Einladung: Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der Agenda 2030, 7. April 2017, Bürgersaal Wandsbek

Einladungsflyer_Ratschlag_2_2017-1

Liebe Interessierte an der lokalen Umsetzung der SDGs in Hamburg,

Einladung zum Hamburger Ratschlag 2 hier herunterladen (pdf, 1300 KB)

um an unseren Ratschlag im November 2016 anzuknüpfen und gemeinsam konkrete Forderungen an die Hamburger Politik zu formulieren, wird der zweite Hamburger Ratschlag „Die Zukunft, die wir wollen- das Hamburg, das wir brauchen – Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“

am Freitag, 7. April 2017, von 13:00 bis ca. 19:00 Uhr
im Bürgersaal Wandsbek, Am Alten Posthaus 4, 22041 Hamburg stattfinden. Der Saal liegt hinter dem Bezirksamt Wandsbeck, nicht mit dem Bürgerhaus zu verwechseln.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein!

Der Ratschlag richtet sich primär an Vertreter_innen zivilgesellschaftlicher Vereine, Initiativen und Organisationen.

Vorgesehen ist folgender Ablauf:

  1. Begrüßung
  2. Einführung über die UN Agenda 2030 und die Umsetzung der Nachhaltigkeits­agenda der Bundesregierung durch Frau Dr. Imme Scholz (Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung & stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE))
  3. Kaffeepause
  4. Fünf parallele Workshops zur Formulierung von Forderungen zu den SDG-Querschnittsthemen
  • Umwelt, Klimaschutz und Energie
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen
  • Menschenrechte, Wirtschaft und Arbeitswelt
  • Nachhaltige Stadtentwicklung
  • Ungleichheit beenden, Armutsbekämpfung und Geschlechtergerechtigkeit
  1. Abschlussrunde im Plenum: Zusammenführung der Forderungen aus den Themen-Workshops

Die Gesamtmoderation im Plenum übernimmt Frau Dr. Anke Butscher.

Der Einladungsflyer des Ratschlags ist angehängt. Vertiefende Links und Informationen zu den verschiedenen Themenbereichen finden Sie unter www.2030hamburg.de. Dort sind auch erste Forderungen an den Hamburger Senat zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsagenda zusammengefasst.

Zudem finden Sie die Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie unter https://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/2017/01/2017-01-11-nachhaltigkeitsstrategie.pdf?__bob=publicationFile&v=7

Wir bitten um eine Anmeldung bis Freitag, den 31.03.2017, unter Angabe des Workshops, in dem Sie mitarbeiten möchten, an bianca.percic@ewnw.de.

Mit freundlichen Grüßen,

die Veranstalterinnen des Hamburger Ratschlags

Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath (Marie-Schlei-Verein), Stephanie Gokel (Zukunftsrat), Naciye Demirbilek (W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik) und Bianca Percic (Eine Welt Netzwerk Hamburg)

 

 

Forderungen an den Hamburger Senat zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsagenda

Zur Vorbereitung für Forderungen an den Hamburger Senat zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsagenda in Hamburg, nachstehend einige Vorschläge, die beim Ratschlag am 7. April 2017 als Grundlage dienen sollen.

Einladungsflyer_Ratschlag_2_2017-1

AG 1: Umwelt
-Hamburg stellt einen Klimaplan zur ernsthaften Umsetzung des Pariser Klimaabkommen auf
-pro Hamburger sollen dabei im Durchschnitt bis 2050 nicht mehr als 100t CO2 emittiert werden
-Hamburg führt ein regelmäßiges Monitoring zum Erfolg des Klimaplans durch
-Hamburg organisiert über einen Diskussionsprozess die gerechte Lastenverteilung für den Klimaschutz
-Hamburgs gerechter Lasten-Verteilungsplan wird von der Bürgerschaft beschlossen
AG 2: Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen
– Die Zivilgesellschaft wird am Steuerungsprozesszur Umsetzung des Ziels 4/4.7 der Agenda 2030 beteiligt, insbesondere an der Konzeption des Hamburger Masterplans BNE zur Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms BNE 2015-2019.
– Der National Aktionsplan BNE sowie dervon der Kultusministerkonferenz verabschiedete Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung bilden das Bezugssystem für denHamburger Masterplans BNE.
– Die Hamburger Bildungseinrichtungen und Behörden werden im Sinne eines ganzheitlichen BNE-Ansatzes (Whole Institutional Approach) weiterentwickelt und die dafür notwendigen Ressourcen werden bereitgestellt.
– BNE wird als Grundorientierung und übergreifendes Bildungszielim Orientierungsrahmen Schulqualitätund in den Bildungsplänen für jedes Unterrichtsfach verankert.
– BNE wird strukturell in der Aus-, Fort-, und Weiterbildung von Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften und MultiplikatorInnen verankert.

AG 3: Wirtschaft, Arbeit und Menschenrechte
– Nachhaltigkeit in Vergabegesetz und Wirtschaftsförderung festschreiben
– Anerkennung eines regionalen Wohlfahrtsindex neben dem BIP zur Steuerung der Stadt in Kombination mit HEINZ (Zukunftsrat)
– Ethisches Investment weiterentwickeln
– Stärkung der regionalen Wirtschaft via Metropolregion
– Umweltleitfaden zum Nachhaltigkeitsleitfaden umschreiben
– Schaffung von Öffentlich geförderter Beschäftigung

AG 4: Stadtentwicklung
– Bezahlbarer Wohnraum: mindestens 150.000 Wohnungen mit sozialer Bindung, davon 5.000 für Dringlichkeitsfälle
– Planungsansatz: Konkrete integrierte und geschlechterdifferenzierte Raum(entwicklungs-) planungen, verbindlich innerhalb der Metropolregion beschließen und umsetzen
– Grünflächen und öffentliche Räume: Verdichtung der Siedlungsstruktur bei Zusammenhalt der Grün-und Naturflächen; Naturschutzflächen unantastbar lassen („rote Linien“)
– Nachhaltige Verkehrssysteme: Verkehrsentwicklungsplan konsequent mit Vorrang der nicht-motorisierten Mobilität, der Inklusion, dem Lärmschutz, der Minderung von CO²-Emissionen und Luftverschmutzung. Probeweise Sperrbezirke für den Pkw-Verkehr in der Innenstadt
– Senkung der Umweltbelastung: Maßnahmen zur Einhaltung der europäischen Grenzwerte zur Luftreinhaltung und Lärm, notfalls auch gegen Interessen der Privatwirtschaft
AG 5: Armutsbekämpfung Ungleichheitund Geschlechtergerechtigkeit:
– Halbierung der Armut
– Eigenständige soziale Sicherung
– Gender-Budgeting im Hamburger Haushalt
– Stopp der Gewalt gegen Frauen
Die in den AGs dann erarbeiteten Forderungen werden in der abschließenden Plenardiskussion beraten.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme an dem 2. Hamburger Ratschlag!

Logos Ratschlag Hamburg

Nach innen Wachsen – Lebensqualität erhöhen in der Metropolregion Hamburg

Abschlussveranstaltung des Leitprojektes „Innenentwicklung“

Metropolregion Hamburg entwickelt Lösungen zur Entwicklung von Kommunen

Leerstand auf der einen, Nachverdichtung auf der anderen Seite: Die Metropolregion Hamburg ist von sehr unterschiedlichen Entwicklungen geprägt. Schrumpfende und wachsende Kommunen liegen teils in direkter Nachbarschaft. Zum Abschluss des Leitprojekts Innenentwicklung werden nun Instrumente vorgestellt, die in fünf Teilprojekten erprobt wurden und Lösungswege für Kommunen im Umgang mit Themen der Innenentwicklung aufzeigen.

Im Leitprojekt Innenentwicklung haben fünf Kommunen für sich konkrete Antworten auf die Frage der Ortskernentwicklung gefunden. Von ihrem Umgang mit Leerständen oder Wachstumsdruck, dem Ringen um städtebauliche Qualitäten, dem Ausgleich konkurrierender Nutzungsinteressen sowie der Aktivierung von Eigentümern und Bürgern können viele Kommunen in der Metropolregion Hamburg lernen und praxistaugliche Lösungsansätze übernehmen. Ergebnisse und Erfahrungen werden jetzt in einer Broschüre und auf einer Abschlussveranstaltung vorgestellt:

Strategien und Instrumente für eine erfolgreiche Innenentwicklung – Praxisberichte und Empfehlungen für Kommunen in der Metropolregion Hamburg
Mittwoch, 29. März 2017 von 13:15 – 17:15 Uhr
Konferenzraum der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Neuenfelder Straße 19, 21109 Hamburg
Zur Anmeldung

Um die Zukunftschancen der Metropolregion Hamburg weiter zu verbessern und die Wohn- und Lebensqualität flächen- und umweltschonend zu sichern, sind in den Teilprojekten in Bispingen, Buchholz i.d.N., Brunsbüttel, Hamburg und Dannenberg konkrete Projekte angelaufen. In Hamburg wurde die bauliche Verdichtung mit dem Integrierten Freiraumkonzept in den Stadtteilen Hamm und Horn an die Aufwertung wohnungsnaher Freiräume gekoppelt. Die Gelegenheit des Veränderungsprozesses wird genutzt, um gleichzeitig einen „grünen Mehrwert“ in baulich hoch verdichteten Quartieren zu schaffen. Rückkopplungen in die Bevölkerung und die Bildung von Kooperationen ermöglichen eine starke nutzerorientierte Planung, die gleichzeitig zu hoher Akzeptanz und Identifikation beitragen. Multiplikatoren im Quartier spielen eine wichtige Rolle. Darüber hinaus werden mit dem Konzept bestehende Planungen, wie „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ und „Grünes Netz Hamburg“ aufgegriffen.

Die Nachhaltigkeitsstrategien der Länder

In der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie spielen die Länder eine wichtige Rolle.  Wie sie diese umsetzen, bleibt den Zuständigen vor Ort überlassen. Zwölf Länder greifen dafür auf eine übergeordnete Nachhaltigkeitsstrategie zurück bzw. stehen kurz vor Beschlussfassung. Die RENN – Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien haben dazu diese Übersicht erstellt: http://www.renn-netzwerk.de/hintergrund/#c165

 

Save the date: Zivilgesellschaftlicher Ratschlag SDG Hamburg am 7. April 2017

Liebe Interessierte an der lokalen Umsetzung der SDGs in Hamburg,

um an unseren Ratschlag im November 2016 anzuknüpfen und gemeinsam konkrete Forderungen an die Hamburger Politik zu formulieren, wird der zweite Hamburger Ratschlag „Die Zukunft, die wir wollen- das Hamburg, das wir brauchen – Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“

am Freitag, den 07.April 2017, von 13:00 bis ca. 19:00 Uhr im Bürgerhaus Wandsbek stattfinden.

Bitte merken Sie sich bei Interesse diesen Termin vor.

Der Ratschlag richtet sich primär an Vertreter_innen zivilgesellschaftlicher Vereine, Initiativen und Organisationen.

Vorgesehen ist folgender Ablauf:

  1. Begrüßung
  2. Einführung über die UN Agenda 2030 und die Umsetzung der Nachhaltigkeits­agenda der Bundesregierung durch Frau Dr. Imme Scholz (Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung & stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE))
  3. Kaffeepause
  4. Fünf parallele Workshops zur Formulierung von Forderungen zu den SDG-Querschnittsthemen
  • Umwelt, Klimaschutz und Energie
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen
  • Menschenrechte, Wirtschaft und Arbeitswelt
  • Nachhaltige Stadtentwicklung
  • Ungleichheit beenden, Armutsbekämpfung und Geschlechtergerechtigkeit
  1. Abschlussrunde im Plenum: Zusammenführung der Forderungen aus den Themen-Workshops

Die Gesamtmoderation im Plenum übernimmt Frau Dr. Anke Butscher.

Zur vertiefenden Information finden Sie die Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie unter
https://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/2017/01/2017-01-11-nachhaltigkeitsstrategie.pdf?__bob=publicationFile&v=7

Die Einladung sowie weitere Informationen folgen.

Fragen und Rückmeldungen bitte an Bianca Percic, Eine Welt Netzwerk Hamburg, eMail: bianca.percic@ewnw.de

Mit freundlichen Grüßen,

die Veranstalterinnen des Hamburger Ratschlags

Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath (Marie-Schlei-Verein), Stephanie Gokel (Zukunftsrat), Naciye Demirbilek (W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik) und Bianca Percic (Eine Welt Netzwerk Hamburg)

Die Dokumentation des Hamburger Ratschlags vom 18. November 2016 ist hier:

 

Wandbild soll SDGs in Hamburg sichtbar machen

Wir sind auf der Suche nach einer gut sichtbaren Fläche für ein Wandbild in der Stadt

„Globale Ziele – lokal gestaltet“
so heißt ein neues Projekt von umdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Unter dem Motto „Sichtbar machen!“ soll im Kontext des G20 Gipfels in Hamburg im Sommer ein Wandbild entstehen zu dem ersten Ziel des UN-Weltzukunftsvertrages: „Armut überall und in jeder Form beenden“. Unterschiedliche Menschen und Institutionen in Hamburg erhalten die Möglichkeit, ihre eigenen Haltungen, Ansichten und Perspektiven dazu zu entwickeln und mit dem Wandbildkünstler Eckart Keller in Form eines öffentlichen Kunstwerkes zum Ausdruck zu bringen.

Mit der Koordinierung und Umsetzung dieses Vorgabens sind Liz Kistner (Fachpromotorin für Globes Lernen) und Friderike Seithel (BNE-Projektberatung) beauftragt.  Derzeit ist das Projektteam auf der Suche nach einer geeigneten, gut sichtbaren Fläche für das erste Wandbild. Wer von einer passenden Wandfläche weiß oder eine Idee dazu hat, melde sich bitte unter: sdg-wandbild@umdenken-boell.de

Langfristig sollen alle 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals / SDGs) mit Kunstwerken und Street Art Installationen im öffentlichen Raum in Hamburg sichtbar gemacht und so ein öffentlicher Diskurs zu wichtigen Entwicklungsfragen der Menschheit angestoßen werden.

-- 
SDG-Wandbildprojekt
umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hbg. e.V.
sdg-wandbild@umdenken-boell.de

Projektteam: 
Liz Kistner: 0157-71840360
Dr. Friderike Seithel: 0157-87618171

Kurze Straße 1, 20355 Hamburg
www.umdenken-boell.de

 

Unterwegs nach morgen – Visionen für eine nachhaltige Mobilität

ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit
28. März 2017, 9.30 – 16 Uhr
Emporio Tower »Panoramadeck«, Dammtorwall 15, 20355 Hamburg

Die Themen Mobilität und Verkehr stehen im Fokus des ZEIT WISSEN Nachhaltigkeitskongresses 2017. Über Visionen einer nachhaltigen Mobilität von morgen sprechen Experten aus Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Sie gehen der Frage nach wie eine umwelt- und sozialverträgliche Verkehrspolitik, die auch die Lebensqualität sichert, aussehen muss.

http://www.mut-zur-nachhaltigkeit.zeit.de/kongress

NABU: Umweltschutzziele gelten auch für G20-Gastgeber Hamburg

Arten und Klimaschutz ernstnehmen 

Internationaler Tag des Artenschutzes am 3. März: NABU fordert von Hamburg im Jahr des G20-Gipfels die Einhaltung internationaler Umweltschutz-Zusagen. Stadt geht derzeit mit schlechtem Beispiel voran.

Am 3. März erinnern die Vereinten Nationen mit dem „Internationalen Tag des Artenschutzes“ daran, dass bedrohte Tiere und Pflanzen besser geschützt werden müssen. Der NABU nimmt den Tag des Artenschutzes zum Anlass, mehr globale Verantwortung einzufordern und auch lokal ein größeres Augenmerk auf Natur- und Artenschutz zu legen.

Malte Siegert, Leiter Umweltpolitik beim NABU-Hamburg fordert von der Freien und Hansestadt Hamburg mehr Engagement und sieht angesichts des G20-Gipfels im Juli und der globalen Aufmerksamkeit sowohl eine besondere Verantwortung bei der Stadt, als auch eine Chance. „Es kann ja nicht nur darum gehen, die Elbphilharmonie ins rechte Licht zu rücken und Stadtmarketing zu betreiben. Leider steht Hamburg weder in Sachen Artenschutz noch beim Klimaschutz für verantwortungsvolle Politik und für die Einhaltung internationaler Absprachen. Die Artenvielfalt in der Stadt nimmt entgegen aller Zielsetzungen und Zusagen weiterhin ab und die Stadt steuert auf eine Verfehlung der Ziele zur Reduktion der Treibhausgasemissionen zu“, erläutert Siegert. Dass selbst eine reiche Stadt wie Hamburg bei der Umsetzung international so wichtiger Umweltschutzziele versagt, sendet nach Ansicht des NABU ein verehrendes Signal in die Welt. Hamburg muss in diesem Jahr die Chance nutzen, die internationale Zusammenarbeit und die Anstrengungen zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen zu stärken. Bei aller Kritik an G20 ist aber klar, dass kein Land sich heute aus der Verantwortung zurückziehen kann und internationaler Dialog wichtiger ist denn je. „In Hamburg kommen diejenigen Staaten zusammen, die entscheidend für die Weichenstellung der globalen Politik und die globalen Grundlagen der Wirtschaft sind. Sie tragen die Hauptverantwortung für internationale Umweltzerstörung. Gleichzeitig sind sie aber auch die maßgeblichen Akteure für eine Verbesserung“, betont Sönke Diesener, Referent für Umweltpolitik beim NABU Hamburg.

Der NABU Hamburg wird sich über das Jahr intensiv mit der internationalen Politik in Bezug auf Arten- und Umweltschutz beschäftigen. Dabei geht es um internationale Zusammenarbeit, politische Gestaltungsmöglichkeiten und Mitbestimmung, um die Rolle Deutschlands und Hamburgs sowie um die Möglichkeiten jedes Menschen, sich für den Schutz von Mensch und Natur einzubringen. Anhand verschiedener Umweltschutzthemen, wie dem internationalen Zugvogelschutz oder den Umweltauflagen für die Schifffahrt, soll beispielhaft die Wichtigkeit der internationalen Zusammenarbeit beim Umweltschutz verdeutlicht werden.  

Am 19. April um 18:30 Uhr lädt der NABU Hamburg alle Interessierten herzlich in die Landesgeschäftsstelle, Klaus-Groth-Str. 21  zu einer Informations- und Diskussionsrunde ein. Titel der Veranstaltung: „Global-, National- Lokal. G20 und internationaler Umweltschutz. Unsere Möglichkeiten Umweltpolitik zu gestalten“. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter www.NABU-Hamburg.de/g20

Dokumentation der Agenda 2030 Workshop-Reihe “SDGs für Hamburg”

Im November und Dezember 2016 hat die Behörde für Umwelt und Energie fünf Workshops zur Umsetzung der Sustainable Development Goals in Hamburg durchgeführt.Die Dokumentationen sind jetzt auf hamburg.de verfügbar.

Vertreterinnen und Vertreter der Hamburger Behörden sowie der Zivilgesellschaft haben gemeinsam über Schwerpunktthemen und Projektideen für den weiteren Prozess diskutiert. Bei der Ergebnispräsentation am 25.1.2017 wurden die Ergebnisse der Workshops erneut zur Diskussion gestellt.

Workshop-Reihe “SDGs für Hamburg”

Workshops

Hier können Sie sich die Protokolle der Workshops als PDF herunterladen:

Hier können Sie sich die auf den Workshops gezeigten Präsentationen als PDF herunterladen (zip-Datei)

Ergebnispräsentation am 25.1.2017

In einem World Café wurden die Ergebnisse der fünf Workshops präsentiert und diskutiert.

Hier können Sie sich das Protokoll der Veranstaltung herunterladen.

Kick-Off für die Hamburger Wandelwoche 2017

Liebe Freund*innen, Mitgestaltende und Interessierte der Wandelwoche,
… einmal ist keinmal, haben wir uns gesagt …
Daher laden wir, das Orga-Team der ersten Wandelwoche Hamburg, Euch herzlich ein, auch 2017 eine Wandelwoche mitzudenken, mitzugestalten und Euch weiter zu vernetzen, denn: Ihr habt sie bereits, die vielen Ideen, und lebt sie bereits, die Projekte für ein gutes, nachhaltiges und solidarisches Leben. 
Wir treffen uns zum Kick-Off
am Samstag, 18. März, 14-18 Uhr
wieder im W3-Saal im Nernstweg, diesmal saniert und barrierefrei
wir kümmern uns um ein kleines Büffet und Getränke gegen Spende
Euch dort – wieder oder erstmals – zu sehen, ist für uns eine Freude!
Damit wir uns gut vorbereiten können, meldet eure Teilnahme möglichst bis zum 28. Februar an: hamburg@wandelwoche.org (Initiative und Anzahl Personen)
Aber auch spontan seid ihr herzlich willkommen!
Die Wandelwoche Hamburg 2017 wird voraussichtlich von Fr. 29. September – Sa. 7. Oktober stattfinden.
Es geht um die Gestaltung einer offenen Gesellschaft, die von solidarischem Miteinander und ökologischer Verantwortung geprägt ist und um Wirtschaften auf Basis von Kooperation statt Konkurrenz, von Sinn statt Gewinn und von menschlichen Bedürfnissen statt Profitmaximierung.
Unter dem Motto ‚Ein gutes Leben für alle ist möglich‘ fand im Oktober 2016 die erste Wandelwoche Hamburg statt. In über 30 spannenden Veranstaltungen präsentierten sich Projekte des Wandels und Initiativen, die sich für ein nachhaltiges und solidarisches Wirtschaften einsetzen.
Eine Video-Rückschau zur ersten Wandelwoche findet ihr hier: https://vimeo.com/196178272
Nach diesem schönen Erfolg im Auftaktjahr geht es im Herbst 2017 mit der nächsten Wandelwoche Hamburg weiter! Dieses Jahr wollen wir dem Programm der Woche durch mehrere Themenschwerpunkte noch mehr Profil geben und laden Euch ein diese Themen mitzugestalten.
Viele Grüße vom Orga-Team
Sandra, Sabine, Betti, Sonja, Timo, Gerald, Maike, Maria, Norbert, Wolfgang, Rainer

Eröffnung RENN.nord und Auszeichnugsfeier „Projekt Nachhaltigkeit 2017“

Eröffnung der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategie Nord – kurz RENN.nord – und die Auszeichnung der norddeutschen Gewinner des Gütesiegels „Projekt N(Nachhaltigkeit) 2017“ vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung

 21.März 2017 ab 18.00 Uhr

WÄLDERHAUS,  Am Inselpark 19, 21109 Hamburg

Eröffnung der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategie Nord – kurz RENN.nord – und die Auszeichnung der norddeutschen Gewinner des Gütesiegels „Projekt N(Nachhaltigkeit) 2017“ vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung

RENN

Die RENN sind ein länderübergreifendes Netzwerk aus staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren, die der Rat für Nachhaltige Entwicklung im Auftrag der Bundesregierung in vier deutschen Regionen eingerichtet hat. Sie sollen Akteure aus dem Bereich Nachhaltigkeit vernetzen und Impulse für eine gesellschaftliche Transformation geben.

Die RENN.nord besteht aus folgendem Partnernetzwerk:

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Hamburg e.V. (SDW)

Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern (ANE)

Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (BNUR)

Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH (KEAN) mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB)

Geschäftsstelle Umwelt Unternehmen aus Bremen

 

Projekt Nachhaltigkeit 2017

67 Projekte, die die Welt gerechter, ökologischer und sozialer machen, hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) mit dem Qualitätssiegel „Projekt N(Nachhaltigkeit) 2017“ ausgezeichnet, darunter 14 aus den norddeutschen Bundesländern. Mit dem Siegel macht der RNE Initiativen aus der Gesellschaft sichtbar, die einen besonderen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung Deutschlands und der Welt leisten. Über 240 Projekte hatten sich bundesweit beworben, die Gewinner wurden von einer Jury aus Mitgliedern des RNE und Vertretern der RENN ermittelt.

 

Freuen Sie sich auf einen interessanten und gehaltvollen Abend rund um das Thema „Nachhaltigkeit“ im WÄLDERHAUS und merken sich den Termin vor.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Herzliche Grüße

Hartmut Eckert

Geschäftsführung

Bitte melden Sie sich bis zum 7. März 2017 unter nord@renn-netzwerk.de an.

Programm

 

18.00 Uhr: Empfang

18.30 Uhr: Begrüßung durch den Hausherrn Rüdiger Kruse, Geschäftsführer der SDW Hamburg

18.35 Uhr: Vorstellung des norddeutschen Netzwerkes

18.45 Uhr: Musikalische Einlage (Lukas Droese)

18.50 Uhr: Offizielle Eröffnung der RENN.nord durch den Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, Herrn Falko Droßmann

19.00 Uhr: Gastvortrag: Prof. Alexander Bassen, Prof. für Betriebslehre an der Universität Hamburg und Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung

19.20 Uhr: Musikalisches Intermezzo

19.35 Uhr: Preisverleihung Projekt N durch die Vertreter der norddeutschen Bundesländer

20.15 Uhr: Musikalisches Intermezzo

20.20 Uhr: Preisverleihung Projekt N durch die Vertreter der norddeutschen Bundesländer

20:55 Uhr: Schlusswort

21.00 Uhr: Get-Together, Zeit für den Austausch

 

hamburg.bio vom 24.02. bis 26.02.2017

Hamburg ist im September 2016 dem Netzwerk der Bio-Städte beigetreten. Sie will dadurch insbesondere einen Anreiz für heimische Erzeuger schaffen und die Verwendung von Öko-Produkten bei öffentlichen Veranstaltungen fördern (s. Drs. 21/6048, https://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/54521/hamburgs-landwirtschaft-st%c3%a4rken-%e2%80%93-bio-stadt-hamburg.pdf).

Als Startschuss für die Bio-Stadt Hamburg findet die Fach- und Verbrauchermesse hamburg.bio statt.  Vom 24. bis 26. Februar 2017 bildet die Messe in der Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1 mit zahlreichen Angeboten und einem informativen Rahmenprogramm einen bunten und informativen  Auftakt.

Drei Tage wird die Handelskammer Hamburg zum Treffpunkt für alle, denen nachhaltige ökologische Entwicklung am Herzen liegt. Die hamburg.bio vernetzt Bio-Akteure aus Stadt und Metropolregion. Auf der Messe selbst präsentiert sich die Freie und Hansestadt Hamburg, Initiativen und Vereine mit Informationsangeboten. 55 Bio-Erzeuger, Bio-Lebensmittelhandwerker, Bio-Gastronomen sowie Anbieter von ökologischen und nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen laden zum Informations- und Einkaufserlebnis ein.

Die Veranstaltung in bester Innenstadtlage richtet sich sowohl an Fachbesucher als auch an Endverbraucher. Die hamburg.bio wird von nah:türlich genießen e.V. mit Unterstützung der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) organisiert.

Gleichermaßen attraktiv für Fachbesucher und bio-interessierte Verbraucher ist das vielseitige Rahmenprogramm der Veranstaltung. Dort werden zum Beispiel Leuchtturmprojekte aus den Bereichen Erzeugung/Verarbeitung sowie Betriebsgastronomie vorgestellt. Sie beweisen, dass ökologischer Landbau und Bio-Produkte eine nachhaltige und wirtschaftliche Alternative zur konventionellen Landwirtschaft und ihren Erzeugnissen bieten können.