Elbchaussee wird Fahrradstraße von Klopstockstraße bis Hohenzollernring

Aktion am Sonntag, 14. April 2019 von 14:30 bis 16:30 Uhr

Simulation einer Fahrradstraße auf dem Teilstück Klopstockstraße bis Hohenzollernring

KURS FAHRRADSTADT organisiert am Sonntag, den 14. April 2019 von 14:30 bis 16:30 Uhr eine
Teilsperrung der Elbchaussee, um diese als Fahrradstraße erlebbar zu machen. Alle Hamburgerinnen und Hamburger sind eingeladen, sich für eine zukunftsgerichtete Mobilitätswende einzusetzen und durch die Teilnahme an der Aktion ein starkes Signal auf der Elbchaussee zu setzen und die wohl schönste Straße Hamburgs gemeinsam zu erradeln. Unterstützt wird die Aktion von der Initiative „Reine!Luft!Altona“. Wir freuen uns wenn die Medien vor Ort berichten.

Treffpunkt und Versammlungsbeginn: 14:00 Uhr, Klopstockplatz
Diese weitere Aktion von KURS FAHRRADSTADT reiht sich ein in die Weckrufe nach einer
nachhaltigen, klimafreundlichen Stadtumgestaltung und einer innerstädtischen Verkehrswende, die nicht das Auto an erste Stelle setzt.

Für die Elbchaussee als eine der in diesem Jahr zu überplanenden Straße ist ein Ziel, die Leistungsfähigkeit der Straße gemessen in PKW nicht zu verlieren. Das ist der falsche Weg! Die Öffentlichkeitsbeteiligung hat klare Vorstellungen und Forderungen hin zu einer fahrradfreundlichen Lösung und einer Entzerrung des Verkehrs erbracht und das Ziel scharf kritisiert. Die Bürgerinnen und Bürger müssen gehört und berücksichtigt werden, ansonsten wird Bürgerbeteiligung ad absurdum geführt. Was die Fridays for Future-Bewegung für den Klimaschutz fordert, wäre bei allen Planungsvorhaben der Stadt längst zu berücksichtigen. Circa ein Viertel der Treibhausgasemissionen wird dem Verkehrssektor zugerechnet. Mit den Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 sind Ziele für nachhaltige Städte und damit insbesondere für den Klimaschutz gesetzt. Die Staatengemeinschaft – darunter Deutschland – hat sich verpflichtet, bis 2050 weitestgehend klimaneutral zu sein. Dies gilt auch für Hamburg als Marschrichtung. Metropolen haben sich längst auf den Weg gemacht (in Europa u.a. Wien, London, Paris, Sevilla, Barcelona, Oslo, u.v.m.). Deswegen kann Hamburg nicht so weiter machen wie bisher. Der Umbau von Straßen muss für viele Jahre bis Jahrzehnte funktionieren.

Die Hamburger Zivilgesellschaft hat dies längst erkannt (siehe www.hamburgbessermachen.de), doch auf Planer- und Entscheiderebene vermisst man mutige Schritte.

Über die private Initiative „KURS FAHRRADSTADT“:

Die Online-Petition von KURS FAHRRADSTADT ist am 19. September 2016 von Kai Ammer als
jungem Familienvater initiiert worden. Bereits 2014 rief er die Initiative „Osterstraße autofrei“ für ein lebenswertes und nachhaltiges Eimsbüttel ins Leben und sammelte knapp 600 Unterschriften. KURS FAHRRADSTADT setzt sich insbesondere für die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer auf Hamburgs Straßen ein und fordert die Verantwortlichen zum sofortigen Umlenken aus der autozentrierten Verkehrspolitik auf. Dabei versteht sich die Initiative engagierter HamburgerInnen als visionärer Think Tank, der dem Bürgermeister, dem Hamburger Senat und EntscheiderInnen auf allen Ebenen aufzeigt, dass es anders geht und warum es anders gehen muss. Über die Kampagnenwebseite sind Positivbeispiele aus anderen Metropolen aufrufbar. Die Hamburger Onlinepetition haben mittlerweile knapp 4.000 Menschen unterzeichnet. Der Zukunftsrat Hamburg unterstützt die Initiative ideell.

Rückfragen bitte per Mail an: kursfahrradstadt @ hamburg.de

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