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Petition: Soforthilfe für Arme in der Coronakrise

100 Euro Corona-Zuschlag auf Grundsicherung und Hartz IV

Der Sozialverband Deutschland (SoVD), Landesverband Hamburg, unterstützt die bundesweite Forderung von Kirchen und Gewerkschaften nach einem unbürokratischen, befristeten Zuschlag in Zeiten von Corona.

Die Corona-Pandemie stellt vor allem Menschen mit wenig Einkommen vor besondere Herausforderungen: Der Großteil der Tafeln hat inzwischen geschlossen. Im Supermarkt wird gehamstert. Das bedeutet, dass Sonderangebote oft frühzeitig ausverkauft sind. Und da die Schulen und Kitas geschlossen sind, fehlt Kindern und Jugendlichen das warme Mittagessen.

Sparen lässt sich da jetzt nicht mehr viel. Der Hamburger SoVD-Landeschef Klaus Wicher unterstützt deshalb eine bundesweite Initiative, um diesen Menschen jetzt schnell zu helfen: „Wenn man bedenkt, dass erwachsene Empfängerinnen und Empfänger von Hartz IV im Schnitt 4,50 Euro pro Tag für Lebensmittel und Getränke – Kinder und Jugendliche lediglich 4 Euro – zur Verfügung haben, kann man sehr gut nachvollziehen, dass viele sehr besorgt darüber sind, wie sie das Ganze überstehen sollen. Sie sind in ihrer Existenz bedroht, hier muss jetzt schnell gehandelt werden!“

Das Bündnis aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen fordert für Empfänger von Hartz IV und Menschen in Grundsicherung einen Zuschlag von 100 Euro pro Erwachsenen und 80 Euro je Kind. Der SoVD Hamburg fordert schon seit längerem eine Anhebung der Grundsicherung für die Einwohner der Hansestadt Hamburg, weil das Leben hier teurer ist als anderswo.

Zur Petition „Geschlossene Tafeln – wir fordern 100 Euro Soforthilfe für Arme in der Coronakrise!“

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