Ideen für den neuen Stadtteil Grasbrook?

Einladung zur 2. Grasbrook Werkstatt am 21. Januar 2019 zum Thema „Zukunft Arbeit und Innovation“

 

Nach dem erfolgreichen Auftakt der Grasbrook Werkstätten am 5. Dezember 2018 wird der Ideenprozess zum neuen Stadtteil Grasbrook am südlichen Ufer der Elbe in 2019 nun fortgesetzt. Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und die HafenCity Hamburg GmbH laden die Nachbarn von der Veddel, aus Rothenburgsort, Wilhelmsburg und der HafenCity sowie alle Hamburger Bürgerinnen und Bürger dazu ein, im Rahmen der 2. Grasbrook Werkstatt über das Thema „Zukunft Arbeit und Innovation“ zu diskutieren und aktiv ihre Ideen einzubringen.

 

Die 2. Grasbrook Werkstatt findet statt:
am Montag, den 21. Januar 2019,
von 18:30 bis 21:00 Uhr
im Bürgerhaus Wilhelmsburg
Mengestraße 20, 21107 Hamburg

 

Der Grasbrook liegt gegenüber der HafenCity, südlich der Norderelbe. Geplant sind circa 3.000 Wohnungen, in Miete und Eigentum, für Genossenschaften und Baugemeinschaften, ein Drittel der Wohnungen soll gefördert sein. Zudem sollen rund 16.000 Arbeitsplätze entstehen. Durch die maritime Prägung, die zentrale Lage und eine gute Erreichbarkeit bietet der neue Stadtteil Grasbrook attraktive Standortperspektiven für forschungsnahe Unternehmen und Einrichtungen, aber auch für kleinere und mittelgroße Produktionsstätten, Manufakturen oder Start-Ups.

 

Welche Arbeitsplätze sollten entstehen? Wie können auch für die angrenzenden Nachbarstadtteile Arbeitsplatzangebote geschaffen werden und was ist wichtig für einen zentralen und lebendigen Stadtteil? Wie soll so ein innovativer Stadtteil aussehen? Diese Fragen gilt es im Rahmen der 2. Grasbrook Werkstatt gemeinsam auszuloten. Nach einführenden Worten von Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, sowie Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, zum Stand der Ausgangsüberlegungen werden die Themen in einer Gesprächsrunde mit Prof. em. Dr. Dieter Läpple, Dr. Hinrich Habeck, Geschäftsführer von LIFE SCIENCE NORD, Julia Oertel, Geschäftsführerin des betahauses Hamburg sowie mit Sarah Yekani-Zare von „Made auf Veddel Production“ vertieft.

Anschließend sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt, an verschiedenen Thementischen künftige Perspektiven von Arbeit und Innovation im neuen Stadtteil zu diskutieren und zu formulieren. Oberbaudirektor Franz-Josef Höing wird am Ende die verschiedenen Perspektiven zusammenfassen und einen Ausblick geben.

 

Die weiteren Grasbrook Werkstätten widmen sich folgenden Themen: 

3. Grasbrook bauen – Freiräume gestalten:
07. Februar 2019, ab 18:00 Uhr (Patriotische Gesellschaft)

4. Grasbrook nachhaltig und mobil:  
20. Februar 2019, ab 18:00 Uhr (Hamburg Cruise Center HafenCity)

 

Die Ergebnisse des gesamten Ideenprozesses, der aus Fach- und Bürgerperspektiven sowie aus den Beiträgen der begleitenden Online-Beteiligung besteht, fließen schließlich in den Wettbewerblichen Dialog ein, der zum städtebaulichen und freiraumplanerischen Gestaltungsentwurf des Grasbrooks führen wird. Weitere Informationen zum Projekt Grasbrook unter www.grasbrook.hamburg.

 

Bei den Grasbrook Werkstätten bietet das digitale Partizipationssystem DIPAS zusätzliche Mitwirkungsmöglichkeiten durch einen interaktiven Datentisch vor Ort, außerdem wird eine Online-Beteiligung über die Veranstaltung hinaus das gesamte Beteiligungsverfahren zum Grasbrook begleiten (www.hamburg.de/grasbrook). DIPAS wird im Rahmen eines dreijährigen Forschungs- und Entwicklungsprojektes unter der Leitung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) mit dem Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) und der HafenCity Universität (HCU) entwickelt. Mehr Informationen unter www.hamburg.de/dipas.

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