Kohleausstieg wird mit Rückkauf der Wärmegesellschaft konkret

BUND Hamburg begrüßt wichtigen Schritt zur Rekommunalisierung der Fernwärme

Die Stadt hat heute fristgerecht die Call Option für den Rückkauf der Fernwärmegesellschaft Vattenfall Wärme Hamburg GmbH ausgeübt. Damit wird der Volkentscheid von 2013 auch im letzten und wichtigsten Schritt umgesetzt.

Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie, erklärt: „Der Rückkauf der Fernwärmegesellschaft ist ein Meilenstein für den Klimaschutz und für den Kohleausstieg in Hamburg. Erst mit der Wärme in öffentlicher Hand wird eine innovative Energiewende aus einem Guss möglich. Wie auch beim Strom- und Gasnetz setzen wir den Volksentscheid zum Netzerückkauf im letzten und wichtigsten Schritt nun vollständig um. Bei der Hamburger Wärmewende soll im ersten Schritt das alte Kohlekraftwerk in Wedel durch einen innovativen und klimafreundlichen Anlagenpark ersetzt werden. Mit der der Umrüstung des Kraftwerks in Tiefstack wird der Kohleausstieg in der Wärme dann vollzogen. Die Wärmewende wird der größte Beitrag Hamburgs zu den Klimazielen von Paris.“

Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg, sagte dazu: „Bürgermeister und Senat halten weiter Wort, heute ist die vollständige Rekommunalisierung einen wichtigen Schritt vorangekommen. Vattenfall hat angekündigt, den Übernahmeprozess konstruktiv zu begleiten – wir hoffen, dass das so bleibt. In den nächsten Wochen muss es jetzt darum gehen, eine neue schlagkräftige Geschäftsführung zu etablieren und endlich den kohlefreien Ersatz für das alte Kraftwerk Wedel auf den Weg zu bringen.“

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