Das ist neu

AktiKo.5 Zukunft. Macht. Sinn. Weltsozialgipfel: Zwischen globalem Versprechen und lokaler Verantwortung Hamburgs Klimabericht 2026 – Fortschritt ohne Fahrplan Senat beruft Klimabeirat für die Jahre 2026 bis 2030

Hamburgs Klimabericht 2026 – Fortschritt ohne Fahrplan

Der neue Klimabericht des Senats zeigt: Hamburg hat seine CO₂-Emissionen seit 1990 um 42,9 % reduziert. Das ist solide – aber es bleibt ein Erfolg ohne stabile Grundlage. Denn wer die Entwicklung verstehen und steuern will, braucht mehr als rückwirkende Momentaufnahmen. Noch immer fehlen belastbare Daten zu 2024 und 2025. In einer Stadt, die sich gesetzlich zur Klimaneutralität bis 2040 verpflichtet hat, ist das mehr als eine technische Lücke – es ist eine strategische Schwäche. Ab 2026 wird sich das ändern: Dank der Novelle des Hamburgischen Klimaschutzgesetzes sollen Emissionsdaten künftig bereits nach einem halben Jahr vorliegen. Damit wird erstmals möglich, wasmehr dazu

Neue UNESCO-Handreichung zu nachhaltiger Bildung in Kommunen erschienen

In einem kollaborativen, weltweiten Prozess wurde der Greening Communites Guidance unter dem Dach der Greening Education Partnership erstellt und am 14.11.2025 feierlich veröffentlicht. Neben dem Greening Schools und dem Greening Curriculum Guidance der UNESCO  wird hier auch ein Leitfaden für die Verankerung von Klima- und Nachhaltigkeitsbildung auf einer lokalen Ebene zur Seite gestellt. Die Publikation vereinigt Hintergrundinformationen, good practice aus der ganzen Welt sowie Leitfäden und Tools zur Einschätzung des aktuellen Standes in der eigenen Kommune oder Gemeinschaft. Jürgen Forkel-Schubert war für die Freie und Hansestadt Hamburg an der Erarbeitung beteiligt. Seiner Meinung nach ist das Dokument „Greening communities guidance:mehr dazu

Hamburg Week Action Lab: Impulse für Nachhaltigkeit in der Hansestadt

Am Freitag, den 28. November 2025, öffnete das Week Action Lab erstmals seine Türen und bietet eine einzigartige Plattform für den interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung. Unter dem Motto „Wo es knirscht, bewegt sich was – Hamburg nachhaltig weiterdenken“ lädt die Veranstaltung in das Designzentrum Hamburg ein. Ziel ist es, gemeinsam Zielkonflikte der urbanen Nachhaltigkeit zu durchleuchten, Lösungsansätze zu entwickeln und innovative Impulse für die Zukunft der Hansestadt zu setzen. Die Agenda startet am Morgen mit Grußworten von prominenten Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, darunter die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und der Präsident der Universität Hamburg, Univ.-Prof. Dr.mehr dazu

CCS-Gesetz bedroht Klima, Wirtschaft und Trinkwassersicherheit

BUND warnt vor Desaster: Bundesrat muss jetzt eingreifen! Vor der entscheidenden Bundesratssitzung am Freitag warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eindringlich vor den Plänen zur Änderung des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution fordern rund 150 Delegierte des BUND die Bundesratsmitglieder auf, den Gesetzentwurf zurückzuweisen. Die vorgesehenen Regelungen zur CO₂-Abscheidung und -Deponierung würden die Energiewende ausbremsen und fossilen Industrien sogar neue Geschäftsmodelle eröffnen – mit gravierenden Folgen für Klima und Umwelt und mit großen Risiken für unser Trinkwasser. Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND Bundesverband betont: „Diese Gesetzesänderung setzt auf eine Technik, die weder wirksam noch sicher ist.mehr dazu

Hamburger Horizonte 2025 zum Thema „Ozeane im Klimawandel“

Mit einem Senatsempfang im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses eröffnete Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal am 13. Oktober die Hamburger Horizonte 2025. Unter dem Jahresthema „Über Wasser“ lädt die Veranstaltungsreihe dazu ein, Wasser als Ressource und Lebensraum in den Blick zu nehmen – aus wissenschaftlicher, gesellschaftlicher und persönlicher Perspektive. Beim Senatsempfang drehte sich dabei alles um die Relevanz der Weltmeere für unser Klima. Nach einem Grußwort der gastgebenden Wissenschaftssenatorin erklärten die Initiatorinnen der Hamburger Horizonte, Eva Nemela, Vorstandsmitglied, Körber-Stiftung, Prof. Dr. Jetta Frost, Vizepräsidentin, Universität Hamburg und Iris Wenderholm, Sprecherin des Präsidiums des HIAS, das Konzept der Veranstaltungsreihe. Im Anschluss diskutierten dermehr dazu

Ja zum Zukunftsentscheid

Ein guter Tag für Hamburg und die Demokratie Hamburg hat über ein neues, ambitioniertes Klimaschutzgesetz abgestimmt und sich damit für verbindliche und sozial gerechte Klimaschutzmaßnahmen entschieden. „Das ist ein guter Tag für Hamburg und für die Demokratie“, sagt Sabine Sommer, Vorsitzende des BUND Hamburg. „Die Menschen in unserer Stadt haben gezeigt, dass sie in einer Stadt leben möchten, die sich den Herausforderungen der Klimakrise stellt. Jetzt kommt es darauf an, den Hamburger Klimaplan entsprechend anzupassen und messbare Maßnahmen und Ziele zu definieren. Sommer betont, dass der Zukunftsentscheid nicht nur ein Klimaschutz-, sondern auch ein Demokratieprojekt sei: „Der Zukunftsentscheid hat dasmehr dazu

Klima-Gutachten: 2040 ist sportlich UND machbar!  

Klimaneutralität in Hamburg: Gutachten zur Zielerreichung 2040 veröffentlicht Hamburg will bis 2045 klimaneutral werden und hat hierfür einen Klimaplan mit konkreten Maßnahmen erlassen, die auf wissenschaftlichen Untersuchungen beruhen und bereits umgesetzt werden. Um herauszufinden, ob und vor allem wie Hamburg seine bereits bestehenden Klimaziele früher erreichen könnte, hat die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft Ende 2024 ein Kurz-Gutachten in Auftrag gegeben. Die nun fertig gestellte Studie zeigt, dass eine Klimaneutralität bis 2040 flächendeckende und deutlich spürbare Umsteuerungen in vielen Lebensbereichen in Hamburg erfordern würde. Gleichzeitig hebt sie schon die bisherigen Klimaschutzziele Hamburgs als „ambitioniert“ hervor – gerade auchmehr dazu

BUND Hamburg fordert am „Earth Overshoot Day“ vom Senat Ressourcenschutz-Politik

Alle Jahre früher 23.7.2025. Anlässlich des diesjährigen Earth Overshoot Days am 24. Juli demonstriert der Arbeitskreis Suffizienz des BUND Hamburg um 11 Uhr vor dem Hamburger Rathaus. Der „Erdüberlastungstag“ markiert den Tag, an dem die Menschheit alle erneuerbaren Ressourcen verbraucht hat, die die Erde innerhalb eines Jahres zur Verfügung stellt. Der Tag ist ein Symbol für den deutlich zu hohen Konsum und ausufernden Energieverbrauch insbesondere des globalen Nordens. Bei der Protestaktion vor dem Rathaus werden der Blick auf die ungebremste Ausbeutung der Erde gelenkt und konkrete Forderungen für starken Ressourcenschutz an den Hamburger Senat gestellt. Dazu Dr. Wolfgang Lührsen, Co-Sprecher desmehr dazu