Das ist neu

Die Stadt von morgen gestalten: Rückblick auf die Nachhaltigkeits-Werkstatt #HSC26 Nachhaltigkeit wirksam steuern: Was Hamburg jetzt braucht #HSC26 in Hamburg: Wenn die Welt zu Gast ist, was bleibt für die Stadt? Wer das Klima schützt, schützt die Demokratie

#HSC26 in Hamburg: Wenn die Welt zu Gast ist, was bleibt für die Stadt?

Die dritte Hamburg Sustainability Conference bringt 1.600 Teilnehmende aus 115 Ländern in die Hansestadt. Für die Hamburger Zivilgesellschaft stellt sich die Frage: Ist das nur eine Weltbühne für andere — oder auch eine Chance für uns? Vom 29. bis 30. Juni 2026 tagt die Hamburg Sustainability Conference im Herzen der Stadt. Bundespräsident Steinmeier eröffnet, Altkanzler Scholz lanciert eine neue Nord-Süd-Kommission, und rund 80 Sessions verhandeln die dringlichsten globalen Fragen unserer Zeit. Der Hamburger Ratschlag beobachtet das mit Interesse — und mit einem konkreten Anspruch: Was nützt globale Nachhaltigkeitspolitik, wenn sie nicht mit dem zusammenkommt, was Hamburgs Zivilgesellschaft tagtäglich erlebt undmehr dazu

Wer das Klima schützt, schützt die Demokratie

„Unser Feind ist nicht greifbar, unser Feind ist die Angst. Das Gefühl, nichts mehr tun zu können, die Zukunft zu formen.“ Diese Worte der Poetry-Künstlerin Alhanislam hingen noch im Raum, als das Podium begann, genau dagegen zu arbeiten. Am Sonntagabend versammelten sich bei „Zukunft Formen – Forming Futures“ internationale und lokale Wegbereitende aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in der St. Katharinenkirche Hamburg. Die Veranstaltung verknüpfte die Hamburg Sustainability Conference und die Hamburg Sustainability Week. Wer Kohle abbaut, finanziert Autokraten Stefan Aykut, Soziologe an der Universität Hamburg, sagte es direkt: Staaten und Technologie allein werden das nicht lösen. Gesellschaftliche Bewegungen habenmehr dazu

Hamburg im Zeichen der Transformation: Ein Ausblick auf den Nachhaltigkeits-Juni 2026

Der Juni 2026 wird für Hamburg zum Hotspot der globalen und lokalen Nachhaltigkeitsdebatte. Wenn sich die Tore des Rathauses und der Handelskammer für internationale Delegationen öffnen, wird die gesamte Stadt zum Mitmach-Raum für eine lebenswerte Zukunft. Im Zentrum steht dabei die enge Verzahnung zwischen der zivilgesellschaftlichen Hamburg Sustainability Week, den Hamburger Stiftungstagen und der hochkarätigen Hamburg Sustainability Conference (HSC). Der globale Rahmen: HSC 2026 – Global Alliances for a Shared Future Den strategischen Auftakt und inhaltlichen Ankerpunkt bildet die dritte Hamburg Sustainability Conference (HSC) am 29. und 30. Juni 2026. Unter dem wegweisenden Motto „Global Alliances for a Shared Future“mehr dazu

10 Jahre Bund-Länder-Programm: Innovation für dezentrale Entwicklungszusammenarbeit

Das Bund-Länder-Programm (BLP) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) blickt im Rahmen eines zweitägigen Netzwerktreffens in der hamburgischen Landesvertretung in Berlin auf mehr als zehn Jahre erfolgreiche Kooperation zwischen Bund, Ländern und Partnerländern im globalen Süden zurück. Seit dem Start des Programms haben Bund und Länder gemeinsam 101 Projekte in rund 30 Partnerländern im globalen Süden auf den Weg gebracht. Zum zehnjährigen Jubiläum des Bund-Länder-Programms lässt sich vor allem eines festhalten: Dezentrale Entwicklungszusammenarbeit hat sich von einem ergänzenden Ansatz zu einem zentralen Innovationsfeld deutscher Entwicklungspolitik entwickelt. Das Programm verbindet die strategischen Ressourcen des Bundes mit der fachlichen undmehr dazu

Ein neues Wandbild zum UN-Nachhaltigkeitsziel (SDG) 14 ist am Neuen Kamp in Hamburg installiert

Unsere Meere: Lebensraum oder Ressource? Ein neues Wandbild zum UN-Nachhaltigkeitsziel (SDG) 14 „Leben unter Wasser“ ist am Neuen Kamp 32 im Karolinenviertel installiert Über 70% der Erdoberfläche sind von Meeren bedeckt. Diese absorbieren rund 23% der jährlichen CO2-Emissionen, regulieren das Klima und den globalen Sauerstoffhaushalt. Sie bieten Nahrung, sichern Millionen von Menschen die Existenz und unser aller Zukunft auf der Erde. Die Nutzung der Meere ist historisch eng mit der Kolonialisierung verknüpft.  Über Jahrhunderte wurden die Weltmeere als Transportwege, Rohstofflieferanten und Räume unbegrenzter Aneignung betrachtet – ohne Rücksicht auf ökologische Grenzen oder die Rechte lokaler Bevölkerungen. Postkoloniale Machtverhältnisse bestimmen weiterhin aktuellemehr dazu

Die Hamburg Sustainability Conference 2026 sucht zukunftsweisende Lösungen für alle

Wichtiger Hinweis: Die Hamburg Sustainability Conference 2026 befindet sich derzeit in einem offenen, ko-kreativen Entwicklungsprozess. Programminhalte, konkrete Formate und mögliche Ergebnisse werden gemeinsam mit Partnern entwickelt und sind noch nicht final entschieden. Dieser Artikel basiert auf den drei auf der HSC-Homepage veröffentlichten Main Themes und stellt meine freie Interpretation dieser Themenschwerpunkte dar. Das offizielle Programm und nähere Informationen werden von den Organisatoren zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Es bleibt spannend! Aktuelles gibt es auf https://www.sustainability-conference.org (TL;DR) Die Hamburg Sustainability Conference 2026 findet an einem Scheideweg statt. Die drei Themensäulen – Resiliente Wirtschaftssysteme und Technologie, Risiko und Konflikt, Multilateralismus und Governancemehr dazu

Weltsozialgipfel: Zwischen globalem Versprechen und lokaler Verantwortung

WSSD2 in Doha: Ein Weckruf für den sozialen Zusammenhalt – auch in Hamburg Der zweite Weltsozialgipfel der Vereinten Nationen („World Summit for Social Development“), der vom 4. bis 6. November 2025 in Doha stattfand, sollte 30 Jahre nach Kopenhagen ein deutliches Signal für eine „soziale Wende“ setzen. Mit über 8.000 Teilnehmenden aus 186 Ländern und der verabschiedeten Doha Political Declaration bekräftigte die Weltgemeinschaft ihr Engagement für Armutsbekämpfung, menschenwürdige Arbeit und soziale Integration . Doch aus Sicht des Hamburger Ratschlages für nachhaltige Entwicklung muss konstatiert werden: Die Erklärung bleibt deutlich hinter dem zurück, was angesichts multipler globaler Krisen erforderlich wäre. Signalemehr dazu

Neue UNESCO-Handreichung zu nachhaltiger Bildung in Kommunen erschienen

In einem kollaborativen, weltweiten Prozess wurde der Greening Communites Guidance unter dem Dach der Greening Education Partnership erstellt und am 14.11.2025 feierlich veröffentlicht. Neben dem Greening Schools und dem Greening Curriculum Guidance der UNESCO  wird hier auch ein Leitfaden für die Verankerung von Klima- und Nachhaltigkeitsbildung auf einer lokalen Ebene zur Seite gestellt. Die Publikation vereinigt Hintergrundinformationen, good practice aus der ganzen Welt sowie Leitfäden und Tools zur Einschätzung des aktuellen Standes in der eigenen Kommune oder Gemeinschaft. Jürgen Forkel-Schubert war für die Freie und Hansestadt Hamburg an der Erarbeitung beteiligt. Seiner Meinung nach ist das Dokument „Greening communities guidance:mehr dazu