Nachhaltigkeitsforum

Nachhaltigkeitsforum Hamburg (NFH)

Das Nachhaltigkeitsforum Hamburg (NFH) wurde 2018 als zivilgesellschaftliches Gremium einberufen, um in Zusammenarbeit mit der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) den SDG-Implementierungsprozess in Hamburg intensiv zu begleiten.

Es ist ein Netzwerk aus über 25 Mitgliedsorganisationen mit Vertreter*innen aus Umwelt- und Sozialverbänden, Wirtschaft, Kultur und Bildung. Das Forum arbeitet zu den drei thematischen Schwerpunkten der drei Säulen der Nachhaltigkeit (Soziales, Umwelt, Wirtschaft) sowie zu Querschnittsthemen wie Hamburgs globale Verantwortung, Gleichstellung, Korruptionsbekämpfung und Digitalisierung. Weitere Informationen finden Sie auf www.nachhaltigkeitsforum.org

  • Nachhaltigkeitsforum Hamburg fordert Nachhaltigkeit als Leitprinzip für eine zukunftsfähige Hamburger Politik
    von NFH am 19. Mai 2020 um 8:24

    Das Nachhaltigkeitsforum Hamburg als das vom Hamburger Senat vor zwei Jahren eingesetzte Gremium möchte die Teilnehmer*innen der Koalitionsgespräche an Ihr Versprechen vom 6. Juni 2019 erinnern, „das Leitprinzip der Nachhaltigkeit… konsequent zur Geltung“ zu bringen. Hamburg hat die „Gemeinsame Erklärung von Bund und Ländern“ unterschrieben: „Wir werden unser politisches Handeln in Bund und Ländern an

  • Pressemitteilung: Lernen für ein zukunftsfähiges Hamburg
    von NFH am 10. März 2020 um 8:24

    Für die vor uns liegenden großen Herausforderungen von Klimawandel bis Demokratiekrisen und die damit verbundenen politischen Vorhaben brauchen wir in unserer Stadt ein wachsendes Verständnis für die Ziele Nachhaltiger Entwicklung. Die zahlreichen Akteurinnen und Akteure einer umfassenden Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) setzen darauf, dass diese grundlegende Ausrichtung Leit-faden für den Koalitionsvertrag und den Hamburger Senat in den kommenden 5 Jahren – und darüber hinaus – ist. Hamburg kann damit auch über seine Grenzen hinaus, z.B. als Mitglied des UNESCO Global Network of Learning Cities, wichtige Impulse geben. Wir ersuchen die künftigen Regierungsparteien, die Verabschiedung des in den vergangenen drei Jahren mit der engagierten Beteiligung zivilgesellschaftlicher Organisationen erstellten Hamburger Masterplans BNE[1] und seine Finanzierung in ihrem Koalitionsvertrag zukunftsweisend zu verankern und so schnell wie möglich auf den Weg zu bringen. Dieser BNE-Aktionsplan zielt mit seinen Maßnahmen darauf ab, dass wir in einer lernenden Gesellschaft die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft unserer Stadt erhalten. Es geht darum, in allen Bildungsbereichen – von der Frühkindlichen, Schulischen und Beruflichen Bildung bis zur Hochschule und der Außerschulischen Bildung sowie den BNE-Initiativen in den 7 Hamburger Bezirken – Verständnis und Engagement für notwendige zukunftsfähige Entwicklungsmaßnahen zu fördern. Der vorliegende Hamburger Masterplan BNE ist zunächst für die Zeit bis 2030 konzipiert und orien-tiert sich an dem Nationalen Aktionsplan BNE sowie an der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Er soll – ausgehend von den bisher aufgebauten Strukturen – in einem breiten Beteiligungsprozess kontinuierlich weiterentwickelt werden. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen des Nachhaltigkeitsforums Hamburg (NFH) unterstützen diesen Prozess und machen sich dabei u.a. die Forderungen des 2. Hamburger Ratschlags zur Implementierung von BNE zu Eigen[2]. Sie fordern die Hamburger Regierungsparteien auf, Bildung für Nachhaltige Entwicklung und den Masterplan BNE für die Hamburger Politik grundlegend und umfassend in ihrem Koalitionsvertrag aufzunehmen und in anstehenden Haushaltsverhandlungen entsprechend zu berücksichtigen. [1] Informationen zu dem Dokument sind von der BUE erhältlich: Ralf Behrens, Behörde für Umwelt und Energie, Referat Umweltbildung, BNE und FÖJ; Neuenfelder Str. 19, 21109 Hamburg, Raum C.01.245, Tel.: 040 42840 – 3336, e-mail: ralf.behrens@bue.hamburg.de,  www.hamburg.de/nachhaltigkeitlernen/ [2] siehe S. 9 Forderungen zu Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen (SDG 4)http://www.2030hamburg.de/wp-content/uploads/gesamte-Forderungen-HH-Ratschlag-bis2019.pdf    

  • Pressemitteilung: Chefsache Nachhaltigkeit
    von NFH am 29. November 2019 um 9:30

    PRESSEMITTEILUNG Chefsache Nachhaltigkeit: Hamburger Senat muss jetzt handeln Nachhaltigkeitsforum Hamburg fordert Nachhaltigkeit als Leitprinzip für eine zukunftsfähige Hamburger Politik Hamburg, 29. November 2019 – Nachhaltigkeit ist für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Hamburg ein zentrales Zukunftsthema. Die Auswirkungen des Klimawandels, der Ressourcenverknappung und der zunehmenden sozialen Verwerfungen sind auch in der Metropolregion Hamburg so groß wie nie zuvor. Dabei trägt Hamburg in starkem Maße selbst zum Klimawandel und zur sozialen Ungleichheit bei. Deshalb fordert das vom Senat beauftragte Nachhaltigkeitsforum Hamburg den Hamburger Senat auf, das Regierungsprogramm konsequent am übergreifenden Ziel der Nachhaltigkeit als Leitprinzip in allen Bereichen und bei allen Entscheidungen auszurichten. Hierbei muss eine ausreichende Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger aller sozialen Gruppen sichergestellt werden. „Die Stadt Hamburg hat sich zwar zur Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN (SDGs) verpflichtet und auch die gemeinsame Bund-Länder-Erklärung unterzeichnet, jedoch weder personell noch finanziell oder strategisch bisher die Voraussetzungen dafür geschaffen, dem Reden auch effektive Maßnahmen folgen zu lassen. Lippenbekenntnisse reichen nicht mehr aus. Jetzt ist entschlossenes Handeln gefordert, betonten die Sprecherinnen des Nachhaltigkeitsforums Hamburg Dr. Delia Schindler und Katja Karger. Um einen Richtungswechsel zur Nachhaltigkeit zu erzielen, ist Voraussetzung, dass die Idee der Nachhaltigkeit zur Rahmensteuerung der Politik genutzt wird. Hierfür braucht es eine kohärente strategische Schwerpunktsetzung. Ein Monitoring- und Berichtssystem mit Zielen und Indikatoren, das der Hamburger Senat bis Ende 2018 angekündigt hat, ist bis zum heutigen Zeitpunkt nicht beschlossen. Um die Fortschritte bei der Umsetzung der SDG in Hamburg messen zu können, plädiert das Nachhaltigkeitsforum Hamburg für einen überschaubaren Kernkatalog von wenigen Indikatoren mit klaren Zielwerten und Fristen sowie ergänzenden Spezialindikatoren für einzelne Bereiche. Als übergreifende zusammengesetzte Indikatoren schlägt das Nachhaltigkeitsforum Hamburg den ökologischen Fußabdruck für Hamburg und den Hamburger Wohlfahrtsindex vor. Ein solches Monitoringsystem gilt als Herzstück einer Nachhaltigkeitsstrategie. Hamburg hat eine globale Verantwortung bei der Klimapolitik. Deshalb erwartet das Nachhaltigkeitsforum Hamburg von der Fortschreibung des Hamburger Klimaplans, dass er nicht nur die Freie und Hansestadt Hamburg zum Vorbild macht, sondern eine Lenkungs- und Orientierungsfunktion auf andere Gruppen, Branchen und Institutionen ausübt. Dabei ist wichtig, dass die Reduktionsziele auf Landesebene mit sektorspezifischen Teilzielen für Verkehr, Gebäude, Energieproduktion etc. und dazugehörigen Maßnahmen hinterlegt werden. Das Nachhaltigkeitsforum erwartet von der Leistelle Klima die Einführung von Indikatoren, mit denen – transparent auch für die gesellschaftlichen Akteure – die Zielerreichung im Umsetzungsprozess branchenbezogen gemessen werden kann. Teilhabe und sozialer Zusammenhalt sind wesentliche Elemente einer Nachhaltigkeitsstrategie. Grundvoraussetzung sind eine menschenwürdige Existenz, gute Arbeit, Chancengleichheit und Partizipation. Daraus ergeben sich verschiedene Unterziele, wie z.B. persönliche Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, Mitbestimmung an (Entscheidungs-)Prozessen in allen Bereichen der Gesellschaft einschließlich der Wirtschaft. Diesem Anspruch muss auch die Stadt Hamburg gerecht werden. Nachhaltigkeit erfordert sektorübergreifende Lösungen. Die komplexen Wirkungszusammenhänge können nicht nur innerhalb der Referatszuständigkeiten bearbeitet, sondern müssen als Chefsache zentral vom Hamburger Senat koordiniert werden. Deshalb fordert das Nachhaltigkeitsforum Hamburg den Senat auf zu prüfen, welche Maßnahmen und Instrumente jenseits von Legislaturperioden Gewähr bieten, dass Hamburger Politik die planetaren Grenzen und die Wirkungen von Konsum und Wirtschaft für die Umwelt und die Menschen überall auf der Welt effektiv berücksichtigt. Downloads Pressemitteilung vom 29.11.2019 – Chefsache Nachhaltigkeit: Hamburger Senat muss jetzt handeln Die Stellungnahme des Nachhaltigkeitsforums Hamburg zur Senatsdrucksache „Umsetzung der SDG in Hamburg“ 21/9700, im November 2019  

  • Pressegespräch am 29.11.2019 um 10 Uhr in der Markthalle
    von NFH am 22. November 2019 um 18:10

    Pressegespräch über eine zukunftsfähige Nachhaltigkeitspolitik in Hamburg EINLADUNG zum Pressegespräch mit Vertreterinnen und Vertretern des Nachhaltigkeitsforums Hamburg Dr. Delia Schindler (Zukunftsrat Hamburg), Dr. Kai Hünemörder (ZEWU), Katja Karger (DGB), Dr. Jochen Menzel (Zukunftsrat Hamburg) am 29. November 2019 Hamburg ist ein attraktiver Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Doch die Auswirkungen und Bedrohungen des Klimawandels, der Ressourcenverknappung und der zunehmenden sozialen Verwerfungen auf unsere Lebensqualität in der Metropolregion Hamburg sind so groß wie nie zuvor. Die Hansestadt trägt jedoch in starkem Maße selbst zum Klimawandel bei. Die Hamburger Regierungspolitik bleibt somit aufgefordert den übergroßen ökologischen Fußabdruck nachhaltig zu reduzieren. Die Stadt hat sich zwar zur Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN (SDGs) verpflichtet und auch die gemeinsame Bund-Länder-Erklärung unterzeichnet, jedoch weder personell noch finanziell oder strategisch bisher die Voraussetzungen dafür geschaffen, dem Reden auch effektive Maßnahmen folgen zu lassen. Dabei sollte die Hamburger Politik den Menschen Orientierung auf dem Weg in die klimaneutrale, nachhaltige Zukunft geben. Nachhaltigkeit muss als Leitprinzip in allen Bereichen und bei allen Entscheidungen Berücksichtigung finden, damit die Hamburger Politik zukunftsfähig wird. Daher muss das nächste Regierungsprogramm – egal welcher Parteien – ein Nachhaltigkeitsprogramm werden und alle Gesetzesinitiativen unter den Vorbehalt eines entsprechenden Checks gestellt werden. Nachhaltigkeit erfordert sektorübergreifende Lösungen. Die komplexen Wirkungszusammenhänge können nicht nur innerhalb der Referatszuständigkeiten bearbeitet, sondern müssen Chefsache des Bürgermeisters werden und zentral vom Hamburger Senat koordiniert werden. Das vom Senat beauftragte Nachhaltigkeitsforum Hamburg, das die Hamburger Zivilgesellschaft vertritt, fordert deshalb den Senat zum entschlossenen Handeln auf. Um die Presse auf die Missstände und eklatanten Lücken in der Hamburger Nachhaltigkeitspolitik aufmerksam zu machen und zentrale Forderungen für einen Politikwandel in Richtung mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz an den Hamburger Senat zu richten, lädt das Nachhaltigkeitsforum Hamburg Sie herzlich zum Pressegespräch ein.   Die vier folgenden Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:   Dr. Delia Schindler, Sprecherin des Nachhaltigkeitsforums Hamburg Dr. Kai Hünemörder, Leiter des Zentrums für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik (ZEWU) der Handwerkskammer Hamburg Katja Karger, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Hamburg und Sprecherin des Nachhaltigkeitsforum Hamburg Dr. Jochen Menzel, ehemaliger Sprecher des Zukunftsrats Hamburg Wann: Freitag, 29. November 2019 von 10.00 bis 10.45 UhrWo: Markthalle, Klosterwall 11, 20095 Hamburg Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Bitte teilen Sie uns vorab mit, ob Sie teilnehmen werden. KontaktStephanie GokelNachhaltigkeitsforum Hamburggokel@nachhaltigkeitsforum.orgTel.: 040 39 10 97 36