Einladung: „100% Bio: Was tut die Hamburger Politik für gesundes und umweltfreundliches Essen? Kopenhagen, Berlin und Bremen zeigen den Weg“

Liebe Hamburgerinnen, liebe Hamburger,

gesunde, nachhaltige Verpflegung für Kinder, Jugendliche und Kranke sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. In Hamburg scheint man noch weit davon entfernt. Die Stadt Kopenhagen versorgt ihre Bürger*innen zum Beispiel seit 2015 mit 90 Prozent Bio-Nahrung in allen öffentlichen Kantinen, ohne dass dafür die Kosten wesentlich erhöht wurden. Bremen stellt bis 2022 die Verpflegung in Schulen und Kitas auf 100 Prozent Bio um und Berlin hat sich eine Bio-Quote von 50 Prozent in Grundschulen zum Ziel gesetzt. Im Städtevergleich klingt daher das derzeitige Hamburger Ziel – ein Mindesteinsatz von 10 Prozent Bio-Lebensmitteln in öffentlichen Einrichtungen – wenig ehrgeizig. Kann nicht auch Hamburg eine gesündere, nachhaltigere Ernährung in Kitas, Schulen und Krankenhäusern anbieten? Welche Position beziehen dazu die Hamburger Bürgerschaftsfraktionen? Diesen brennenden Fragen werden wir auf folgender Veranstaltung nachgehen, zu der wir Sie herzlich einladen:

100% Bio: Was tut die Hamburger Politik für gesundes und umweltfreundliches Essen?
Kopenhagen, Berlin und Bremen zeigen den Weg

Wann?
17. Februar 2020, 18:30-20:40 Uhr, danach Empfang

Wo?
Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg, Deutschland

Was?

Moderation: Dr. Tanja Busse, Moderatorin und Buchautorin

Begrüßung: Alexandra Wandel, Vorstandssprecherin, Stiftung World Future Council, und Sandra Blessin, Vertreterin des VerbraucherInnenbündnis Bio-Stadt Hamburg

Wie gelingt die Umstellung auf gesundes und umweltfreundliches Essen in öffentlichen Einrichtungen?

Es berichten: Emma Peyron, Transformationsmanagement Beraterin von Kopenhagens House of Food, Ronny Meyer, Bremens Staatsrat für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, und Dr. Philipp Stierand, Geschäftsführer der Kantine Zukunft Berlin, Fragen aus dem Publikum

Tut die Hamburger Politik genug für gesundes und umweltfreundliches Essen in öffentlichen Einrichtungen? Wie ist dazu die Position der Hamburger Parteien? Statements der umweltpolitischen Sprecher*innen der Bürgerschaftsfraktionen: Gert Kekstadt MdHB, SPD (bestätigt), Ulrike Sparr MdHB, Bündnis 90/Die Grünen (bestätigt), Stephan A. Gamm MdHB, CDU (angefragt), Stephan Jersch MdHB, Die Linke (angefragt), Dr. Kurt Duwe MdHB, FDP (bestätigt) , & Diskussion mit dem Publikum

Resümee: Vertreter*innen der einladenden Organisationen

Empfang

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Die Veranstaltung wird organisiert von der Stiftung World Future Council und dem VerbraucherInnenbündnis Bio-Stadt Hamburg, welchem Alternation e.V., Agrarkoordination, BUND – Hamburg, Ernährungsrat Hamburg, Fair Trade Stadt Hamburg, Gemeinwohl-Ökonomie Hamburg, Greenpeace Hamburg, Initiative Gentechnikfreie Metropoloregion Hamburg, Mobile Bildung e.V., Ökomarkt Verbraucher-und Agrarberatung e.V., Slow Food Hamburg, SolaWi Vierlande, Umwelthaus am Schüberg und Zukunftsrat Hamburg angehören, sowie von RENN.nord und dem NABU Landesverband Hamburg e.V.. Sie wird unterstützt von der Agrarkoordination, BUND Hamburg, Katholischen Akademie Hamburg, Ökomarkt Verbraucher-und Agrarberatung e.V. sowie vom Umwelthaus am Schüberg.

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