Manifest „Moin Hamburg, so geht Stadt“

„Tschüss Autostadt“

Initiativen fordern vom Senat mehr Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung

Seit mehr als einem Jahr lastet die Pandemie auch auf Hamburg. Hunderttausende mühen sich Tag für Tag, mit der schwierigen Situation klarzukommen. Business as usual ist unmöglich. Wirklich? Nicht ganz: Stadt und Investor:innen folgen im Schatten der Pandemie ihrem überholten Modell von Stadtentwicklung, in dem Projekte still und heimlich durchgedrückt und Renditen gesteigert werden. Wir sagen: Es reicht! Die Zeit ist gekommen, dieses Modell hinter sich zu lassen. Fünf Initiativen stellen anhand aktueller Konfliktfelder Leitlinien für eine solidarische Stadtentwicklung vor.

Fünf Initiativen aus Altona und St. Pauli und fast 150 Erstunterzeichner:innen sagen: Die Stadt gehört allen, die in ihr leben. Wohnen ist ein Grundrecht und muss bezahlbar sein. Wir fordern, dass sich Politik, Verwaltung und Privatwirtschaft in Hamburg in Zukunft an sieben Leitlinien für eine solidarische Stadtentwicklung orientieren.

Die Forderungen sind auf http://www.sogehtstadt.hamburg zu lesen und zu unterzeichnen:

Moin Hamburg, so geht Stadt:

1. Jede Planung mit den Bewohner:innen beginnen
2. Erpressungen durch Investor:innen zurückweisen
3. Die Abrissbirne im Schuppen lassen, Denkmäler erhalten
4. Keine neuen Bürogebäude genehmigen
5. Bezahlbare Wohnungen für alle statt Luxusapartments bauen
6. Der Autostadt Hamburg tschüß sagen
7. Quartiere mit Vielfalt und guter Nachbarschaft erhalten

„Hör auf die geballte Expertise, Hamburg! Erfinde dich neu. Schaffen wir gemeinsam die Stadt für alle, von allen und mit allen.“

 

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