Das ist neu

15. Hamburger Ratschlag am 02.10.2026 – Teilhabe sichern, soziale Gerechtigkeit schaffen Das Haus des Engagements eröffnet im Neuen Amt Altona Vom Aktenstaubsauger zur gelebten Demokratie: Was Hamburgs KI-Assistent HANS aufnimmt und verschluckt ExtremWetterKongress, Hamburg 23.-23. September 2026

Vom Aktenstaubsauger zur gelebten Demokratie: Was Hamburgs KI-Assistent HANS aufnimmt und verschluckt

Die Freie und Hansestadt Hamburg feiert sich gerne als Pionierin der digitalen Moderne. Auf internationalen Bühnen wie der Hamburg Sustainability Conference (HSC) wurde das hauseigene Prachtstück HANS  präsentiert – ein künstlicher Assistent, der die bürokratische Nachhaltigkeitsberichterstattung revolutionieren soll. Doch hinter den glänzenden Präsentationen des Senats verbirgt sich eine tiefe Kluft zwischen digitalem Aktionismus und realer politischer Wirkung. Wer die Rhetorik der politischen Führung beim Wort nimmt, könnte glauben, die sozial-ökologische Transformation sei nur eine Frage des richtigen Algorithmus. HANS („Hamburg Analysis-Tool for Sustainability“) scannt, filtert und kategorisiert unermüdlich behördliche Aktenberge. Doch während die KI im Hintergrund bürokratische Aktivität misst, bleibtmehr dazu

Nachhaltigkeit wirksam steuern: Was Hamburg jetzt braucht

Zum Auftakt der 3. Hamburg Sustainability Conference am 29. Juni 2026 hat das Nachhaltigkeitsforum Hamburg ein Konzeptpapier veröffentlicht, das unbequeme Fragen stellt. Wie kann eine Nachhaltigkeitsstrategie mehr sein als ein gut gemeintes Dokument? Wie werden Ziele zu Entscheidungen, Entscheidungen zu Maßnahmen, Maßnahmen zu Wirkung? Die Antwort liegt nicht in weiteren Bekenntnissen, sondern in handfesten Governance-Strukturen. Die Umsetzungslücke ist das eigentliche Problem Tanja Ferkau, Geschäftsführerin der IMPCT for Change GmbH, die das Papier im Auftrag des Nachhaltigkeitsforums erstellte, bringt es auf den Punkt: „Beim Thema Nachhaltigkeit ist die Wissenslücke mittlerweile kleiner als die Umsetzungslücke.“ Das ist eine ehrliche Diagnose und einemehr dazu

Hamburg Sustainability Week: „Wir machen Zukunft. Und zwar gemeinsam.“

Hamburg setzt auch in diesem Jahr ein starkes Zeichen für nachhaltige Entwicklung und globale Verantwortung: Vom 26. Juni bis 3. Juli bringt die Hamburg Sustainability Week Menschen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik zusammen. Die stadtweite Aktionswoche, die unter der Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters Dr. Peter Tschentscher und der Stiftungsgründerin Dr. Auma Obama steht, lädt alle Hamburgerinnen und Hamburger bei über 200 Veranstaltungen dazu ein, die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele vor Ort mit Leben zu füllen. Parallel zur internationalen Hamburg Sustainability Conference (HSC) im Rathaus bildet die Woche so eine direkte Brücke vom globalen politischen Diskurs hinein in die Hamburger Stadtgesellschaft.mehr dazu

Neuer Standort für nachhaltige Mode an der Elbchaussee

Mit der VILLA E362 erweitert die Hamburg Kreativ Gesellschaft ihre Aktivitäten im Bereich nachhaltiger Modewirtschaft   Die Hamburg Kreativ Gesellschaft entwickelt an der Elbchaussee 362 in Hamburg-Nienstedten einen neuen Standort für nachhaltige Mode. Die denkmalgeschützte Gründerzeitvilla wurde der Hamburg Kreativ Gesellschaft von Ann Kathrin Scheerer für eine kreativwirtschaftliche Nutzung überlassen. Perspektivisch sollen hier Räume für konzeptionelle Modeentwicklung, Designforschung, Residenzen und fachlichen Austausch entstehen. Der Standort trägt dazu bei, nachhaltige Modewirtschaft in Hamburg strukturell zu stärken und international sichtbarer zu machen. Schon jetzt beginnen erste kreativwirtschaftliche Zwischennutzungen. Die inhaltliche Profilierung erfolgt schrittweise ab dem Sommer 2026.   Dr. Carsten Brosda, Senatormehr dazu

Nachhaltigkeit bleibt in Unternehmen Chefsache – doch die Dynamik ist dahin

Sustainability Transformation Monitor 2026 In 73 Prozent der Unternehmen ist die Verantwortung für die Nachhaltigkeitstransformation weiterhin auf Vorstands- oder Geschäftsführungsebene verankert. Die selbstgesteckten Klimaziele haben überwiegend Bestand. Allerdings verliert das Thema merklich an Priorität und Dynamik. Das zeigt der vierte Sustainability Transformation Monitor (STM) der Bertelsmann Stiftung, der Stiftung Mercator, der Universität Hamburg und der Peer School for Sustainable Development. Für ihn wurden 822 Unternehmen der Real- und Finanzwirtschaft in Deutschland befragt. Der STM belegt zudem, warum die Dynamik verloren gegangen ist: Betriebe empfinden unsichere politische Rahmenbedingungen sowie fehlende Marktanreize als stärkste Hemmnisse für mehr Transformation. In der öffentlichen Debattemehr dazu

Die Hamburg Sustainability Conference 2026 sucht zukunftsweisende Lösungen für alle

Wichtiger Hinweis: Die Hamburg Sustainability Conference 2026 befindet sich derzeit in einem offenen, ko-kreativen Entwicklungsprozess. Programminhalte, konkrete Formate und mögliche Ergebnisse werden gemeinsam mit Partnern entwickelt und sind noch nicht final entschieden. Dieser Artikel basiert auf den drei auf der HSC-Homepage veröffentlichten Main Themes und stellt meine freie Interpretation dieser Themenschwerpunkte dar. Das offizielle Programm und nähere Informationen werden von den Organisatoren zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Es bleibt spannend! Aktuelles gibt es auf https://www.sustainability-conference.org (TL;DR) Die Hamburg Sustainability Conference 2026 findet an einem Scheideweg statt. Die drei Themensäulen – Resiliente Wirtschaftssysteme und Technologie, Risiko und Konflikt, Multilateralismus und Governancemehr dazu

Hamburg Week Action Lab: Impulse für Nachhaltigkeit in der Hansestadt

Am Freitag, den 28. November 2025, öffnete das Week Action Lab erstmals seine Türen und bietet eine einzigartige Plattform für den interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung. Unter dem Motto „Wo es knirscht, bewegt sich was – Hamburg nachhaltig weiterdenken“ lädt die Veranstaltung in das Designzentrum Hamburg ein. Ziel ist es, gemeinsam Zielkonflikte der urbanen Nachhaltigkeit zu durchleuchten, Lösungsansätze zu entwickeln und innovative Impulse für die Zukunft der Hansestadt zu setzen. Die Agenda startet am Morgen mit Grußworten von prominenten Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, darunter die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und der Präsident der Universität Hamburg, Univ.-Prof. Dr.mehr dazu

Suffizienz als Schlüssel zur nachhaltigen Stadtentwicklung

Das „Konzeptpapier für eine suffizienzorientierte Nachhaltigkeitsstrategie für Hamburg“ wurde im Juni 2025 im Auftrag des Nachhaltigkeitsforums Hamburg vom Wuppertal Institut erstellt, um Ziele für die Nachhaltigkeitsstrategie Hamburgs zu formulieren und suffizienzorientierte Indikatoren zu identifizieren. Ein zentrales Ziel dieses Papiers ist es, Empfehlungen für politische Entscheidungsträger*innen zu erarbeiten, die idealerweise in die zukünftige Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Hamburg einfließen sollen. Die Diskussion möglicher Empfehlungen für politische Entscheidungsträger*innen, die in die zukünftige Nachhaltigkeitsstrategie Hamburgs integriert werden sollen, kann wie folgt zusammengefasst werden: Grundlegende Prinzipien und übergeordnete Empfehlungen für die Suffizienzpolitik: Fokus auf Rahmenbedingungen statt individuelle Verantwortung: Die Suffizienzpolitik setzt bei der Veränderung dermehr dazu