Das ist neu

Die Stadt von morgen gestalten: Rückblick auf die Nachhaltigkeits-Werkstatt #HSC26 Nachhaltigkeit wirksam steuern: Was Hamburg jetzt braucht #HSC26 in Hamburg: Wenn die Welt zu Gast ist, was bleibt für die Stadt? Wer das Klima schützt, schützt die Demokratie

Jens Martens’ Vision für eine globale Nachhaltigkeitsagenda nach 2030

Der Band „The global sustainability agenda on the defensive: Options for a Beyond 2030 Agenda“ ist das Vermächtnis eines Autors, der die globale Nachhaltigkeitspolitik wie kaum ein anderer aus zivilgesellschaftlicher Perspektive seziert und mitgestaltet hat: Jens Martens, langjähriger Direktor des Global Policy Forum. Der Hamburger Ratschlag verliert mit Jens einen stets zuverlässigen Mentor. Nutzen wir also auch sein letztes Werk als Orientierung.   Ein letztes Buch in unruhigen Zeiten Das Global Policy Forum beschreibt den Text ausdrücklich als „final publication“ von Jens Martens, verfasst in einer Phase, in der die globale Nachhaltigkeitsagenda unter massivem Druck steht. Während Regierungen offiziell anmehr dazu

10 Jahre Bund-Länder-Programm: Innovation für dezentrale Entwicklungszusammenarbeit

Das Bund-Länder-Programm (BLP) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) blickt im Rahmen eines zweitägigen Netzwerktreffens in der hamburgischen Landesvertretung in Berlin auf mehr als zehn Jahre erfolgreiche Kooperation zwischen Bund, Ländern und Partnerländern im globalen Süden zurück. Seit dem Start des Programms haben Bund und Länder gemeinsam 101 Projekte in rund 30 Partnerländern im globalen Süden auf den Weg gebracht. Zum zehnjährigen Jubiläum des Bund-Länder-Programms lässt sich vor allem eines festhalten: Dezentrale Entwicklungszusammenarbeit hat sich von einem ergänzenden Ansatz zu einem zentralen Innovationsfeld deutscher Entwicklungspolitik entwickelt. Das Programm verbindet die strategischen Ressourcen des Bundes mit der fachlichen undmehr dazu

AktiKo.5 – Gebündelte Energie für Hamburgs sozial-ökologische Transformation

Plötzlich ist Frühlingsstimmung in Hamburg, die Tulpen blühen – und die Zivilgesellschaft zeigt, wie viel Kraft in ihr steckt. Unter dem kraftvollen Motto „Zukunft. Macht. Sinn!“ fand am 17. und 18. April im Gymnasium Lerchenfeld die fünfte AktionsKonferenz (AktiKo.5) statt. Für mich ist diese Konferenz ein zentraler Pulsschlag auf dem Weg zur Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in unserer Hansestadt. Das Abschlussevent am Samstagnachmittag war ein beeindruckendes Zeugnis lebendiger Demokratie. In einem dynamischen Pitch-Format hatten die zahlreichen Initiativen jeweils zwei Minuten Zeit, ihre in den Workshops erarbeiteten Handlungsideen vorzustellen. Über direkte Handzeichen spiegelte das Plenum unmittelbar Resonanz und Unterstützungmehr dazu

Was Europa bis 2040 schaffen sollte, um zehn Jahre später klimaneutral zu sein

(TL;DR) Energiewende, Verkehrswende, Wärmewende, Industriewende: Eine große Modellstudie gibt jetzt EU-weit und sektorspezifisch für Sektoren Orientierung für das nötige Tempo der Umstellung auf fossilfreie Technologien. Das Fazit stimmt zuversichtlich: Der EU Green Deal ist realistisch – und er macht den Alten Kontinent im Ergebnis stärker und unabhängiger von Öl- und Gaskrisen. Die Studie wurde erstellt am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und veröffentlicht in Nature Communications. Um den Raum für sinnvolle Politik-Maßnahmen auszuleuchten, fokussiert das Forschungsteam auf die Frage: Wie kann die EU die für 2050 beschlossene Klimaneutralität 2050 zu minimalen Kosten erreichen? Es stützt sich auf das präzise Energie-Wirtschaft-Klima-Modell REMIND,mehr dazu

Wie gelingt sozial gerechter Klimaschutz in Hamburg?

Hamburg kann seine verschärften Klimaziele nur erreichen, wenn Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit konsequent zusammengedacht werden – genau hier setzt die neue Stellungnahme „Sozialverträglichkeit der Hamburger Klimapolitik“ des Klimabeirates an. Stellungnahme des Klimabeirats Der Klimabeirat reagiert mit seiner Studie auf den Zukunftsentscheid, der Hamburg verpflichtet, schneller und konsequenter klimaneutral zu werden und zugleich die soziale Dimension verbindlich macht. Die Stellungnahme zeigt an den Bereichen Mobilität/Verkehr sowie Gebäude/Wohnen, wo Menschen mit geringem Einkommen, Alleinerziehende oder Haushalte in energetisch schlechten Wohnungen überproportional von Klimaschutzmaßnahmen betroffen sein können. Zugleich formuliert der Beirat einen klaren Auftrag: Klimaschutzmaßnahmen sollen von Beginn an sozialverträglich ausgestaltet oder, womehr dazu

BNE-Wochen 2026: Wie lokale Initiativen die Agenda 2030 voranbringen

Die bundesweiten BNE Wochen 2026 markieren einen bundesweiten Schwerpunktzeitraum für Bildung für nachhaltige Entwicklung, in dem lokales Engagement sichtbar, vernetzt und politisch anschlussfähig gemacht wird. Was die BNE Wochen 2026 sind Die BNE Wochen 2026 laufen vom 01. März bis 31. Mai und bündeln Aktivitäten aus allen Bildungsbereichen auf einer gemeinsamen Bühne. Über 300 Veranstaltungen aus sämtlichen Bundesländern sind bereits im Kalender eingetragen, weitere Termine können fortlaufend über das BNE Portal ergänzt werden. Das BMBFSFJ unterstützt die Wochen, damit lokale und regionale Initiativen überregional sichtbar werden und so den Nationalen Aktionsplan BNE mit Leben füllen. Für drei Monate stellt dasmehr dazu

Internationaler Frauentag 2026: Mitbestimmen. Mitgestalten. MehrWert Gleichstellung

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2026 ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zur Beteiligung an den Betriebsratswahlen auf unter dem Motto: ‚Mitbestimmen. Mitgestalten. MehrWert Gleichstellung‘   Von März bis Mai 2026 finden bundesweit Betriebsratswahlen statt – auch in Hamburg. „Mehr Frauen müssen in die Mitbestimmung. Echte Gleichstellung entsteht nur, wenn Frauen in allen gestaltenden und entscheidenden Gremien angemessen vertreten sind. Nur so lassen sich Machtverhältnisse verändern und strukturelle Ungleichheit abbauen – gerade jetzt, mit Blick auf die anstehenden Betriebs- und Personalratswahlen“, sagt Tanja Chawla, Vorsitzende des DGB Hamburg. Nach Daten des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) liegtmehr dazu

Neuer Standort für nachhaltige Mode an der Elbchaussee

Mit der VILLA E362 erweitert die Hamburg Kreativ Gesellschaft ihre Aktivitäten im Bereich nachhaltiger Modewirtschaft   Die Hamburg Kreativ Gesellschaft entwickelt an der Elbchaussee 362 in Hamburg-Nienstedten einen neuen Standort für nachhaltige Mode. Die denkmalgeschützte Gründerzeitvilla wurde der Hamburg Kreativ Gesellschaft von Ann Kathrin Scheerer für eine kreativwirtschaftliche Nutzung überlassen. Perspektivisch sollen hier Räume für konzeptionelle Modeentwicklung, Designforschung, Residenzen und fachlichen Austausch entstehen. Der Standort trägt dazu bei, nachhaltige Modewirtschaft in Hamburg strukturell zu stärken und international sichtbarer zu machen. Schon jetzt beginnen erste kreativwirtschaftliche Zwischennutzungen. Die inhaltliche Profilierung erfolgt schrittweise ab dem Sommer 2026.   Dr. Carsten Brosda, Senatormehr dazu