Das ist neu

Ein neues Wandbild zum UN-Nachhaltigkeitsziel (SDG) 14 ist am Neuen Kamp in Hamburg installiert Die Hamburg Sustainability Conference 2026 sucht zukunftsweisende Lösungen für alle Online Kurs Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) bei Catalyst AktiKo.5 Zukunft. Macht. Sinn.

Ein neues Wandbild zum UN-Nachhaltigkeitsziel (SDG) 14 ist am Neuen Kamp in Hamburg installiert

Unsere Meere: Lebensraum oder Ressource? Ein neues Wandbild zum UN-Nachhaltigkeitsziel (SDG) 14 „Leben unter Wasser“ ist am Neuen Kamp 32 im Karolinenviertel installiert Über 70% der Erdoberfläche sind von Meeren bedeckt. Diese absorbieren rund 23% der jährlichen CO2-Emissionen, regulieren das Klima und den globalen Sauerstoffhaushalt. Sie bieten Nahrung, sichern Millionen von Menschen die Existenz und unser aller Zukunft auf der Erde. Die Nutzung der Meere ist historisch eng mit der Kolonialisierung verknüpft.  Über Jahrhunderte wurden die Weltmeere als Transportwege, Rohstofflieferanten und Räume unbegrenzter Aneignung betrachtet – ohne Rücksicht auf ökologische Grenzen oder die Rechte lokaler Bevölkerungen. Postkoloniale Machtverhältnisse bestimmen weiterhin aktuellemehr dazu

Die Hamburg Sustainability Conference 2026 sucht zukunftsweisende Lösungen für alle

Wichtiger Hinweis: Die Hamburg Sustainability Conference 2026 befindet sich derzeit in einem offenen, ko-kreativen Entwicklungsprozess. Programminhalte, konkrete Formate und mögliche Ergebnisse werden gemeinsam mit Partnern entwickelt und sind noch nicht final entschieden. Dieser Artikel basiert auf den drei auf der HSC-Homepage veröffentlichten Main Themes und stellt meine freie Interpretation dieser Themenschwerpunkte dar. Das offizielle Programm und nähere Informationen werden von den Organisatoren zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Es bleibt spannend! Aktuelles gibt es auf https://www.sustainability-conference.org (TL;DR) Die Hamburg Sustainability Conference 2026 findet an einem Scheideweg statt. Die drei Themensäulen – Resiliente Wirtschaftssysteme und Technologie, Risiko und Konflikt, Multilateralismus und Governancemehr dazu

Weltsozialgipfel: Zwischen globalem Versprechen und lokaler Verantwortung

WSSD2 in Doha: Ein Weckruf für den sozialen Zusammenhalt – auch in Hamburg Der zweite Weltsozialgipfel der Vereinten Nationen („World Summit for Social Development“), der vom 4. bis 6. November 2025 in Doha stattfand, sollte 30 Jahre nach Kopenhagen ein deutliches Signal für eine „soziale Wende“ setzen. Mit über 8.000 Teilnehmenden aus 186 Ländern und der verabschiedeten Doha Political Declaration bekräftigte die Weltgemeinschaft ihr Engagement für Armutsbekämpfung, menschenwürdige Arbeit und soziale Integration . Doch aus Sicht des Hamburger Ratschlages für nachhaltige Entwicklung muss konstatiert werden: Die Erklärung bleibt deutlich hinter dem zurück, was angesichts multipler globaler Krisen erforderlich wäre. Signalemehr dazu

Neue UNESCO-Handreichung zu nachhaltiger Bildung in Kommunen erschienen

In einem kollaborativen, weltweiten Prozess wurde der Greening Communites Guidance unter dem Dach der Greening Education Partnership erstellt und am 14.11.2025 feierlich veröffentlicht. Neben dem Greening Schools und dem Greening Curriculum Guidance der UNESCO  wird hier auch ein Leitfaden für die Verankerung von Klima- und Nachhaltigkeitsbildung auf einer lokalen Ebene zur Seite gestellt. Die Publikation vereinigt Hintergrundinformationen, good practice aus der ganzen Welt sowie Leitfäden und Tools zur Einschätzung des aktuellen Standes in der eigenen Kommune oder Gemeinschaft. Jürgen Forkel-Schubert war für die Freie und Hansestadt Hamburg an der Erarbeitung beteiligt. Seiner Meinung nach ist das Dokument „Greening communities guidance:mehr dazu

Hamburg setzt Zeichen als Agenda-2030-Kommune und startet mit Partnern innovativen Prozess für eine nachhaltige Zukunft

Am 28. November 2025 findet erstmals das Sustainability Week Action Lab statt, bei der Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung gemeinsam konkrete Lösungen für die nachhaltige Transformation Hamburgs entwickeln. Kurz nachdem die Freie und Hansestadt am 23. September 2025 dem Club der Agenda 2030 Kommunen beigetreten ist, markiert die Veranstaltung den Startpunkt für die Erarbeitung der ersten Hamburger Nachhaltigkeitsstrategie sowie der inhaltlichen Ausrichtung des Programms der Hamburg Sustainability Week 2026. Hamburg steht für entschlossenes Engagement in Sachen Nachhaltigkeit. Mit dem Beitritt zum Club der Agenda 2030 Kommunen, der Entwicklung der ersten Nachhaltigkeitsstrategie und neuen partizipativen Formaten wie der Hamburg Sustainability Week, setztmehr dazu

BUND Hamburg fordert am „Earth Overshoot Day“ vom Senat Ressourcenschutz-Politik

Alle Jahre früher 23.7.2025. Anlässlich des diesjährigen Earth Overshoot Days am 24. Juli demonstriert der Arbeitskreis Suffizienz des BUND Hamburg um 11 Uhr vor dem Hamburger Rathaus. Der „Erdüberlastungstag“ markiert den Tag, an dem die Menschheit alle erneuerbaren Ressourcen verbraucht hat, die die Erde innerhalb eines Jahres zur Verfügung stellt. Der Tag ist ein Symbol für den deutlich zu hohen Konsum und ausufernden Energieverbrauch insbesondere des globalen Nordens. Bei der Protestaktion vor dem Rathaus werden der Blick auf die ungebremste Ausbeutung der Erde gelenkt und konkrete Forderungen für starken Ressourcenschutz an den Hamburger Senat gestellt. Dazu Dr. Wolfgang Lührsen, Co-Sprecher desmehr dazu

Die Stadt als Ideenwerkstatt: Wie lokales Wissen soziale Innovationen für Hamburg und die SDGs vorantreibt – Impulse aus Quito

Hamburg hat sich der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) verschrieben, um eine lebenswerte Zukunft für alle zu gestalten. Die Umsetzung dieser globalen Ziele im städtischen Raum erfordert jedoch mehr als nur traditionelle Planung; sie verlangt tiefgreifende Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Ein Schlüssel zu dieser Transformation liegt in der Sozialen Innovation. Sie wird als ein Kernthema für die Entwicklung von Metropolen und für die Stadtentwicklung im Allgemeinen betrachtet. Es handelt sich dabei stets um einen vielschichtigen Prozess, insbesondere wenn anspruchsvolle Ziele verfolgt werden. Soziale Innovation bedeutet nicht zwangsläufig den Einsatz von Spitzentechnologiemehr dazu

Smart Cities: Versprechen der Digitalisierung vs. Realität der Ausgrenzung

Am 3. Juni 2025 versammelten sich auf der Hamburg Sustainability Conference Expertinnen und Experten zur Diskussion „Advancing Responsible Digital Solutions for People-Centred Smart Cities“. Angesichts der rasanten Urbanisierung – über 55% der Weltbevölkerung leben bereits in Städten, bis 2050 könnten es 68% sein  – steht die Frage im Raum, wie digitale Technologien und Mobilitätsdaten für eine nachhaltige und inklusive Stadtentwicklung genutzt werden können. Während das Narrativ oft das Bild einer effizienten, vernetzten Zukunft zeichnet, ist es aus Sicht der Zivilgesellschaft unerlässlich, kritisch zu hinterfragen, für wen diese digitalen Lösungen geschaffen werden und ob sie tatsächlich den Menschen dienen, insbesondere jenen,mehr dazu