Dokumentation der Agenda 2030 Workshop-Reihe “SDGs für Hamburg”

Im November und Dezember 2016 hat die Behörde für Umwelt und Energie fünf Workshops zur Umsetzung der Sustainable Development Goals in Hamburg durchgeführt.Die Dokumentationen sind jetzt auf hamburg.de verfügbar.

Vertreterinnen und Vertreter der Hamburger Behörden sowie der Zivilgesellschaft haben gemeinsam über Schwerpunktthemen und Projektideen für den weiteren Prozess diskutiert. Bei der Ergebnispräsentation am 25.1.2017 wurden die Ergebnisse der Workshops erneut zur Diskussion gestellt.

Workshop-Reihe “SDGs für Hamburg”

Workshops

Hier können Sie sich die Protokolle der Workshops als PDF herunterladen:

Hier können Sie sich die auf den Workshops gezeigten Präsentationen als PDF herunterladen (zip-Datei)

Ergebnispräsentation am 25.1.2017

In einem World Café wurden die Ergebnisse der fünf Workshops präsentiert und diskutiert.

Hier können Sie sich das Protokoll der Veranstaltung herunterladen.

Save the date: Zivilgesellschaftlicher Ratschlag SDG Hamburg am 7. April 2017

Liebe Interessierte an der lokalen Umsetzung der SDGs in Hamburg,

um an unseren Ratschlag im November 2016 anzuknüpfen und gemeinsam konkrete Forderungen an die Hamburger Politik zu formulieren, wird der zweite Hamburger Ratschlag „Die Zukunft, die wir wollen- das Hamburg, das wir brauchen – Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“

am Freitag, den 07.April 2017, von 13:00 bis ca. 19:00 Uhr im Bürgerhaus Wandsbek stattfinden.

Bitte merken Sie sich bei Interesse diesen Termin vor.

Der Ratschlag richtet sich primär an Vertreter_innen zivilgesellschaftlicher Vereine, Initiativen und Organisationen.

Vorgesehen ist folgender Ablauf:

  1. Begrüßung
  2. Einführung über die UN Agenda 2030 und die Umsetzung der Nachhaltigkeits­agenda der Bundesregierung durch Frau Dr. Imme Scholz (Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung & stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE))
  3. Kaffeepause
  4. Fünf parallele Workshops zur Formulierung von Forderungen zu den SDG-Querschnittsthemen
  • Umwelt, Klimaschutz und Energie
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen
  • Menschenrechte, Wirtschaft und Arbeitswelt
  • Nachhaltige Stadtentwicklung
  • Ungleichheit beenden, Armutsbekämpfung und Geschlechtergerechtigkeit
  1. Abschlussrunde im Plenum: Zusammenführung der Forderungen aus den Themen-Workshops

Die Gesamtmoderation im Plenum übernimmt Frau Dr. Anke Butscher.

Zur vertiefenden Information finden Sie die Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie unter
https://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/2017/01/2017-01-11-nachhaltigkeitsstrategie.pdf?__bob=publicationFile&v=7

Die Einladung sowie weitere Informationen folgen.

Fragen und Rückmeldungen bitte an Bianca Percic, Eine Welt Netzwerk Hamburg, eMail: bianca.percic@ewnw.de

Mit freundlichen Grüßen,

die Veranstalterinnen des Hamburger Ratschlags

Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath (Marie-Schlei-Verein), Stephanie Gokel (Zukunftsrat), Naciye Demirbilek (W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik) und Bianca Percic (Eine Welt Netzwerk Hamburg)

Die Dokumentation des Hamburger Ratschlags vom 18. November 2016 ist hier:

 

Kick-Off für die Hamburger Wandelwoche 2017

Liebe Freund*innen, Mitgestaltende und Interessierte der Wandelwoche,
… einmal ist keinmal, haben wir uns gesagt …
Daher laden wir, das Orga-Team der ersten Wandelwoche Hamburg, Euch herzlich ein, auch 2017 eine Wandelwoche mitzudenken, mitzugestalten und Euch weiter zu vernetzen, denn: Ihr habt sie bereits, die vielen Ideen, und lebt sie bereits, die Projekte für ein gutes, nachhaltiges und solidarisches Leben. 
Wir treffen uns zum Kick-Off
am Samstag, 18. März, 14-18 Uhr
wieder im W3-Saal im Nernstweg, diesmal saniert und barrierefrei
wir kümmern uns um ein kleines Büffet und Getränke gegen Spende
Euch dort – wieder oder erstmals – zu sehen, ist für uns eine Freude!
Damit wir uns gut vorbereiten können, meldet eure Teilnahme möglichst bis zum 28. Februar an: hamburg@wandelwoche.org (Initiative und Anzahl Personen)
Aber auch spontan seid ihr herzlich willkommen!
Die Wandelwoche Hamburg 2017 wird voraussichtlich von Fr. 29. September – Sa. 7. Oktober stattfinden.
Es geht um die Gestaltung einer offenen Gesellschaft, die von solidarischem Miteinander und ökologischer Verantwortung geprägt ist und um Wirtschaften auf Basis von Kooperation statt Konkurrenz, von Sinn statt Gewinn und von menschlichen Bedürfnissen statt Profitmaximierung.
Unter dem Motto ‚Ein gutes Leben für alle ist möglich‘ fand im Oktober 2016 die erste Wandelwoche Hamburg statt. In über 30 spannenden Veranstaltungen präsentierten sich Projekte des Wandels und Initiativen, die sich für ein nachhaltiges und solidarisches Wirtschaften einsetzen.
Eine Video-Rückschau zur ersten Wandelwoche findet ihr hier: https://vimeo.com/196178272
Nach diesem schönen Erfolg im Auftaktjahr geht es im Herbst 2017 mit der nächsten Wandelwoche Hamburg weiter! Dieses Jahr wollen wir dem Programm der Woche durch mehrere Themenschwerpunkte noch mehr Profil geben und laden Euch ein diese Themen mitzugestalten.
Viele Grüße vom Orga-Team
Sandra, Sabine, Betti, Sonja, Timo, Gerald, Maike, Maria, Norbert, Wolfgang, Rainer

Eröffnung RENN.nord und Auszeichnugsfeier „Projekt Nachhaltigkeit 2017“

Eröffnung der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategie Nord – kurz RENN.nord – und die Auszeichnung der norddeutschen Gewinner des Gütesiegels „Projekt N(Nachhaltigkeit) 2017“ vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung

 21.März 2017 ab 18.00 Uhr

WÄLDERHAUS,  Am Inselpark 19, 21109 Hamburg

Eröffnung der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategie Nord – kurz RENN.nord – und die Auszeichnung der norddeutschen Gewinner des Gütesiegels „Projekt N(Nachhaltigkeit) 2017“ vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung

RENN

Die RENN sind ein länderübergreifendes Netzwerk aus staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren, die der Rat für Nachhaltige Entwicklung im Auftrag der Bundesregierung in vier deutschen Regionen eingerichtet hat. Sie sollen Akteure aus dem Bereich Nachhaltigkeit vernetzen und Impulse für eine gesellschaftliche Transformation geben.

Die RENN.nord besteht aus folgendem Partnernetzwerk:

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Hamburg e.V. (SDW)

Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern (ANE)

Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (BNUR)

Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH (KEAN) mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB)

Geschäftsstelle Umwelt Unternehmen aus Bremen

 

Projekt Nachhaltigkeit 2017

67 Projekte, die die Welt gerechter, ökologischer und sozialer machen, hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) mit dem Qualitätssiegel „Projekt N(Nachhaltigkeit) 2017“ ausgezeichnet, darunter 14 aus den norddeutschen Bundesländern. Mit dem Siegel macht der RNE Initiativen aus der Gesellschaft sichtbar, die einen besonderen Beitrag für die nachhaltige Entwicklung Deutschlands und der Welt leisten. Über 240 Projekte hatten sich bundesweit beworben, die Gewinner wurden von einer Jury aus Mitgliedern des RNE und Vertretern der RENN ermittelt.

 

Freuen Sie sich auf einen interessanten und gehaltvollen Abend rund um das Thema „Nachhaltigkeit“ im WÄLDERHAUS und merken sich den Termin vor.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Herzliche Grüße

Hartmut Eckert

Geschäftsführung

Bitte melden Sie sich bis zum 7. März 2017 unter nord@renn-netzwerk.de an.

Programm

 

18.00 Uhr: Empfang

18.30 Uhr: Begrüßung durch den Hausherrn Rüdiger Kruse, Geschäftsführer der SDW Hamburg

18.35 Uhr: Vorstellung des norddeutschen Netzwerkes

18.45 Uhr: Musikalische Einlage (Lukas Droese)

18.50 Uhr: Offizielle Eröffnung der RENN.nord durch den Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, Herrn Falko Droßmann

19.00 Uhr: Gastvortrag: Prof. Alexander Bassen, Prof. für Betriebslehre an der Universität Hamburg und Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung

19.20 Uhr: Musikalisches Intermezzo

19.35 Uhr: Preisverleihung Projekt N durch die Vertreter der norddeutschen Bundesländer

20.15 Uhr: Musikalisches Intermezzo

20.20 Uhr: Preisverleihung Projekt N durch die Vertreter der norddeutschen Bundesländer

20:55 Uhr: Schlusswort

21.00 Uhr: Get-Together, Zeit für den Austausch

 

hamburg.bio vom 24.02. bis 26.02.2017

Hamburg ist im September 2016 dem Netzwerk der Bio-Städte beigetreten. Sie will dadurch insbesondere einen Anreiz für heimische Erzeuger schaffen und die Verwendung von Öko-Produkten bei öffentlichen Veranstaltungen fördern (s. Drs. 21/6048, https://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/54521/hamburgs-landwirtschaft-st%c3%a4rken-%e2%80%93-bio-stadt-hamburg.pdf).

Als Startschuss für die Bio-Stadt Hamburg findet die Fach- und Verbrauchermesse hamburg.bio statt.  Vom 24. bis 26. Februar 2017 bildet die Messe in der Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1 mit zahlreichen Angeboten und einem informativen Rahmenprogramm einen bunten und informativen  Auftakt.

Drei Tage wird die Handelskammer Hamburg zum Treffpunkt für alle, denen nachhaltige ökologische Entwicklung am Herzen liegt. Die hamburg.bio vernetzt Bio-Akteure aus Stadt und Metropolregion. Auf der Messe selbst präsentiert sich die Freie und Hansestadt Hamburg, Initiativen und Vereine mit Informationsangeboten. 55 Bio-Erzeuger, Bio-Lebensmittelhandwerker, Bio-Gastronomen sowie Anbieter von ökologischen und nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen laden zum Informations- und Einkaufserlebnis ein.

Die Veranstaltung in bester Innenstadtlage richtet sich sowohl an Fachbesucher als auch an Endverbraucher. Die hamburg.bio wird von nah:türlich genießen e.V. mit Unterstützung der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) organisiert.

Gleichermaßen attraktiv für Fachbesucher und bio-interessierte Verbraucher ist das vielseitige Rahmenprogramm der Veranstaltung. Dort werden zum Beispiel Leuchtturmprojekte aus den Bereichen Erzeugung/Verarbeitung sowie Betriebsgastronomie vorgestellt. Sie beweisen, dass ökologischer Landbau und Bio-Produkte eine nachhaltige und wirtschaftliche Alternative zur konventionellen Landwirtschaft und ihren Erzeugnissen bieten können.

 

Konferenz „G20 – Leadership for Sustainable Business?“, Hamburg, 10. Mai

Die Handelskammer Hamburg bittet, sich den Termin der Konferenz „G20 – Leadership for Sustainable Business?“ zu notieren, welche am 10. Mai 2017 im HKIC, Adolphsplatz 6, 20457 Hamburg stattfinden wird.

An dem Tag werden zwischen 13.30 und 20.00 Uhr Panels und interaktive Workshops stattfinden, die sich unter anderem mit den folgenden Kernfrage befassen werden:

  • Was sind die Handlungsmöglichkeiten der G20 Staaten im Hinblick auf die Förderung einer nachhaltigen und fairen Ökonomie?
  • Was sind unsere Erwartungen an das anstehende G20 Treffen in Hamburg?
  • Welche Maßnahmen sind aus der G7-Leaders Erklärung zu Responsible Supply Chains hervorgegangen?
  • Welche Formen der Kooperationen zwischen staatlichen Akteuren und Unternehmen im Kontext von Nachhaltigkeit sind besonders erfolgreich?

Die interaktiven Workshops behandeln folgende Themen:

  • Human Rights Due Diligence in international Supply Chains
  • Green Building Strategien
  • Supply Chain Traceability
  • CSR-Richtlinie und Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte

Bestätigte Panelist/innen:

  • Frank Hoffer, ILO/ACT
  • Jürgen Janssen, Leiter Sekretariat Bündnis für nachhaltige Textilien des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
  • Laura Schneider, Econsense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft
  • Maren Barthel, Senior Manager · Sustainability Management, Otto Group
  • Maximilian Heyde, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
  • Nanda Bergstein, Head of Vendor Relations and Sustainability Non Food, Tchibo

Moderator/innen der Workshops und Panels:

 

  • Andreas Zamostny, Schlange & Co, Consultants for Corporate Responsibility
  • Delia Schindler Tchibo, Zukunftsrat
  • Doris Hilger, Handelskammer Hamburg
  • Hanna Bornholdt, Behörde für Umwelt und Energie, Hamburg
  • Isabel Ebert, Business & Human Rights Resource Centre, London
  • Sarah Jastram, Dr. Jürgen Meyer Chair of International Business Ethics and Sustainability HSBA
  • Stefan Diederichs Behörde für Umwelt und Energie, Hamburg

Die Plätze sind begrenzt! Bitte melden Sie sich gern bereits jetzt für das Event an unter https://www.hsba.de/aktuelles/veranstaltungen/konferenz-g20-leadership-for-sustainable-business/

Veranstalter:

  • HSBA – Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit
  • Handelskammer Hamburg

Kooperationspartner:

  • Dr. Jürgen Meyer Stiftung
  • Business and Human Rights Center London
  • Schlange & Co, Consultants for Corporate Responsibility

Interdisziplinäre Fachtagung UNESCO-Biosphärenreservate: Landschaften von Weltrang in der Metropolregion Hamburg

Mehr als die Hälfte der deutschen Biosphärenreservats-Fläche liegt zwischen Nordsee, Elbe und der Schaalsee-Region. Mit einer Fachtagung der Metropolregion Hamburg soll der Frage nachgegangen werden, wie die Potenziale dieser Modellregionen für nachhaltige Entwicklung zum gegenseitigen Nutzen entwickelt werden können. Die Metropolregion Hamburg regt damit die Zusammenarbeit an und will Ideen für gemeinsame Projekte entwickeln.

Donnerstag, 23. Februar 2017 von 10 bis 16 Uhr im Kloster Zarrentin, Kirchstraße 8, 19246 Zarrentin am Schaalsee

Alle Informationen zur Fachtagung „Landschaften von Weltrang“: http://metropolregion.hamburg.de/veranstaltungen-fag-naturhaushalt/7832874/interdisziplinaere-fachtagung/

Zukunftsrat: Hamburgs Hausaufgaben für den G20-Gipfel

Von den 169 UN-Zielen für eine gerechte und menschenwürdige Entwicklung stellt der Zukunftsrat Hamburg jene vor, die eine besondere Herausforderung für Hamburg enthalten. Von der Armutsbekämpfung über den Klima-, Ressourcen- und Artenschutz bis zu nachhaltigen Produktions- und Konsummustern sowie beteiligungsfreundlichen Entscheidungsstrukturen.

2015 beschlossen die Vereinten Nationen mit der Agenda 2030 eine lange Liste von Zielvorstellungen für eine gerechtere zukunftsfähige Welt von morgen. Nach dem Plan der Bundesregierung  soll auf dem G20-Gipfel in Hamburg die Umsetzung dieser Ziele erörtert werden. Die Behörde für Umwelt und Entwicklung hat die Aufgabe,  dies für Hamburg vorzubereiten.


In einer Kurzstudie nimmt der Zukunftsrat Hamburg  die Agenda 2030 und ihre 169 Unterziele wörtlich – als konkrete Aufforderungen an alle Länder, Regionen und Gesellschaften zu einer „Transformation unserer Welt“ (UN-Text)

2017-05-01 Hamburg und die Nachhaltigkeitsziele der UN von 2015

Zukunftsrat: Hamburg und die Nachhaltigkeitsziele der UN von 2015

Jochen Menzel vom Zukunftsrat Hamburg hat eine Analyse zum Thema Hamburg und der Umsetzung der SDGs formuliert, die hier verfügbar ist:

2017-05-01 Hamburg und die Nachhaltigkeitsziele der UN von 2015

Zusammenfassung

Die Agenda 2030 der UN ist eine ambitionierte, zum Teil sehr konkrete Vision für eine gerechte und menschenwürdige Zukunft. Alle Länder, einschließlich der Industriestaaten sind insofern gleichermaßen „Entwicklungsländer“. Hamburg trägt als wachsende Welthandelsmetropole eine eigene Verantwortung zur Erfüllung dieser Vision – auch wenn es in vielen Bereichen schon bemerkenswerte Fortschritte erreicht hat.

Aus den 169 Unterzielen der Agenda 2030 werden 37 ausgewählt, die nach Auffassung des Zukunfts-rats Hamburg für die Hansestadt als Ansporn und Zielvorgabe eine besondere Relevanz haben. Die kurz gefasste Gegenüberstellung von Unterziel (Soll), status quo (Ist) und einzelnen Maßnahmenvor-schlägen kann nur selektiv und subjektiv sein – eine Anregung zu weiterer Diskussion.

Aus den in Kapitel 6 behandelten Unterzielen lassen sich für Hamburg folgende Themencluster der Agenda 2030 für die langfristige „Transformation unserer Welt“ herausfiltern:

  • die Beseitigung von Armut und sozialer Ungleichheit als Aufgabe der staatlichen Daseinsvorsorge
  • der Klima- und Ressourcenschutz in allen Bereichen – z.B. durch Effizienzsteigerung, Abfallreduzierung, Beseitigung von Verschwendung, Kreislaufwirtschaft
  • die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen
  • die Stärkung des Artenschutzes und Erhaltung der Biodiversität auf hohem Niveau
  • Institutionalisierte Kommunikation über nachhaltige Produktionsverfahren und Konsum- und Lebensstilfragen
  • „Demokratisierung“ staatlicher Entscheidungsfindung durch Inklusion und Partizipation, auch durch Transparenz und ausreichende Datengrundlagen.

Aus der Backcasting-Perspektive 2030 erfordern diese Zielkomplexe Strategien und Maßnahmen, die über die gegenwärtigen Ansätze hinausgehen. Ein business as usual würde der „beispiellosen Reichweite und Bedeutung“ der UN-Agenda nicht gerecht. Um die Zielstellung dieser Themencluster in Staat und Gesellschaft zu bewerben, zu operationalisieren, umzusetzen und über Indikatoren zu eva-luieren, bedarf es eines längerfristigen partnerschaftlichen staatlich / gesellschaftlichen Verständi-gungsprozesses. Ohne ausreichende personelle, fachliche und organisatorische Ressourcen aus allen Ressorts wird das nicht gelingen.

Zivilgesellschaftliches Engagement muss „auf Augenhöhe“ beteiligt werden, ohne Ehrenamtlichkeit zu überfordern. Nach der Hamburger Verfassung tragen Bürgerschaft, Senat und Behörden die demokratische Gesamtverantwortung und letzte Entscheidungskompetenz für die Stadt. Ihnen obliegt damit auch eine Vorreiter- und Motivatorrolle für alle Hamburgerinnen und Hamburger. Ihnen obliegt jedoch auch, für eine nachhaltige Entwicklung neue Formen der zivilgesellschaftlichen Teilhabe zwischen repräsentativer Parteiendemokratie und Volksgesetzgebung in Einzelfragen zu institutionalisieren.

Auftaktveranstaltung „Netzwerk für globale Themen“ am 16.2.2017

AG „Neues Netzwerk“

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter für eine bessere Welt,

wir laden alle ein, mit uns am Donnerstag, 16. Februar 2017, über eine Neu(er)findung eines Netzwerks für globale Themen in Hamburg nachzudenken.

Wir, die AG „Neues Netzwerk“, wurden auf der letzten Mitgliederversammlung des Eine Welt Netzwerks Hamburg beauftragt, den Prozess der „Neu(er)findung“ zu gestalten. Und am 16. Februar fangen wir damit gemeinsam an.

Mit welchen Themen sollte es sich beschäftigen? Wie sollte es arbeiten? Welche Erwartungen sollte es erfüllen? Wer sollte dabei sein? Welche Werte treiben es an? Was hat es mit dem Weidenröschen (links) zu tun? Und sollte es vielleicht gar kein Netzwerk sein, sondern ein Dachverband oder etwas ganz anderes? Mal ganz abgesehen vom Namen …

Die Auftaktveranstaltung findet (v. a. in Form eines „World Cafés“) am 16. Februar 2017 von 15.30 bis 21.00 Uhr im Saal von dock europe e.V., fux eG, Hinterhof Eingang West, Bodenstedtstraße 16 in Altona, statt.

Wir freuen uns über alte Bekannte und neue Gesichter, über konstruktive Ideen und reine Neugier.

Was wir geplant haben:

15.30 Uhr         Kaffee/Tee, Kuchen, Anmeldung

16.00 Uhr         Wo kommen wir her? Wo könnten wir hin? Und was wäre ein Weg?

16.45 Uhr         World Café

18.30 Uhr         biofairregionalleckerer Abendimbiss

19.15 Uhr         Wo stehen wir jetzt? Wie geht es weiter? Und wer denkt mit?

21.00 Uhr         Ende

Herzliche Grüße von der AG „Neues Netzwerk“,
Ellen Prowe (Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche), Naciye Demirbilek (W3), Portia Sarfo (WeSelf e.V.), Hans-Christoph Bill (Mobile Bildung e.V.), Klaus Täger (Bramfelder Laterne – Infozentrum Globales Lernen)

Anmeldung zur Auftaktveranstaltung „Netzwerk für globale Themen“ am 16.2.2017

an Kirchlichen Entwicklungsdient derNordkirche, Ines Behrends

(ines.behrends@ked.nordkirche.de oder (040) 881 81 240) mit diesem Formular:

Einladung zur Auftaktveranstaltung Neues Netzwerk

Dokumentation des 1. #Hamburger Ratschlags zur #2030-Agenda

Was muss Hamburg tun, um die Nachhaltigkeitsziele (SDG) der 2030-Agenda umzusetzen?

Gemeinsame Forderungen und Handlungsfelder zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 in Hamburg durch die Hamburger Politik

Die #Dokumentation des Ratschlags der Zivilgesellschaft vom 18. November 2016 ist jetzt hier verfügbar: dokuratschlagsdghh2016 (PDF, 7 MB)

Doku Ratschlag Nov2016
Dokumentation des Ratschlags der Zivilgesellschaft vom 18. November 2016

 

 

Bezahlbarer und bedarfsgerechter Wohnraum ist ein Hauptanliegen Hamburgs

Auswertung des Online-Dialogs 2016

Deine Ideen für Hamburg 2030

Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Online-Dialogs „Deine Ideen für Hamburg 2030“. Über 1.300 Hamburgerinnen und Hamburger haben sich über das Demografie-Konzept „Hamburg 2030“ informiert und über die Zukunft der Stadt mitdiskutiert. Besonderes Anliegen waren die Themen Wohnen sowie Mobilität und Verkehr. Die Verfügbarkeit von bezahlbarem und bedarfsgerechtem Wohnraum ist für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer quer durch alle Generationen vordringlich.

„Ich freue mich, dass viele Hamburgerinnen und Hamburger die Gelegenheit zum Dialog genutzt haben und sich intensiv mit der Zukunft unserer Stadt auseinandersetzen“, so Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Es gab viele sehr konkrete Beiträge und Anregungen. Diese geben uns nicht nur einen Einblick in das, was die Hamburgerinnen und Hamburger beschäftigt. Die Beiträge machen auch das große Potenzial an innovativen und kreativen Ideen für ein gutes Zusammenleben aller Generationen in Hamburg deutlich. Die Anregungen sollen in die Fortschreibung des Demografie-Konzeptes einfließen.“

Ziel des Beteiligungsverfahrens im September war es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern neue Strategien zum Zusammenleben zu entwickeln und einer sich stetig verändernden Gesellschaft und zunehmenden kulturellen Vielfalt zu begegnen. Neben 375 Beiträgen im Online-Dialog wurden 588 Antworten auf die Kurzumfragen eingestellt. Zusätzlich wurden 72 Kommentare zu Wortbeiträgen und 99 Bewertungen abgegeben. Im Vergleich zu anderen Online-Dialogen, in denen in einem vergleichbaren Zeitraum von vier Wochen in seltenen Fällen über 1.000 Wortbeiträge eingehen, ist diese Beteiligung ein gutes Ergebnis. Parallel zur Online-Umfrage bestand auch die Möglichkeit, sich an Informationsständen in der Stadt direkt zu informieren und zu beteiligen.

Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Altersgruppen ist die Verfügbarkeit von bezahlbarem und altersgerechtem Wohnraum vordringliches Thema. Exemplarisch wurden mehr Wohngemeinschaften für ältere Menschen und Mehrgenerationenhäuser gewünscht. Die gute wohnortnahe Versorgung wurde als positiver Aspekt für das Älter Werden in Hamburg hervorgehoben. Weitere Wünsche waren der barrierefreie Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs sowie der Erhalt von Grünflächen als Orte der Begegnung und Erholung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele Personen äußerten auch konkrete Vorschläge und Wünsche für die Gestaltung ihres Wohnumfeldes und das nachbarschaftliche Miteinander. Kleine, verkehrsberuhigte Quartiere mit kurzen Wegen, guten Versorgungsmöglichkeiten und einer Infrastruktur, die den Bedarfen unterschiedlicher Generationen gerecht wird, wurden ebenso beschrieben wie der Wunsch nach Nachbarschaftsbörsen für Unterstützungsangebote oder generationenübergreifenden, stadtteilbezogenen Begegnungsorten mit Cafés und zusätzlichen Beratungsangeboten.

Senatorin Prüfer-Storcks: „Die Ergebnisse des Online-Dialogs zeigen, dass wir mit dem Demografie-Konzept „Hamburg 2030: Mehr. Älter. Vielfältiger.“ auf einem guten Weg sind. Mit dem Konzept haben wir bereits viele Themen aufgegriffen, die den Hamburgerinnen und Hamburgern wichtig sind. Daran können wir jetzt anknüpfen.“

Die zahlreichen Anregungen werden nun daraufhin geprüft, wie sie in die Fortschreibung des Demografie-Konzepts aufgenommen werden können. Der Folgebericht soll im Jahr 2017 fertiggestellt werden.

Weitere Informationen und Ergebnisse des Online-Dialogs stehen in Kürze unter anderem zur Verfügung unter www.hamburg-2030.de.

Quelle: http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/7786394/2016-12-29-bgv-hamburg2030/