Das ist neu

15. Hamburger Ratschlag am 02.10.2026 – Teilhabe sichern, soziale Gerechtigkeit schaffen Das Haus des Engagements eröffnet im Neuen Amt Altona Vom Aktenstaubsauger zur gelebten Demokratie: Was Hamburgs KI-Assistent HANS aufnimmt und verschluckt ExtremWetterKongress, Hamburg 23.-23. September 2026

15. Hamburger Ratschlag am 02.10.2026 – Teilhabe sichern, soziale Gerechtigkeit schaffen

Nächster Termin: Freitag, 02. Oktober, 13:00 bis 17:00 Gewerkschaftshaus DGB Hamburg 15. Hamburger Ratschlag Teilhabe sichern, soziale Gerechtigkeit schaffen Die zentrale Botschaft des 15. Hamburger Ratschlags lautet: Der Sozialstaat ist finanzierbar. Die entscheidende Frage lautet nicht ob, sondern wie. In Impulsvorträgen, Arbeitsgruppen und einer abschließenden Diskussionsrunde geht es darum, Kernbotschaften und Forderungen zu entwickeln: Was macht den Sozialstaat aus, welche Prioritäten müssen bei der Finanzierung gesetzt werden und welche politischen Rahmenbedingungen sowie Strategien stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Der Hamburger Ratschlag richtet sich an Vertreter:innen zivilgesellschaftlicher Organisationen, Initiativen und Vereine sowie an alle interessierten Bürger:innen. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.mehr dazu

Das Haus des Engagements eröffnet im Neuen Amt Altona

(Altona, 28.08.2026) Wer in diesen Tagen die Neue Große Bergstraße entlangschlendert, spürt sofort, dass sich im Klotz des Neuen Amtes Altona – nur einen Steinwurf vom Altonaer Bahnhof entfernt – etwas Bedeutendes wandelt. Wo früher Paragrafen und Verordnungen verwaltet wurden, schlägt nun das neue Herz der Hamburger Zivilgesellschaft: Das Haus des Engagements (HdE) hat seine Türen geöffnet. Es versteht sich nicht bloß als bürokratisches Verwaltungszentrum, sondern als offenes Kompetenzzentrum, Zufluchtsort und Brutstätte für all jene Bürgerinnen und Bürger, die diese Stadt jeden Tag ein Stück menschlicher, ökologischer und gerechter machen. Bei der feierlichen Eröffnung kamen Wegbegleiter aus Politik, Verwaltung, Stiftungenmehr dazu

Vom Aktenstaubsauger zur gelebten Demokratie: Was Hamburgs KI-Assistent HANS aufnimmt und verschluckt

Die Freie und Hansestadt Hamburg feiert sich gerne als Pionierin der digitalen Moderne. Auf internationalen Bühnen wie der Hamburg Sustainability Conference (HSC) wurde das hauseigene Prachtstück HANS  präsentiert – ein künstlicher Assistent, der die bürokratische Nachhaltigkeitsberichterstattung revolutionieren soll. Doch hinter den glänzenden Präsentationen des Senats verbirgt sich eine tiefe Kluft zwischen digitalem Aktionismus und realer politischer Wirkung. Wer die Rhetorik der politischen Führung beim Wort nimmt, könnte glauben, die sozial-ökologische Transformation sei nur eine Frage des richtigen Algorithmus. HANS („Hamburg Analysis-Tool for Sustainability“) scannt, filtert und kategorisiert unermüdlich behördliche Aktenberge. Doch während die KI im Hintergrund bürokratische Aktivität misst, bleibtmehr dazu

ExtremWetterKongress, Hamburg 23.-23. September 2026

ExtremWetterKongress und KlimaManagementTagung kommen an die HafenCity Universität Hamburg Vom 23. bis 25. September 2025 wird Hamburg erneut zum zentralen Knotenpunkt für Klimawissenschaft, Politik und praktische Transformation. Die HafenCity Universität (HCU) empfängt führende Fachleute zur Doppelveranstaltung aus dem 16. ExtremWetterKongress und der 3. Deutschen KlimaManagementTagung. Unter dem Leitmotiv „Vom Wissen zur Lösung“ bündeln die beiden etablierten Formate im Spätsommer 2025 ihre Kräfte an der Elbe. Während der 16. ExtremWetterKongress (EWK) den aktuellen wissenschaftlichen Sachstand zu Extremwetterereignissen und Klimadynamiken vermittelt, stellt die 3. Deutsche KlimaManagementTagung (KMT) praxisnahe Umsetzungsstrategien und die Überwindung von Transformationshemmnissen in den Mittelpunkt. Hochkarätige Besetzung aus Wissenschaft, Politikmehr dazu

Die Stadt von morgen gestalten: Rückblick auf die Nachhaltigkeits-Werkstatt #HSC26

Am 1. Juli 2026 verwandelte sich Hamburg in ein lebendiges Labor für die Zukunft. Im Rahmen der Hamburg Sustainability Week kamen bei der großartigen Nachhaltigkeits-Werkstatt engagierte Bürger:innen, visionäre Unternehmen, kluge Köpfe aus der Wissenschaft und Vertreter:innen der Verwaltung zusammen. Der zentrale Leitgedanke des Tages, der bereits morgens von Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Vordenker:innen wie Dr. Auma Obama diskutiert wurde, war „Ko-Kreation“ – die Überzeugung, dass echtes Umdenken nur gemeinsam gelingen kann. In elf intensiven Workshops wurden den ganzen Tag über Ideen geschmiedet, die abends im eindrucksvollen Dome auf dem Zukunftsgarten Rathausmarkt vor einer Jury präsentiert wurden. Zwar wurden am Endemehr dazu

Nachhaltigkeit wirksam steuern: Was Hamburg jetzt braucht

Zum Auftakt der 3. Hamburg Sustainability Conference am 29. Juni 2026 hat das Nachhaltigkeitsforum Hamburg ein Konzeptpapier veröffentlicht, das unbequeme Fragen stellt. Wie kann eine Nachhaltigkeitsstrategie mehr sein als ein gut gemeintes Dokument? Wie werden Ziele zu Entscheidungen, Entscheidungen zu Maßnahmen, Maßnahmen zu Wirkung? Die Antwort liegt nicht in weiteren Bekenntnissen, sondern in handfesten Governance-Strukturen. Die Umsetzungslücke ist das eigentliche Problem Tanja Ferkau, Geschäftsführerin der IMPCT for Change GmbH, die das Papier im Auftrag des Nachhaltigkeitsforums erstellte, bringt es auf den Punkt: „Beim Thema Nachhaltigkeit ist die Wissenslücke mittlerweile kleiner als die Umsetzungslücke.“ Das ist eine ehrliche Diagnose und einemehr dazu

Wer das Klima schützt, schützt die Demokratie

„Unser Feind ist nicht greifbar, unser Feind ist die Angst. Das Gefühl, nichts mehr tun zu können, die Zukunft zu formen.“ Diese Worte der Poetry-Künstlerin Alhanislam hingen noch im Raum, als das Podium begann, genau dagegen zu arbeiten. Am Sonntagabend versammelten sich bei „Zukunft Formen – Forming Futures“ internationale und lokale Wegbereitende aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in der St. Katharinenkirche Hamburg. Die Veranstaltung verknüpfte die Hamburg Sustainability Conference und die Hamburg Sustainability Week. Wer Kohle abbaut, finanziert Autokraten Stefan Aykut, Soziologe an der Universität Hamburg, sagte es direkt: Staaten und Technologie allein werden das nicht lösen. Gesellschaftliche Bewegungen habenmehr dazu

Bündnis Starker Sozialstaat Hamburg fordert von der Ministerpräsidentenkonferenz ein klares Nein zum Sozialabbau

Hamburg, 23. Juni 2026 – Anlässlich der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am 25. Juni fordert ein Hamburger Bündnis aus Verbänden, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf, sich einer Schwächung des Sozialstaats entschieden entgegenzustellen. Es fordert Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher dazu auf, sich bei der MPK klar zu positionieren und für den Erhalt eines lebendigen Sozialstaates und einer solidarischen Gemeinschaft einzutreten.   Das „Bündnis Starker Sozialstaat Hamburg“ erinnert daran, dass das Sozialstaatsprinzip im Grundgesetz als Staatsziel verankert ist. Nach Artikel 20 und 28 ist Deutschland ein demokratischer und sozialer Bundes- und Rechtsstaat. Daraus folgt die Verpflichtung desmehr dazu