Das ist neu

Hamburg Sustainability Week: „Wir machen Zukunft. Und zwar gemeinsam.“ Extremwetter in Hamburg: Wie schützen wir vulnerable Gruppen vor Hitze? Klimastammtisch 17.06.26 Hamburger Stiftungstage 2026: Zivilgesellschaft macht SDGs erlebbar Hamburg baut sein Engagement für eine offene und transparente Verwaltung weiter aus

10 Jahre Bund-Länder-Programm: Innovation für dezentrale Entwicklungszusammenarbeit

Das Bund-Länder-Programm (BLP) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) blickt im Rahmen eines zweitägigen Netzwerktreffens in der hamburgischen Landesvertretung in Berlin auf mehr als zehn Jahre erfolgreiche Kooperation zwischen Bund, Ländern und Partnerländern im globalen Süden zurück. Seit dem Start des Programms haben Bund und Länder gemeinsam 101 Projekte in rund 30 Partnerländern im globalen Süden auf den Weg gebracht. Zum zehnjährigen Jubiläum des Bund-Länder-Programms lässt sich vor allem eines festhalten: Dezentrale Entwicklungszusammenarbeit hat sich von einem ergänzenden Ansatz zu einem zentralen Innovationsfeld deutscher Entwicklungspolitik entwickelt. Das Programm verbindet die strategischen Ressourcen des Bundes mit der fachlichen undmehr dazu

BNE-Wochen 2026: Wie lokale Initiativen die Agenda 2030 voranbringen

Die bundesweiten BNE Wochen 2026 markieren einen bundesweiten Schwerpunktzeitraum für Bildung für nachhaltige Entwicklung, in dem lokales Engagement sichtbar, vernetzt und politisch anschlussfähig gemacht wird. Was die BNE Wochen 2026 sind Die BNE Wochen 2026 laufen vom 01. März bis 31. Mai und bündeln Aktivitäten aus allen Bildungsbereichen auf einer gemeinsamen Bühne. Über 300 Veranstaltungen aus sämtlichen Bundesländern sind bereits im Kalender eingetragen, weitere Termine können fortlaufend über das BNE Portal ergänzt werden. Das BMBFSFJ unterstützt die Wochen, damit lokale und regionale Initiativen überregional sichtbar werden und so den Nationalen Aktionsplan BNE mit Leben füllen. Für drei Monate stellt dasmehr dazu

Nachhaltigkeit bleibt in Unternehmen Chefsache – doch die Dynamik ist dahin

Sustainability Transformation Monitor 2026 In 73 Prozent der Unternehmen ist die Verantwortung für die Nachhaltigkeitstransformation weiterhin auf Vorstands- oder Geschäftsführungsebene verankert. Die selbstgesteckten Klimaziele haben überwiegend Bestand. Allerdings verliert das Thema merklich an Priorität und Dynamik. Das zeigt der vierte Sustainability Transformation Monitor (STM) der Bertelsmann Stiftung, der Stiftung Mercator, der Universität Hamburg und der Peer School for Sustainable Development. Für ihn wurden 822 Unternehmen der Real- und Finanzwirtschaft in Deutschland befragt. Der STM belegt zudem, warum die Dynamik verloren gegangen ist: Betriebe empfinden unsichere politische Rahmenbedingungen sowie fehlende Marktanreize als stärkste Hemmnisse für mehr Transformation. In der öffentlichen Debattemehr dazu

CCS-Gesetz bedroht Klima, Wirtschaft und Trinkwassersicherheit

BUND warnt vor Desaster: Bundesrat muss jetzt eingreifen! Vor der entscheidenden Bundesratssitzung am Freitag warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eindringlich vor den Plänen zur Änderung des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution fordern rund 150 Delegierte des BUND die Bundesratsmitglieder auf, den Gesetzentwurf zurückzuweisen. Die vorgesehenen Regelungen zur CO₂-Abscheidung und -Deponierung würden die Energiewende ausbremsen und fossilen Industrien sogar neue Geschäftsmodelle eröffnen – mit gravierenden Folgen für Klima und Umwelt und mit großen Risiken für unser Trinkwasser. Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND Bundesverband betont: „Diese Gesetzesänderung setzt auf eine Technik, die weder wirksam noch sicher ist.mehr dazu

Bürgerbeteiligung als kommunale Pflichtaufgabe

Demokratie braucht Beteiligung Bürgerbeteiligung ist kein Luxus, sondern ein tragender Pfeiler der Demokratie, sie muss deshalb kommunale Pflichtaufgabe werden. Die Mitgliederversammlung des Fachverbands Bürgerbeteiligung beschloss im Oktober 2025 den „Norderstedter Appell“, in dem gefordert wird, dialogische Bürgerbeteiligung zur kommunalen Pflichtaufgabe zu machen. Angesichts knapper Kassen denken Kommunen gerade darüber nach, bei der Bürgerbeteiligung zu sparen. Prozesse werden ausgesetzt oder verschoben, Verwaltungsstellen umgewidmet oder gestrichen. Dazu Jörg Sommer, Vorsitzender des Fachverbands: „Gute Bürgerbeteiligung stärkt die Demokratie. Gerade in Krisenzeiten brauchen wir deshalb mehr Beteiligung, nicht weniger.“ Deshalb fordern die im Fachverband organisierten Beteiligungsprofis aus ganz Deutschland: Eine dauerhaft und verlässlich besseremehr dazu

„Hamburger Erklärung“ fordert: Digitale Teilhabe in allen Lebensbereichen sicherstellen!

70. Treffen der Konferenz der Beauftragten von Bund und Ländern für die Belange von Menschen mit Behinderungen Die Beauftragten des Bundes und der Länder für die Belange von Menschen mit Behinderungen haben auf ihrem 70. Treffen die „Hamburger Erklärung“ verabschiedet. Darin fordern sie eine konsequente Digitalisierungspolitik auf Basis der Grundrechte und der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), um Menschen mit Behinderungen eine barrierefreie Nutzung digitaler Technologien sowie umfassende digitale Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen. Deutschland hat sich mit der Ratifizierung der UN-BRK verpflichtet, Barrierefreiheit auch im digitalen Raum sicherzustellen. Digitale Barrierefreiheit ist eine Grundvoraussetzung, um allen Menschen gleichberechtigte Teilhabe und politische Partizipationmehr dazu

Suffizienzpolitik kann Hamburgs Nachhaltigkeitsziele sozial gerecht absichern

Konzeptpapier: Wie Hamburg durch strukturelle Rahmenbedingungen Suffizienz für alle ermöglichen kann Im Auftrag des Nachhaltigkeitsforums Hamburg (NFH) entwickelten Forschende des Wuppertal Instituts Ansätze, um Suffizienz-Maßnahmen in die zu entwickelnde Nachhaltigkeitsstrategie Hamburgs zu integrieren. In ihrem Konzeptpapier betonen die Autor*innen, dass insbesondere Suffizienz – also das „richtige Maß“ hinsichtlich Konsum und Produktion, das für Mensch und Umwelt dauerhaft verträglich und realisierbar ist – eine entscheidende Rolle spielt. Hamburg/Wuppertal, 24. Juni 2025: Suffizienz zielt auf einen zukunftsfähigen Umgang mit Ressourcen, der sowohl ökologische Grenzen als auch soziale Gerechtigkeit berücksichtigt. Die Forschenden betonen in ihrem Konzeptpapier, dass Suffizienz nicht allein eine individuelle Verantwortungmehr dazu

Hamburger Nachhaltigkeitskonferenz: Neue Allianzen aus aller Welt stärken internationale Zusammenarbeit

Heute geht die zweite Hamburger Nachhaltigkeitskonferenz, die „Hamburg Sustainability Conference 2025“, zu Ende. Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan, die die Konferenz am Montag eröffnete, hat in der Hansestadt mit Partnern aus aller Welt beraten, wie internationaler Klimaschutz, der verantwortungsvolle Einsatz künstlicher Intelligenz oder eine gerechte Weltwirtschaft gelingen können. Zu diesen und weiteren Nachhaltigkeitsthemen haben die Teilnehmenden zahlreiche Allianzen vereinbart. Vor dem Hintergrund des großen Drucks, der aktuell auf der internationalen Zusammenarbeit lastet, hat sich Deutschland damit in Hamburg als verlässlicher und solidarischer Partner erwiesen. Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan: „In einer Zeit, in der nationalistische Tendenzen die internationale Zusammenarbeit aufs Spiel setzen, steht diemehr dazu