultur- und Medienprojekte gGmbH, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
mit Unterstützung von: Heinrich Böll Stiftung Hamburg e.V., Stadtentwicklungsgesellschaft (STEG) mbH Hamburg
Gefördert durch: Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE), Fachstelle Globales Lernen in Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Hamburg-Ost

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