AktiKo

AktionsKonferenz AktiKo: 4. Juni 2021

GEMEINSAM MEHR ERREICHEN.

Wenn Ihr die Idee einer Aktionskonferenz gut findet, dann laden wir Euch ein, gemeinsam an Form und Inhalt zu arbeiten. Open Space in Zeiten von Corona? Muss irgendwie gehen. Gemeinsame Aktionen deutlich vor der Bundestagswahl? Sollten doch möglich sein.

Ideen und Mitarbeit sind gefragt, damit die Hamburger Politik sich endlich ernsthaft mit den drängendsten Menschheitsfragen auseinandersetzt.

Die ganze Vielfalt auf https://www.aktiko.de

Aktionskonferenz für eine Sozial-Ökologische-Transformation

  • WirMarkt
    von SR20099 am 12. Februar 2022 um 23:16

    Wir sind eine Gruppe Ehrenamtlicher, die mit folgenden Zielen in Hamburg einen nachhaltigen und demokratischen Supermarkt, den WirMarkt, gründen wollen. Wir setzen uns ein für: nachhaltige und sozial gerechte Lebensmittelversorgung Transparenz und Demokratie entlang der Lieferkette Wir wollen: die soziologischen und ökologischen Folgen des Lebensmittelkaufes erklären und ökologisch und sozial positive Alternativen anbieten den ökologischen Fußabdruck des WirMarktes messen (Donutökonomie) und teilen den sozialen und ökologischen Wandel im Lebensmittelhandel voranbringen Vertrauen schaffen, indem wir unser Handeln transparent machen. für den WirMarkt eine Rechtsform wählen, die es ermöglicht, den gesellschaftlichen Sinn des Unternehmens vor den Profit zu stellen. den WirMarkt von Anfang an demokratisch gestalten, so dass seine Mitglieder mitgestalten können. Wir reduzieren Aufwand für Marketing, Verpackung, Lagerung, Transportkosten, indem wir die Lieferkette kurz halten. Wir laden zu einer Ressourcen-schonenden Ernährung ein. Wir initiieren gemeinsam Projekte, die beispielsweise Biodiversität steigern und CO2 binden. Wir sind Teil von  Farm Food Climate Challenge, Update­Deutschland, reflecta.­network  und kooperieren mit anderen Mitgliederläden und ähnlichen Initiativen. Mehr Info und Kontakt: WirMarkt Knoben-Gebert GbR Saseler Mühlenweg 85 22395 Hamburg Website: https://wirmarkt.org/ AKTUELLES THEMA: Wir suchen eine Ladenfläche von 300 bis 400 qm im Bereich Barmbek  oder anderen Stadtteilen.

  • Bericht der 2. AktiKo
    von SR20099 am 7. Februar 2022 um 23:39

    Von einem Stadtteilzentrum bis zum Hamburger Klimaentscheid Bei der zweiten Aktionen-Konferenz (AktiKo) wurde es konkret: Unter dem Titel „KlimaGerecht. Vernetzt.“ diskutierten etwa 70 Hamburger:innen, wie sie soziale und ökologische Vorhaben zusammenbringen. 16 laufende Initiativen wurden präsentiert – weitere Ideen und Zusammenschlüsse sind entstanden Von David Hock Es ruckelt noch ein wenig auf dem Tonkanal. „Könnt ihr mich jetzt hören?“ – „Ich höre Dich immer noch sehr leise.“ – „Ich höre Dich doppelt.“ Es dauert ein paar Minuten, bis sich die Teilnehmenden, die sich an diesem Freitagnachmittag (4. Februar) digital zusammenfinden, auch störungsfrei verstehen. Um kurz nach 15 Uhr dann aber kann Moderatorin Dr. Maren Glüer die versammelte Gruppe begrüßen: „Wir freuen uns riesig, dass ihr hier seid. Das werden jetzt vier Stunden, die wir uns schenken.“ 32 soziale und ökologische Organisationen Hamburgs sind vertreten. Sie möchten den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Aufhalten der Klimakrise miteinander verbinden. „Hamburg transformieren. Sozial. Ökologisch. Gerecht.“ Das ist das Motto von AktiKoZWEI, die sich schon im Juni 2021 einmal in großer Zahl auf der ersten AktiKo zusammengeschaltet hatte (Einen Bericht dazu gibt es hier). „Damals war die Bottom Line: Wir sind ein schlafender Riese, der gemeinsam ganz viel bewirken kann“, sagt Glüer von den Parents for Future in den einleitenden Worten – und fügt an: „Wir brauchen aber auch die breite Gesellschaft, die das mitträgt.“ Bevor es in Kleingruppen um die Umsetzung konkreter Vorhaben ging, schilderten drei Gäste mit unterschiedlicher Expertise dem Plenum ihre Perspektive auf den Status Quo und Ansatzpunkte für strukturelle Veränderungen: Sozialwissenschaftlerin Prof. Anita Engels, die unter anderem dem Exzellenzcluster „Climate, Climatic Change, and Society“ (CLICCS) der Universität Hamburg angehört; Sandra Goldschmidt, stellvertretende Landesbezirksleiterin der ver.di; Annika Rittman, Klima-Aktivistin und Sprecherin von Fridays for Future Hamburg. „Hamburg ist im Bereich Klimaforschung unglaublich breit aufgestellt, das wissen viele gar nicht“, so Engels. Auch im Forschungsnetzwerk CLICCS gebe es einen „Aushandlungsprozess“ darüber, wie der 1,5-Grad-Pfad noch erreicht werden kann. Grundsätzlich sei man sich einig: „In den Bemühungen muss in allen Bereichen eine Beschleunigung stattfinden.“ Sandra Goldschmidt schaut sich klimapolitische Anstrengungen als Gewerkschafterin vor allem aus der Perspektive von Beschäftigungsinteressen an. „Am Beispiel des Kohleausstiegs erleben wir, dass der Verlust eines Arbeitsplatzes für Viele deutlich direkter spürbar ist als die Folgen der voranschreitenden Klimakrise.“ Nichtsdestotrotz habe sich auch bei ver.di bereits ein Bewusstsein dafür entwickelt, „dass nicht jeder Arbeitsplatz gesichert werden muss, nur weil es ein Arbeitsplatz ist.“ Und es gibt auch attraktive Themen: „Beim Thema Mobilitätswende suchen wir einen sehr engen Schulterschluss mit der Klimabewegung.” Klimaschutz sei hier auch Beschäftigungsschutz. Annika Rittmann berichtete von zermürbenden Bemühungen der Aktivist:innen bei Fridays for Future, auf den Hamburger Senat einzuwirken. „Herr Tschentscher wie auch die Ampelkoalition auf Bundesebene schaffen es, für die meisten Menschen einigermaßen glaubwürdig zu vermitteln, sie würden wirksamen Klimaschutz betreiben.“ In Hamburg laute die Devise: „Wir haben ein Klimaschutzgesetz und überarbeiten dies.“ In diesem Jahr soll lediglich ein Entwurf für die Anpassung an die Erfordernisse des Bundesverfassungsgerichtsurteil verfasst werden. Bis Ende 2023 soll es dauern, bis er zum Gesetz wird. Schon jetzt ist es in Hamburg durchschnittlich um 1,7 Grad wärmer als vor 140 Jahren. Rittmann sieht dennoch Chancen im Koalitionsvertrag der Hansestadt: „Dort steht ein CO2-Budget. Darauf können wir Senator:innen festnageln.“ Im „Speed-Dating“ durch Volksinitiativen und Aktionsideen Wie diese Budgets eingehalten und die Bevölkerung auf dem Weg mitgenommen werden kann, dazu existieren zahlreiche konkrete Ideen und laufende Projekte. Dr. Maren Glüer gab 16 vorher eingereichten Initiativen schließlich jeweils drei Minuten Zeit, „eure Projekte wie beim Speed-Dating vorzustellen“. Darunter war die Zukunftswerkstatt Lokstedt, die neben dem Teilen von Lebensmitteln, Lastenrädern und Autos eine lokale Energiewende organisieren möchte und ein Stadtteilzentrum als Treffpunkt anvisiert. Die Volksinitiative Klimaentscheid hat ein Gesetz ausgearbeitet, welches tatsächlich mit den Vereinbarungen des Pariser Klimaabkommens kompatibel sei und spätestens durch ein Bürgerbegehren demokratisch auf den Weg gebracht werden soll. Die Volksinitiative Grundeinkommen strebt einen Modellversuch an, in dem über drei Jahre 2.000 Hamburger:innen in einem repräsentativen Quartier ein bedingungsloses Grundeinkommen beziehen und dabei wissenschaftlich begleitet werden sollen. Mit diesen und anderen Vorhaben ging es nach einer Pause in drei Konferenzräume. Es entstand die Möglichkeit, sich über vorgestellte Inhalte auszutauschen, sich organisationsübergreifend zu vernetzen und weitere Visionen gemeinsam zu entwickeln. Im Abschluss-Plenum berichteten sich die Kleingruppen dann aus ihrer einstündigen Unterredung und prall gefüllten Protokollen. Neben dem Verstärken vieler bestehender und anstehender Bildungsangebote, Demonstrationen oder Protestaktionen entstand auch die Vision von einem AktiKo-Zukunftscamp im Herbst – am besten mitten auf dem Rathausmarkt. „Wenn ich so sehe, was es alles gibt, werde ich zuversichtlich, dass wir Schritte in eine gute Richtung machen“, sagt Glüer um 19 Uhr. Zum Abschluss gibt es per Online-Umfrage für alle eine Abschlussfrage: „Was ist dein nächster Schritt, der aus der AktiKo folgt?“ Die beiden Top-Ergebnisse sind „Vernetzung“ – und „Bier trinken“.

  • Psychologists for Future / Psychotherapists for Future (Psy4F)
    von SR20099 am 2. Februar 2022 um 16:31

    Die Psychologists for Future / Psychotherapists for Future (Psy4F) sind eine überinstitutionelle und überparteiliche Gruppierung von Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen, die ihr psychologisches und therapeutisches Fachwissen in den Umgang mit der Klimakrise und zur Förderung einer nachhaltigen Zukunft einbringen. Wir sehen uns als Teil der “For Future”-Bewegung und stehen damit hinter den Forderungen der “Fridays for Future”. Mehr Info und Kontakt: www.psychologistsforfuture.org/

  • Hamburg Werbefrei
    von SR20099 am 31. Januar 2022 um 15:48

    Wir wollen mit direkter Demokratie Außenwerbung in Hamburg stark einschränken. Es ist kein Naturgesetz, dass wir Menschen in der Stadt überall mit plumpen Konsumaufforderungen konfrontiert werden. Die aktuelle Situation, bewegte und beleuchtete große Werbeträger an fast jeder Ecke, ist relativ neu. Nur wenige große Firmen betreiben und nutzen diese Formate. Der öffentliche Raum wird privatisiert und kommerzialisiert. Darauf haben wir keinen Bock. Es ist ätzend, dass unsere Stadt aussieht wie eine Reklametafel und wir wurden auch nicht gefragt, ob wir darauf Bock haben. Der Stromverbrauch der digitalen Werbemonitore, die gerade überall in der Stadt aufgebaut werden, ist richtig richtig groß. Hamburg möchte klimaneutral werden und es werden hunderte und tausende dieser völlig unnötigen Monitore aufgestellt, was für ein Widerspruch! Am 15. März starten wir mit der Unterschriftensammlung für das Werberegulierungsgesetz. Digitale und riesige Werbeträger werden durch Änderungen der Bauordnung aus dem öffentlichen Raum verschwinden. Es wird weiterhin Außenwerbung geben aber maximal im Format A0, also viel weniger aufdringlich und ressourcenintensiv. Wir sind eine kleine Gruppe lokaler Idealist:innen und unabhängig von Parteien und Organisationen. Wir möchten uns gerne mit anderen Akteur:innen und Gruppen vernetzen. Für die erste Stufe der “Volksgesetzgebung” benötigen wir 10.000 gültige Unterschriften von Menschen aus Hamburg. Leute, die Lust haben bei uns mitzumachen sind herzlich willkommen. Mehr Info und Kontakt: www.hamburg-werbefrei.de hallo@hamburg-werbefrei.de

  • Hamburger Netzwerk Grundeinkommen
    von SR20099 am 31. Januar 2022 um 15:47

    Wir setzen uns als Hamburger Netzwerk Grundeinkommen schon heute für ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ein, weil wir Realist:innen und Visionär:innen zugleich sind. Bei aller Vielfalt überzeugt uns der Gedanke, dass die Zeit reif ist für einen Epochenschritt hin zu mehr ökonomischer Vernunft und besseren Lebenschancen. Wir sehen das Bedingungslose Grundeinkommen auch als Chance für eine sozial-ökologische Transformation. Der Vertrauensvorschuss des BGE gibt nichts vor, aber er ermöglicht Mut, Eigeninitiative und Vertrauen in den notwendigen Wandel. Unternehmens- und Erwerbstätigkeit kann durch jede:n ohne existenzielle Risiken an sozialen und ökologischen Kriterien ausgerichtet werden. Auch die wertvolle unentgeltliche Care- und zivilgesellschaftliche Arbeit außerhalb von Erwerbsstrukturen erhält eine Mindestabsicherung. Menschen können ihren Lebensstil ohne Existenzangst auch drastisch so ändern, dass sie deutlich weniger Ressoucen verbrauchen. Und Wirtschaftspolitik muss nicht mehr die Erhaltung oder Schaffung von Erwerbsarbeitsplätzen über die Umweltfolgen stellen. Politisch vereinbarte Regeln der Transformation bilden einen Rahmen – die Menschen sollten ihn eigenverantwortlich und ohne Existenzangst ausfüllen können. Das Bedingungslose Grundeinkommen macht mit diesem Anspruch ernst. Mehr Info und Kontakt: E-Mail: info@grundeinkommen-hamburg.de Webseite unseres Netzwerks: http://www.grundeinkommen-hamburg.de/ Unser langjähriges Großprojekt: https://mensch-grundeinkommen.net/ Infos zur Volksinitiative für einen Hamburger Modellversuch: https://www.grundeinkommen-hamburg.de/volksinitiative-bge-modellversuch-fuer-hamburg/