Das ist neu

Hamburg Sustainability Week: „Wir machen Zukunft. Und zwar gemeinsam.“ Extremwetter in Hamburg: Wie schützen wir vulnerable Gruppen vor Hitze? Klimastammtisch 17.06.26 Hamburger Stiftungstage 2026: Zivilgesellschaft macht SDGs erlebbar Hamburg baut sein Engagement für eine offene und transparente Verwaltung weiter aus

Viel zu sehr an Ungleichheit gewöhnt

Am 8. März macht der Internationale Tag der Frauen weltweit auf Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam. Nach mehr als 100 Jahren ist das immer noch bitter nötig, denn die Diskriminierung und Ungleichheit von Mann und Frau ist nach wie vor überall in unserer Gesellschaft präsent. Hamburg, 05. März 2021. Auch wenn es jetzt die Quote in den Vorständen gibt, auch wenn das Kinderpflegegeld erhöht wurde, es bleibt dennoch bittere Realität: In Deutschland sind Männer und Frauen noch lange nicht gleichgestellt. Besonders große Auswirkungen hat dies für das Arbeitsleben. Hier kämpfen Frauen seit einer gefühlten Ewigkeit für bessere Arbeitsbedingungen,mehr dazu

Oxfams Bericht zu Covid-19-Auswirkungen: Das Ungleichheitsvirus

Im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums veröffentlichte Oxfam den Bericht „Das Ungleichheitsvirus“. Der Bericht zeigt, wie die Corona-Pandemie soziale Ungleichheit verschärft und warum die Lösung in einem gerechten Wirtschaftssystem liegt. Die Publikation zeigt auf, wie die Pandemie soziale Ungleichheit verschärft und entwirft Vorschläge für ein gerechteres Wirtschaftssystem. Als Folge der Corona-Pandemie droht die Ungleichheit erstmals in fast allen Ländern der Welt gleichzeitig anzusteigen. Diese Krise verschärft die vorher schon dramatischen Unterschiede zwischen Arm und Reich, zwischen den Geschlechtern und zwischen Weißen und Black, Indigenous and People of Color (BIPoC). Bereits neun Monate nach Ausbruch der Pandemie hatten die 1.000 reichsten Milliardär*innen wieder somehr dazu

Hamburg-Mitte setzt „Housing-First“ gegen Obdachlosigkeit ein

Der Ausschuss für Sozialraumentwicklung in Hamburg-Mitte hat am Donnerstag, dem11.02.2020 einen interfraktionellen Antrag der SPD, CDU, FDP, Grünen und Fraktion die Linke beschlossen, der einen Paradigmenwechsel in der Bekämpfung von Obdachlosigkeit voranbringen soll. Antrag_Housing_First Die Bezirksverwaltung Hamburg-Mitte wird aufgefordert, zusammen mit der Sozialbehörde und aktiven Trägern der Obdachlosenhilfe ein Housing-First Konzept zu initiieren. Dieses soll langfristig dazu beitragen, die Zahl von obdachlosen Menschen in Hamburg signifikant zu senken. Ferner ist die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte gerne bereit, dass der Bezirk für ein Modellprojekt zur Verfügung steht, um obdachlose Menschen dezentral und in eigenen Wohnungen unterzubringen. Obwohl Hamburg deutschlandweit eines der besten Hilfesystememehr dazu

SoVD: „Hotelzimmer für Obdachlose retten jetzt Leben“

Angesichts der Minusgrade, die in den kommenden Tagen anhalten werden, fordert Klaus Wicher, Hamburger Landesvorsitzender Sozialverband Deutschland (SoVD), für die Menschen, die auf der Straße leben, mehr Hotelzimmer von der Stadt. Hamburg, 09.02.2021. Die nächsten Tage bleiben eisig kalt. „Damit kommen die Menschen, die obdachlos sind, in eine Situation, die für sie lebensbedrohlich ist“, stellt Klaus Wicher klar. Die Öffnung des Winternotprogramms über den ganzen Tag komme aber bei einer großen Gruppe der Betroffenen gar nicht an: „Viele von ihnen fürchten sich vor einer Infektion mit Corona, schließlich sind sie alle gesundheitlich nicht gut aufgestellt. Sie gehen nicht in diemehr dazu

Alle zusammen! DGB-Gewerkschaften rufen zu Solidarität auf

Die DGB-Gewerkschaften rufen Hamburgs Beschäftigte zum solidarischen Miteinander auf. „Die gesundheitlich notwendigen Corona-Maßnahmen trennen Kolleg/-innen voneinander. In den Produktionshallen muss Abstand gehalten und Kontakte reduziert werden. Andere sehen sich im Homeoffice nur noch per Video. Das darf nicht zu einer Entsolidarisierung führen. Im Gegenteil: Jetzt müssen wir alle noch mehr zusammenrücken. Gemeinsam können wir viel zum Schutz von Beschäftigten erreichen und Arbeitsbedingungen verbessern. Gewerkschaften stehen auch in der Pandemie für starken Zusammenhalt“, so Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger. Ein Schlüssel dazu sei eine funktionierende Mitbestimmung. Karger: „Ob bei drohenden Kündigungen, dem Gesundheitsschutz oder mobilem Arbeiten – bei all diesen Fragen müssenmehr dazu

SoVD sieht „Garantiesicherung“ als Teil umfassender Reformen der Arbeitslosenversicherung

„Höhere Regelsätze und Wegfall der Sanktionen müssen einhergehen mit Maßnahmen für Arbeit und gegen Armut“ „Wir fordern schon seit langem eine Reform der Grundsicherung. Denn das Recht auf Teilhabe an Arbeit und damit am sozialen Leben muss ebenso umgesetzt werden wie der Schutz vor Armut. Das aber geht  nicht mit Sanktionen oder den zu niedrigen Regelsätzen des bisherigen Hartz-IV“, sagt Klaus Wicher, 1. Vorsitzender, SoVD Hamburg. Hamburg, 12. Januar 2021. „Die Hartz-Gesetze sind heute oft kontraproduktiv. Sie sollten neue Arbeit schaffen – und führten in die Armutsfalle. Die damaligen Hartz-Reformen brachten viele Mini-, Minijobs, Zeit- und Teilzeitarbeitsverhältnisse. Viele reichen nichtmehr dazu

SoVD: Jede*r Fünfte bleibt außen vor: Sozialpolitik ist unabdingbar für den Zusammenhalt in der Stadt

Einsamkeit und Isolation sind für den SoVD die Worte des Jahres 2020: Sie haben durch die Corona-Pandemie noch mal eine ganz neue Qualität bekommen. Denn die Pandemie hat wie ein Brennglas grundlegende Fehlentwicklungen und langjährige Versäumnisse aufgezeigt. Für viele Menschen in Hamburg ist Ausgrenzung von der Gesellschaft seit Jahren bittere Realität, Armut und Einsamkeit bedingen sich ganz oft. Hamburg, 05.01.2021. In Hamburg lebt jede*r Fünfte von Grundsicherung und Hartz IV. „Damit diese Menschen besser über die Runden kommen, muss ihnen die Stadt gerade in der Pandemie mehr helfen“, fordert Klaus Wicher, Hamburger Vorsitzender Sozialverband Deutschland (SoVD). Er sagt: „Soziale Ausgrenzungmehr dazu