„Zukunftsbild 2030“ für den Stadtraum Horner Geest wird erarbeitet

Senat beschließt Entwicklung des Quartiers Horner Geest

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung die Weiterentwicklung des Stadtraums Horner Geest bis 2030 auf den Weg gebracht. Die Quartiere im Stadtraum Horner Geest bieten heute ein günstiges Wohnangebot in innenstadtnaher und zugleich grüner Lage zwischen der Horner Rennbahn und dem Öjendorfer Park. Bis 2030 sollen hier ca. 3.100 zusätzliche Wohnungen für Familien und Single-Haushalte, ältere Menschen, Studierende und Auszubildende entstehen. Der Stadtteil wird urbaner und vielseitiger und bleibt dabei grün und bezahlbar.

 Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Mit dem Wohnungsneubau im Stadtraum Horner Geest stellen wir die Weichen für eine umfassende Quartiersentwicklung bis 2030. Hier entwickeln wir einen Fokusraum mit der besonderen Zielsetzung einer Nutzungsmischung bei gleichzeitiger Erhaltung und Aufwertung des grünen Charakters des Quartiers. Wir werden so an die vorhandenen Qualitäten anknüpfen und urbane Strukturen entwickeln, die ein hohes Maß an Lebensqualität für jetzige und zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner bieten. Dafür brauchen wir ein gutes Zusammenwirken aller Beteiligten und insbesondere die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. Diesen Prozess wollen wir noch in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte mit der Entwicklung eines „Zukunftsbildes 2030“ beginnen.“

Die vorhandene aufgelockerte Bebauung aus den 1950er und 1960er Jahren bietet die Chance, neue Wohnbebauung zu ergänzen und städtebauliche Strukturen mit hohen Wohnqualitäten zu entwickeln. Der Entwicklungszeitraum ist dabei langfristig bis 2030 angelegt. Am Beginn des Prozesses soll ein „Zukunftsbild 2030“ stehen, das bis Ende 2019 im Dialog unter anderem mit den Hamburgerinnen und Hamburgern vor Ort erarbeitet wird.

Wichtige Eckpunkte für den Entwicklungsprozess sind:

Der Stadtraum Horner Geest bietet heute ein günstiges Wohnungsangebot und soll auch in Zukunft bezahlbar bleiben. Der Wohnungsneubau soll in einem ausgewogenen Wohnungsmix mit Angeboten für Familien, und Single-Haushalte, für ältere Menschen, für Studierende und Auszubildende entstehen. Damit kann ein weiterer wichtiger Beitrag zu Hamburgs Wohnungsbauprogramm geleistet werden.

Schon heute bietet der Stadtteil ein umfassendes Bildungsangebot – die soziale und die Bildungsinfrastruktur sollen  mit der Entwicklung des Wohnungsbaus auch in Zukunft bedarfsgerecht angepasst werden.

Der Stadtraum Horner Geest bleibt grün – denn die bestehenden Freiräume werden aufgewertet und durch grüne Wegeverbindungen besser vernetzt. Weitere Abschnitte der Landschaftsachse Horner Geest werden ab 2018 umgesetzt.

Der Stadtraum Horner Geest rückt näher an das Zentrum Hamburgs. Mit der geplanten Verlängerung der U-Bahn-Line U4 auf die Horner Geest werden die Bewohnerinnen und Bewohner voraussichtlich ab Mitte der 2020er Jahre schneller und direkter per Schnellbahn mit der Innenstadt verbunden sein.

Weiterführende Informationen finden Sie online unter www.hamburg.de/bsw.

Informationen zum Stadtraum Horner Geest

 Im Stadtraum Horner Geest leben heute ca. 19.000 Menschen.

Ein Großteil der Wohnungen auf der Horner Geest gehört der SAGA und auch Genossenschaften. Die Horner Geest ist einer von elf Fokusräumen, die im Senatskonzept „stromaufwärts an Elbe und Bille“ geplant sind.

Hamburgweit bekannt ist die Horner Rennbahn. Eine weitere prominente Einrichtung ist die Helmut-Schmidt-Universität, die mit Wohnunterkünften für die Studierenden im Stadtraum Horner Geest und mit dem Campus im nördlich angrenzenden Stadtteil Jenfeld beheimatet ist.

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