Das ist neu

Die Stadt von morgen gestalten: Rückblick auf die Nachhaltigkeits-Werkstatt #HSC26 Nachhaltigkeit wirksam steuern: Was Hamburg jetzt braucht #HSC26 in Hamburg: Wenn die Welt zu Gast ist, was bleibt für die Stadt? Wer das Klima schützt, schützt die Demokratie

Die Stadt von morgen gestalten: Rückblick auf die Nachhaltigkeits-Werkstatt #HSC26

Am 1. Juli 2026 verwandelte sich Hamburg in ein lebendiges Labor für die Zukunft. Im Rahmen der Hamburg Sustainability Week kamen bei der großartigen Nachhaltigkeits-Werkstatt engagierte Bürger:innen, visionäre Unternehmen, kluge Köpfe aus der Wissenschaft und Vertreter:innen der Verwaltung zusammen. Der zentrale Leitgedanke des Tages, der bereits morgens von Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Vordenker:innen wie Dr. Auma Obama diskutiert wurde, war „Ko-Kreation“ – die Überzeugung, dass echtes Umdenken nur gemeinsam gelingen kann. In elf intensiven Workshops wurden den ganzen Tag über Ideen geschmiedet, die abends im eindrucksvollen Dome auf dem Zukunftsgarten Rathausmarkt vor einer Jury präsentiert wurden. Zwar wurden am Endemehr dazu

Bündnis Starker Sozialstaat Hamburg fordert von der Ministerpräsidentenkonferenz ein klares Nein zum Sozialabbau

Hamburg, 23. Juni 2026 – Anlässlich der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am 25. Juni fordert ein Hamburger Bündnis aus Verbänden, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf, sich einer Schwächung des Sozialstaats entschieden entgegenzustellen. Es fordert Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher dazu auf, sich bei der MPK klar zu positionieren und für den Erhalt eines lebendigen Sozialstaates und einer solidarischen Gemeinschaft einzutreten.   Das „Bündnis Starker Sozialstaat Hamburg“ erinnert daran, dass das Sozialstaatsprinzip im Grundgesetz als Staatsziel verankert ist. Nach Artikel 20 und 28 ist Deutschland ein demokratischer und sozialer Bundes- und Rechtsstaat. Daraus folgt die Verpflichtung desmehr dazu

Hamburgs digitale Zukunft entscheidet sich jetzt: Neun Forderungen für Inklusion und Gerechtigkeit

Dokumentation 14. Hamburger Ratschlag: Digitale Teilhabe und ihre Herausforderungen in Hamburg Der 14. Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der UN‑Agenda 2030 legt ein dichtes, politisch hoch relevantes Programm für eine inklusive Digitalisierung vor und zeigt in neun Kernforderungen sehr klar, was Hamburg jetzt tun müsste, um soziale Spaltung in der digitalen Stadt zu vermeiden. Die Dokumentation des 14. Hamburger Ratschlags ist jetzt verfügbar. Digitale Teilhabe als Gradmesser für Gerechtigkeit Die Dokumentation macht deutlich, dass digitale Teilhabe als Grundrecht und als Prüfstein für soziale Gerechtigkeit in der Stadt verstanden wird. Digitalisierung wird dabei konsequent als politisches Werkzeug beschrieben, das Ungleichheiten entweder verschärfenmehr dazu

15. Hamburger Ratschlag: Teilhabe sichern, soziale Gerechtigkeit schaffen | 02.10.2026

Der 15. Hamburger Ratschlag findet am Freitag, 2. Oktober 2026, von 13:00 bis 17:00 Uhr im Gewerkschaftshaus Hamburg (Besenbinderhof 60) statt. Die Veranstaltung widmet sich der zentralen Frage, wie sozialer Zusammenhalt gestärkt und Teilhabe in einer solidarischen Gesellschaft gesichert werden kann. Inhaltliche Schwerpunkte Den Auftakt bilden zwei grundlegende Inputs zur Definition und Finanzierbarkeit des Sozialstaates. Während der erste Impulsvortrag das Verhältnis von Sozialstaat und sozialer Gerechtigkeit beleuchtet und Schutzfunktionen sowie Teilhabemöglichkeiten diskutiert, widmet sich der zweite Input der Finanzierbarkeit. Die zentrale Botschaft lautet: Der Sozialstaat ist finanzierbar. Die entscheidende Frage lautet nicht ob, sondern wie. Dabei werden Fakten zu Vermögens-mehr dazu

Was Europa bis 2040 schaffen sollte, um zehn Jahre später klimaneutral zu sein

(TL;DR) Energiewende, Verkehrswende, Wärmewende, Industriewende: Eine große Modellstudie gibt jetzt EU-weit und sektorspezifisch für Sektoren Orientierung für das nötige Tempo der Umstellung auf fossilfreie Technologien. Das Fazit stimmt zuversichtlich: Der EU Green Deal ist realistisch – und er macht den Alten Kontinent im Ergebnis stärker und unabhängiger von Öl- und Gaskrisen. Die Studie wurde erstellt am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und veröffentlicht in Nature Communications. Um den Raum für sinnvolle Politik-Maßnahmen auszuleuchten, fokussiert das Forschungsteam auf die Frage: Wie kann die EU die für 2050 beschlossene Klimaneutralität 2050 zu minimalen Kosten erreichen? Es stützt sich auf das präzise Energie-Wirtschaft-Klima-Modell REMIND,mehr dazu

Internationaler Frauentag 2026: Mitbestimmen. Mitgestalten. MehrWert Gleichstellung

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2026 ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zur Beteiligung an den Betriebsratswahlen auf unter dem Motto: ‚Mitbestimmen. Mitgestalten. MehrWert Gleichstellung‘   Von März bis Mai 2026 finden bundesweit Betriebsratswahlen statt – auch in Hamburg. „Mehr Frauen müssen in die Mitbestimmung. Echte Gleichstellung entsteht nur, wenn Frauen in allen gestaltenden und entscheidenden Gremien angemessen vertreten sind. Nur so lassen sich Machtverhältnisse verändern und strukturelle Ungleichheit abbauen – gerade jetzt, mit Blick auf die anstehenden Betriebs- und Personalratswahlen“, sagt Tanja Chawla, Vorsitzende des DGB Hamburg. Nach Daten des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) liegtmehr dazu

Neuer Standort für nachhaltige Mode an der Elbchaussee

Mit der VILLA E362 erweitert die Hamburg Kreativ Gesellschaft ihre Aktivitäten im Bereich nachhaltiger Modewirtschaft   Die Hamburg Kreativ Gesellschaft entwickelt an der Elbchaussee 362 in Hamburg-Nienstedten einen neuen Standort für nachhaltige Mode. Die denkmalgeschützte Gründerzeitvilla wurde der Hamburg Kreativ Gesellschaft von Ann Kathrin Scheerer für eine kreativwirtschaftliche Nutzung überlassen. Perspektivisch sollen hier Räume für konzeptionelle Modeentwicklung, Designforschung, Residenzen und fachlichen Austausch entstehen. Der Standort trägt dazu bei, nachhaltige Modewirtschaft in Hamburg strukturell zu stärken und international sichtbarer zu machen. Schon jetzt beginnen erste kreativwirtschaftliche Zwischennutzungen. Die inhaltliche Profilierung erfolgt schrittweise ab dem Sommer 2026.   Dr. Carsten Brosda, Senatormehr dazu

Nachhaltigkeit bleibt in Unternehmen Chefsache – doch die Dynamik ist dahin

Sustainability Transformation Monitor 2026 In 73 Prozent der Unternehmen ist die Verantwortung für die Nachhaltigkeitstransformation weiterhin auf Vorstands- oder Geschäftsführungsebene verankert. Die selbstgesteckten Klimaziele haben überwiegend Bestand. Allerdings verliert das Thema merklich an Priorität und Dynamik. Das zeigt der vierte Sustainability Transformation Monitor (STM) der Bertelsmann Stiftung, der Stiftung Mercator, der Universität Hamburg und der Peer School for Sustainable Development. Für ihn wurden 822 Unternehmen der Real- und Finanzwirtschaft in Deutschland befragt. Der STM belegt zudem, warum die Dynamik verloren gegangen ist: Betriebe empfinden unsichere politische Rahmenbedingungen sowie fehlende Marktanreize als stärkste Hemmnisse für mehr Transformation. In der öffentlichen Debattemehr dazu